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	<title>Rekrut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-25T04:13:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in uboot Wiki</subtitle>
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		<id>https://ubootarchivwiki.de/index.php?title=Rekrut&amp;diff=6538&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wikiadmin: Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;div style=&quot;border: 3px solid #333333; padding: 25px; background-color: #ffffff; border-radius: 10px; box-shadow: 3px 3px 10px rgba(0,0,0,0.1); font-family: sans-serif;&quot;&gt;  == Rekrut ==  &lt;br&gt; Als Rekrut wurde ein neu in die Kriegsmarine eingetretener Soldat während des ersten Abschnitts seiner militärischen Dienstzeit bezeichnet. Die Bezeichnung kennzeichnete den Ausbildungs- und Anfangsstatus des Soldaten und war kein eigener Dienstgrad.  Die Rekruten w…“</title>
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		<updated>2026-08-20T12:51:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 3px solid #333333; padding: 25px; background-color: #ffffff; border-radius: 10px; box-shadow: 3px 3px 10px rgba(0,0,0,0.1); font-family: sans-serif;&amp;quot;&amp;gt;  == Rekrut ==  &amp;lt;br&amp;gt; Als Rekrut wurde ein neu in die Kriegsmarine eingetretener Soldat während des ersten Abschnitts seiner militärischen Dienstzeit bezeichnet. Die Bezeichnung kennzeichnete den Ausbildungs- und Anfangsstatus des Soldaten und war kein eigener Dienstgrad.  Die Rekruten w…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 3px solid #333333; padding: 25px; background-color: #ffffff; border-radius: 10px; box-shadow: 3px 3px 10px rgba(0,0,0,0.1); font-family: sans-serif;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rekrut == &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Rekrut wurde ein neu in die Kriegsmarine eingetretener Soldat während des ersten Abschnitts seiner militärischen Dienstzeit bezeichnet. Die Bezeichnung kennzeichnete den Ausbildungs- und Anfangsstatus des Soldaten und war kein eigener Dienstgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rekruten wurden zunächst einer Stamm- oder Schiffsstammabteilung zugewiesen und dort mit den grundlegenden Anforderungen des militärischen Dienstes vertraut gemacht. Die Dauer und der Umfang dieser ersten Ausbildung konnten je nach Zeitraum, Ausbildungsorganisation und späterer Verwendung unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einberufung und Stammabteilungen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Eintritt in die Kriegsmarine erfolgte die Zuweisung zu einer Stamm- oder Schiffsstammabteilung. Dort wurden die Rekruten aufgenommen, eingekleidet und in den militärischen Dienst eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schiffsstammabteilungen dienten der Erfassung, Verwaltung und Ausbildung des Personals. In persönlichen Laufbahnen ist die Reihenfolge Eintritt als Rekrut – Grundausbildung in einer Schiffsstammabteilung – anschließende Fachausbildung vielfach nachweisbar. So begann beispielsweise Richard Rebhan seine Dienstzeit als Rekrut bei der 13. Schiffsstammabteilung in Saßnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundausbildung == &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste Ausbildung vermittelte die grundlegenden militärischen Kenntnisse und Fertigkeiten. Dazu gehörten insbesondere der allgemeine Dienstbetrieb, Formaldienst, körperliche Ausbildung, Waffen- und Schießausbildung sowie die Vermittlung militärischer Ordnung und Disziplin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Ausbildungsstätte und Zeitraum konnten auch seemännische Grundlagen vermittelt werden. Dazu gehörten beispielsweise Knotenkunde, Boots- und Ruderdienst sowie weitere Kenntnisse für den späteren Dienst in der Marine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Gewichtung der einzelnen Ausbildungsbereiche war nicht während der gesamten Existenz der Reichs- und Kriegsmarine gleich. Insbesondere während des Zweiten Weltkrieges führten der steigende Personalbedarf und die militärische Lage zu Veränderungen und teilweise auch zu verkürzten Ausbildungszeiten. Ein persönlicher Werdegang aus dem Jahr 1939 zeigt beispielsweise eine mehrmonatige Verwendung in einer Schiffsstammabteilung nach der ersten infanteristischen Grundausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Ausbildung und Verwendung == &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Ausbildungsabschnitt wurden die Rekruten entsprechend ihrer vorgesehenen Laufbahn und Verwendung zu weiteren Marineeinrichtungen, Lehrgängen, Schiffen oder Verbänden versetzt beziehungsweise kommandiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Ausbildung konnte beispielsweise für den seemännischen, technischen, nachrichtentechnischen oder einen anderen Fachbereich erfolgen. Auch für spätere Angehörige der U-Boot-Waffe begann die militärische Laufbahn zunächst mit der allgemeinen Ausbildung. Erst anschließend folgte die spezielle U-Boot-Ausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereidigung == &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vereidigung gehörte zum Ausbildungs- und Dienstverhältnis der neu eingetretenen Soldaten. Sie war ein Bestandteil der militärischen Formung und der rechtlichen Bindung des Soldaten an seinen Dienstherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereidigung bedeutete jedoch nicht, dass erst mit diesem Zeitpunkt der Soldat vollständig Angehöriger der Kriegsmarine wurde. Der Eintritt in den aktiven Militärdienst war bereits mit der Einberufung beziehungsweise Einstellung erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die U-Boot-Waffe == &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die spätere Verwendung in der U-Boot-Waffe bildete die Rekrutenausbildung die allgemeine militärische Grundlage. Die Rekruten mussten zunächst die grundlegenden Anforderungen des Soldaten- und Borddienstes erlernen, bevor sie für eine besondere U-Boot-Fachausbildung vorgesehen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Grundausbildung konnten für eine U-Boot-Verwendung vorgesehene Mannschaften zu den entsprechenden U-Boot-Ausbildungseinrichtungen versetzt oder kommandiert werden. Dort erfolgte die weitere fachliche Ausbildung für die jeweilige spätere Verwendung an Bord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rekrutenzeit war daher noch keine U-Boot-Ausbildung. Sie bildete vielmehr den allgemeinen ersten Abschnitt einer späteren militärischen oder fachlichen Laufbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung der Begriffe == &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rekrut – Bezeichnung für einen Soldaten im ersten Ausbildungs- und Dienstabschnitt&lt;br /&gt;
* Matrose – Mannschaftsdienstgrad beziehungsweise spätere Dienstgradbezeichnung&lt;br /&gt;
* Gefreiter – Mannschaftsdienstgrad&lt;br /&gt;
* Schiffsstammabteilung – Stamm- und Ausbildungseinheit&lt;br /&gt;
* U-Boot-Lehrdivision – Ausbildungseinrichtung der U-Boot-Waffe&lt;br /&gt;
* Fachlehrgang – weiterführende Ausbildung für eine bestimmte Verwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Art der Dienststellung == &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rekrut – Ausbildungs- und Anfangsbezeichnung&lt;br /&gt;
* Grundausbildung – allgemeiner militärischer Ausbildungsabschnitt&lt;br /&gt;
* Schiffsstammabteilung – Stamm- und Ausbildungseinheit&lt;br /&gt;
* U-Boot-Ausbildung – weiterführende Fachausbildung&lt;br /&gt;
* Kriegsmarine – deutsche Seestreitkräfte von 1935 bis 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen im Bundesarchiv == &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
BArch PERS 6:&lt;br /&gt;
Personalunterlagen der Marineangehörigen mit Nachweisen über Eintritt, Ausbildung, Versetzungen und weitere Verwendungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestände zur Schiffsstammorganisation:&lt;br /&gt;
Unterlagen über die Organisation, Personalverwaltung und Ausbildung der Schiffsstammabteilungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestände zur Marineausbildung:&lt;br /&gt;
Unterlagen über die weitere fachliche Ausbildung und Verwendung der Mannschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hildebrand, Hans H.:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Bände 1–3. Biblio-Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H.:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Podzun Verlag, 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tessin, Georg:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 14. Biblio-Verlag, Osnabrück, 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch, Rainer / Röll, Hans-Joachim:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; Mittler Verlag, 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellenverweise:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Quellen-Online-Archive|→ Quellenangaben in Online-Archiven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Literaturverweise:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Literatur|→ Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Angaben ohne Gewähr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Angerer - [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wikiadmin</name></author>
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