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	<title>Oberfähnrich (Ing.) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in uboot Wiki</subtitle>
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		<id>https://ubootarchivwiki.de/index.php?title=Oberf%C3%A4hnrich_(Ing.)&amp;diff=5974&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wikiadmin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|Leutnant (Ing.)|Fähnrich (Ing.)}}  &lt;div style=&quot;border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 4px 4px 10px rgba(0,0,0,0.1); font-family: sans-serif;&quot;&gt; == Oberfähnrich (Ing.) == &lt;br&gt; Der Oberfähnrich (Ing.) war der höchste Offizieranwärterdienstgrad innerhalb der Ingenieuroffizierslaufbahn der Kriegsmarine. Er stellte die letzte Ausbildungsstufe vor der Ernennung zum Leutnant (Ing.) dar und gehörte bereits…“</title>
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		<updated>2026-08-05T12:38:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|Leutnant (Ing.)|Fähnrich (Ing.)}}  &amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 4px 4px 10px rgba(0,0,0,0.1); font-family: sans-serif;&amp;quot;&amp;gt; == Oberfähnrich (Ing.) == &amp;lt;br&amp;gt; Der Oberfähnrich (Ing.) war der höchste Offizieranwärterdienstgrad innerhalb der Ingenieuroffizierslaufbahn der Kriegsmarine. Er stellte die letzte Ausbildungsstufe vor der Ernennung zum Leutnant (Ing.) dar und gehörte bereits…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Navi-U-Boot|Leutnant (Ing.)|Fähnrich (Ing.)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 4px 4px 10px rgba(0,0,0,0.1); font-family: sans-serif;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Oberfähnrich (Ing.) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Oberfähnrich (Ing.) war der höchste Offizieranwärterdienstgrad innerhalb der Ingenieuroffizierslaufbahn der Kriegsmarine. Er stellte die letzte Ausbildungsstufe vor der Ernennung zum Leutnant (Ing.) dar und gehörte bereits zu den Unteroffizieren mit Portepee. Als angehender Ingenieuroffizier trug er bereits die Offiziersuniform, besaß Zutritt zur Offiziersmesse und wurde innerhalb der Truppe weitgehend als Offizier behandelt. Ihm konnten im Rahmen seiner Ausbildung Mannschaften und Unteroffiziere ohne Portepee unterstellt werden, wodurch er frühzeitig Erfahrungen in der militärischen Menschenführung sammelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Ausbildungsphase übernahm der Oberfähnrich (Ing.) bereits verantwortungsvolle technische Aufgaben an Bord von Kriegsschiffen und Unterseebooten. Unter Anleitung erfahrener Ingenieuroffiziere wirkte er bei der Überwachung der Maschinenanlagen, der Wartungsplanung sowie der Führung des technischen Personals mit. Auf U-Booten der Typen VII C und XXI wurde er schrittweise auf seine spätere Verwendung als technischer Wachoffizier und schließlich als Leitender Ingenieur vorbereitet. Dazu gehörten die Bedienung und Überwachung der Diesel- und Elektromotoren, der Batterieanlagen, der Druckluft- und Kühlanlagen sowie die Durchführung technischer Übungen unter Einsatzbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rang- &amp;amp; Laufbahnabzeichen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Dienstgradabzeichen des Oberfähnrichs (Ing.) bestand aus silbernen Schulterschnüren („Schulterlitzen“). Diese bestanden aus einer doppelt gelegten silbernen Plattschnur von etwa 0,7 cm Breite, deren oberes Ende eine Knopflochschlinge bildete. Auf den Schulterstücken befanden sich oben und unten je ein versilberter Rangstern („Pickel“); zwischen den Sternen war als Laufbahnabzeichen das goldene Zahnrad der Ingenieuroffiziere angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf beiden Unterärmeln wurde ein goldgesticktes Zahnrad als Laufbahnabzeichen getragen. Zusätzlich gehörten der Offiziersdolch als Seitenwaffe sowie – nach bestandener Offiziershauptprüfung – das Portepee zur Uniform. Die Bordmütze war, wie bei Offizieren, mit einer etwa 3 mm breiten goldenen Gespinstlitze am Klapprand versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ingenieuroffizierslaufbahn ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ingenieuroffiziere der Kriegsmarine waren die verantwortlichen Leiter des Maschinenbetriebs an Bord der Kriegsschiffe und die militärischen Führer und Erzieher der ihnen unterstellten Soldaten. Neben ihrer Verwendung auf See übernahmen sie zahlreiche technische und militärische Führungsaufgaben an Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dienten unter anderem als Kompanieoffiziere, Kompaniechefs und Abteilungskommandeure, als Ausbildungsoffiziere und Lehrer an Marineschulen, als Leiter von Marinelehrwerkstätten und Kraftfahrlehrabteilungen, als Kraftfahroffiziere, Adjutanten und technische Sachbearbeiter in Stäben sowie als Marineattaché-Gehilfen. Weitere Einsatzgebiete waren Tätigkeiten als Ressort- und Betriebsdirektoren auf Kriegsmarinewerften, als Chef des Stabes, Amtsgruppen- oder Abteilungschef im Oberkommando der Kriegsmarine sowie als Inspekteure der Schiffsmaschinen-, Schiffsstamm- und Wehrwirtschaftsinspektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre umfassende praktische und wissenschaftliche Ausbildung wirkten Ingenieuroffiziere maßgeblich an der Weiterentwicklung der Schiffsmaschinenanlagen mit. Besonders geeignete Offiziere wurden zum Studium an die Technische Hochschule Berlin kommandiert und schlossen dieses mit der Diplomprüfung ab. Ergänzend erfolgten Kommandierungen zu bedeutenden Industrieunternehmen, Werften und Fachausstellungen, um neueste Entwicklungen auf den Gebieten des Maschinenbaus, der Motorentechnik, der Elektrotechnik und der Wärmewirtschaft kennenzulernen. Darüber hinaus wurden regelmäßig Speziallehrgänge durchgeführt, während sprachbegabte Ingenieuroffiziere zusätzlich Dolmetscherlehrgänge absolvieren konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ingenieuroffiziersausbildung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ausbildung der Ingenieuroffiziere verband militärische Grundausbildung mit technischer Fachausbildung und praktischer Bordverwendung. Bis zur Ernennung zum Leutnant (Ing.) dauerte sie etwa zwei Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung gliederte sich in folgende Abschnitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*3 Monate militärische Grundausbildung (1939: 4 Monate).&lt;br /&gt;
*2 Monate erste Werkstättenausbildung (1939: 4 Monate).&lt;br /&gt;
*5 Monate Bordausbildung auf einem Schulschiff oder anderen Überwassereinheiten der Kriegsmarine; während dieser Zeit Ernennung zum Kadetten (Ing.) (1939: 9 Monate).&lt;br /&gt;
*5 Monate Ausbildung an der Marineschule mit Abschluss durch die Ingenieuroffiziershauptprüfung; während dieser Zeit Beförderung zum Fähnrich (Ing.) (1939: 7 Monate).&lt;br /&gt;
*2 Monate zweite Werkstättenausbildung (1939: 5 Monate).&lt;br /&gt;
*Zugführerlehrgang (1939: 1 Monat).&lt;br /&gt;
*8 Monate Frontdienst in der Flotte; während dieser Zeit Beförderung zum Oberfähnrich (Ing.) (1939: 6 Monate).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach insgesamt etwa zwei Jahren Ernennung zum Leutnant (Ing.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ernennung zum Leutnant (Ing.) folgten weitere Bordverwendungen und technische Fachausbildungen. Besonders geeignete Ingenieuroffiziere konnten anschließend zu weiterführenden Studiengängen oder Speziallehrgängen kommandiert werden und wirkten an der Entwicklung, Erprobung und Verbesserung moderner Maschinen- und Antriebssysteme der Kriegsmarine mit. Dadurch bildeten sie eine wesentliche Grundlage für die technische Einsatzbereitschaft der deutschen Flotte und insbesondere der modernen Unterseeboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
U. Hoefer/F. Brennecke: &amp;quot;Die Laufbahnen in der Handels- und Kriegsmarine&amp;quot; - Wilhelm Köhler Verlag Minden 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberkommando der Kriegsmarine: &amp;quot;Wie werde ich Offizier der Kriegsmarine ? (Kriegsausgabe)&amp;quot; 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Schlicht/John R. Angolia: &amp;quot;Deutsche Wehrmacht-Uniformierung und Ausrüstung 1933 - 1945- Band 2 Die Kriegsmarine&amp;quot; - Motorbuchverlag 1995. S. 122, 123, 199, 200, 201.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellenverweise:&lt;br /&gt;
[[Quellen-Online-Archive|→ Quellenangaben in Online-Archiven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literaturverweise:&lt;br /&gt;
[[Literatur|→ Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Angaben ohne Gewähr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Angerer - [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] &lt;br /&gt;
&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wikiadmin</name></author>
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