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	<title>Kriegsmarinewerft St. Nazaire - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in uboot Wiki</subtitle>
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		<id>https://ubootarchivwiki.de/index.php?title=Kriegsmarinewerft_St._Nazaire&amp;diff=6174&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wikiadmin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|Kriegsmarinewerft Lorient|Kriegsmarinewerft La Pallice}}  &lt;div style=&quot;border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 4px 4px 10px rgba(0,0,0,0.1); font-family: sans-serif;&quot;&gt;  == U-Boot-Ausrüstungs- und Reparaturwerft == &lt;br&gt; Die U-Boot-Ausrüstungs- und Reparaturwerft St. Nazaire wurde nach der Besetzung der französischen Atlantikküste durch die deutsche Wehrmacht im Sommer 1940 eingerichtet. Der Hafen von S…“</title>
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		<updated>2026-08-12T16:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|Kriegsmarinewerft Lorient|Kriegsmarinewerft La Pallice}}  &amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 4px 4px 10px rgba(0,0,0,0.1); font-family: sans-serif;&amp;quot;&amp;gt;  == U-Boot-Ausrüstungs- und Reparaturwerft == &amp;lt;br&amp;gt; Die U-Boot-Ausrüstungs- und Reparaturwerft St. Nazaire wurde nach der Besetzung der französischen Atlantikküste durch die deutsche Wehrmacht im Sommer 1940 eingerichtet. Der Hafen von S…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Navi-U-Boot|Kriegsmarinewerft Lorient|Kriegsmarinewerft La Pallice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 4px 4px 10px rgba(0,0,0,0.1); font-family: sans-serif;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== U-Boot-Ausrüstungs- und Reparaturwerft ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die U-Boot-Ausrüstungs- und Reparaturwerft St. Nazaire wurde nach der Besetzung der französischen Atlantikküste durch die deutsche Wehrmacht im Sommer 1940 eingerichtet. Der Hafen von St. Nazaire entwickelte sich anschließend zu einem wichtigen deutschen U-Boot-Stützpunkt. Das erste deutsche U-Boot, [[U 46]], lief am 29.09.1940 in St. Nazaire ein. Bereits im Herbst 1940 wurden dort erste U-Boote für kurze Werftarbeiten und Reparaturen aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werft war keine U-Boot-Neubauwerft, sondern diente vor allem der Ausrüstung, Reparatur, Überholung und Instandsetzung der in St. Nazaire stationierten U-Boote. Die vorhandenen französischen Hafen- und Werfteinrichtungen wurden hierfür von der Kriegsmarine genutzt und schrittweise erweitert. Für die erforderlichen Arbeiten wurden deutsche Werftfachkräfte eingesetzt, die insbesondere von der [[Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven]] nach St. Nazaire entsandt wurden. Daneben wurden auch französische Arbeitskräfte in den Werftbetrieb einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des U-Boot-Stützpunktes entstand ab Februar 1941 eine umfangreiche geschützte Bunkeranlage. Die zwischen 1941 und 1942 errichtete Anlage verfügte über insgesamt 14 U-Boot-Boxen, in denen die Boote geschützt vor alliierten Luftangriffen ausgerüstet, gewartet und repariert werden konnten. Die Anlage wurde im weiteren Kriegsverlauf durch zusätzliche Schutzmaßnahmen ergänzt. Ende 1943 und Anfang 1944 entstand außerdem eine befestigte Schleuse, die den Zugang zu den U-Boot-Boxen beim Ein- und Auslaufen der Boote zusätzlich schützen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung erhielt St. Nazaire durch die dort stationierten U-Flottillen. Die [[7. U-Flottille]] wurde 1941 vollständig nach St. Nazaire verlegt und blieb dort bis zur Auflösung des Verbandes im August 1944. Ab Februar 1942 kam die [[6. U-Flottille]] hinzu, die ebenfalls in St. Nazaire stationiert war. Damit wurde der Stützpunkt zu einem der wichtigsten Ausgangs- und Reparaturhäfen der deutschen U-Boot-Waffe im Atlantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werftarbeiten umfassten insbesondere die Beseitigung technischer Schäden nach Feindfahrten, planmäßige Überholungen, Arbeiten an Maschinen- und Hilfsanlagen sowie die Ausrüstung und Nachrüstung der Boote. Bereits im Jahr 1940 wurden mehrere U-Boote zu kurzen Werftaufenthalten in St. Nazaire aufgenommen. Dazu gehörten [[U 46]], [[U 28]] und [[U 93]]. Mit dem Ausbau des Stützpunktes nahm der Umfang der Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten erheblich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geschützte U-Boot-Bunker war für die Aufrechterhaltung des Werftbetriebes von besonderer Bedeutung. Während die Hafen- und Werftanlagen wiederholt Ziel alliierter Luftangriffe wurden, konnten die eigentlichen Reparaturarbeiten innerhalb der Bunkeranlage weitgehend geschützt durchgeführt werden. Dadurch war es möglich, die U-Boote auch unter den zunehmenden Bedingungen des alliierten Luftkrieges zu warten und für weitere Unternehmungen auszurüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der alliierten Landung in der Normandie am 06.06.1944 verschlechterte sich die militärische Lage des Stützpunktes zunehmend. Im August 1944 wurde der deutsche U-Boot-Betrieb in St. Nazaire im Zuge des Rückzuges und der Einschließung des Stützpunktes eingestellt. Die dort verbliebenen deutschen Kräfte wurden anschließend Bestandteil der deutschen Festung St. Nazaire. Die U-Boot-Flottillen wurden aufgelöst beziehungsweise verlegt, womit die Funktion St. Nazaires als deutscher U-Boot-Stützpunkt und Reparaturstandort endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die U-Boot-Ausrüstungs- und Reparaturwerft St. Nazaire gehörte damit zu den bedeutendsten deutschen Instandsetzungsstandorten an der französischen Atlantikküste. Ihre Bedeutung lag nicht im Neubau von U-Booten, sondern in der geschützten Ausrüstung, Wartung, Reparatur und Überholung der im Atlantik eingesetzten Boote. Zusammen mit dem umfangreichen Bunker und den dort stationierten U-Flottillen bildete St. Nazaire einen der wichtigsten deutschen U-Boot-Stützpunkte des Zweiten Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturverweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eberhard Rössler: &amp;quot;Die deutschen Uboote und ihre Werften&amp;quot; - Bernard &amp;amp; Graefe Verlag 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: &amp;quot;Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften&amp;quot; - Mittler Verlag 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literatur| → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Alle Angaben ohne Gewähr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Angerer - [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Navi-U-Boot|Kriegsmarinewerft Lorient|Kriegsmarinewerft La Pallice}}&lt;/div&gt;</summary>
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