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	<title>U 515 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in uboot Wiki</subtitle>
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		<title>Wikiadmin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|U 514|U 516}}  &lt;div style=&quot;border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 2px 2px 5px rgba(0,0,0,0.05); font-family: sans-serif;&quot;&gt;  == Kriegsmarine Unterseeboot U 515 == {| class=&quot;wikitable&quot; style=&quot;width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;&quot; |- | style=&quot;width:20%;&quot; | Typ: | IX C |- | Bauauftrag: | 14.02.1940 |- | Bauwerft: | Deutsche Werft AG Hamburg |- | Serie: | U 501 - U 524 |- |…“</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|U 514|U 516}}  &amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 2px 2px 5px rgba(0,0,0,0.05); font-family: sans-serif;&amp;quot;&amp;gt;  == Kriegsmarine Unterseeboot U 515 == {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;&amp;quot; |- | style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | Typ: | &lt;a href=&quot;/index.php?title=Typ_IX_C&quot; title=&quot;Typ IX C&quot;&gt;IX C&lt;/a&gt; |- | Bauauftrag: | 14.02.1940 |- | Bauwerft: | &lt;a href=&quot;/index.php?title=Deutsche_Werft_AG_Hamburg&quot; title=&quot;Deutsche Werft AG Hamburg&quot;&gt;Deutsche Werft AG Hamburg&lt;/a&gt; |- | Serie: | U 501 - U 524 |- |…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Navi-U-Boot|U 514|U 516}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 2px 2px 5px rgba(0,0,0,0.05); font-family: sans-serif;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsmarine Unterseeboot U 515 ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | Typ:&lt;br /&gt;
| [[Typ IX C|IX C]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bauauftrag:&lt;br /&gt;
| 14.02.1940&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bauwerft:&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Werft AG Hamburg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Serie:&lt;br /&gt;
| U 501 - U 524&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baunummer:&lt;br /&gt;
| 311&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kiellegung:&lt;br /&gt;
| 08.05.1941&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stapellauf:&lt;br /&gt;
| 02.12.1941&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Indienststellung:&lt;br /&gt;
| 21.02.1942&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kommandant:&lt;br /&gt;
| [[Werner Henke]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Feldpostnummer:&lt;br /&gt;
| M - 27 488&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | 21.02.1942 - 09.04.1944&lt;br /&gt;
| Kapitänleutnant [[Werner Henke]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flottillen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | 21.02.1942 - 31.08.1942&lt;br /&gt;
| [[4. U-Flottille]], Stettin (Ausbildungsboot)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.09.1942 - 09.04.1944&lt;br /&gt;
| [[10. U-Flottille]], Lorient (Frontboot)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsätze == &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.08.1942 - 13.08.1942: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.08.1942 - 14.10.1942: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Lorient&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.08.1942 lief U 515 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Werner Henke]] von Kiel zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, sowie Brennstoff- und Wasserergänzung in Kristiansand, operierte das Boot im Nordatlantik und nordöstlich von Trinidad. Im Verlauf der Unternehmung gelangen die Versenkung von 8 Schiffen mit 42.114 BRT und die Beschädigung von 2 Schiffen mit 10.222 BRT. Nach einer Gesamtdauer von 64 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 10.764 sm über und 439 sm unter Wasser lief das Boot am 14.10.1942 in Lorient ein. [[Versenkungserfolge U 515|→ Erfolge U 515]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Original Kriegstagebuch U 515 - 1. Unternehmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
07.11.1942 - 06.01.1943: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 07.11.1942 lief U 515 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Werner Henke]] von Lorient zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte nach der alliierten Landung in Nordafrika im Mittelatlantik, westlich von Gibraltar, bei den Azorischen Inseln und vor Marokko. Dabei gehörte es zur U-Boot-Gruppe [[U-Boot-Gruppe Westwall|Westwall]]. Im Verlauf der Unternehmung gelangen die Versenkung von 2 Schiffen mit 29.563 BRT und die Beschädigung eines Zerstörers mit 1.920 ts. Nach einer Gesamtdauer von 61 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von zirka 8.400 sm über und 860 sm unter Wasser lief das Boot am 06.01.1943 wieder in Lorient ein. [[Versenkungserfolge U 515|→ Erfolge U 515]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Original Kriegstagebuch U 515 - 2. Unternehmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3. Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.02.1943 - 24.06.1943: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21.02.1943 lief U 515 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Werner Henke]] von Lorient zu seiner 3. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Mittelatlantik, bei den Azorischen Inseln, den Kanarischen Inseln und vor Freetown. Dabei gehörte es zu den U-Boot-Gruppen [[U-Boot-Gruppe Unverzagt|Unverzagt]] und [[U-Boot-Gruppe Seeräuber|Seeräuber]]. Am 25.03.1943 wurde es von [[U 106]] mit 35 m³ Brennstoff, am 02.04.1943 von [[U 67]] mit 60 m³ Brennstoff, [[Bold|Bolde]] und Proviant sowie am 22.05.1943 von [[U 460]] mit 70 m³ Brennstoff, 2 m³ Schmieröl, 35 Tagen Proviant und 4 [[Torpedo|Torpedos]] versorgt. Im Verlauf der Unternehmung gelang die Versenkung von 10 Schiffen mit 58.456 BRT. Nach einer Gesamtdauer von 124 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 19.784 sm lief das Boot am 24.06.1943 wieder in Lorient ein. [[Versenkungserfolge U 515|→ Erfolge U 515]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Original Kriegstagebuch U 515 - 3. Unternehmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.08.1943 - 22.08.1943: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.08.1943 - 12.09.1943: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21.08.1943 lief U 515 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Werner Henke]] von Lorient zu seiner 4. Unternehmung aus. Das Boot musste wegen starken Undichtigkeiten und Ausfall des [[Tiefenruder|Tiefenruders]] in der Biskaya den Rückmarsch antreten und lief nach einem Tag am 22.08.1943 wieder in Lorient ein. Am 29.08.1943 lief U 515 erneut von Lorient aus, wurde jedoch beim Ausmarsch in der westlichen Biskaya durch Wasserbomben schwer beschädigt und musste abermals umkehren. Im Verlauf der Unternehmung gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Nach einer Gesamtdauer von 23 Tagen lief das Boot am 12.09.1943 wieder in Lorient ein, wo vom 14.09.1943 bis zum 22.10.1943 eine neue [[U-Boot-Batterie|Batterie]] eingebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Original Kriegstagebuch U 515 - 4. Unternehmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01.11.1943 - 03.11.1943: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in St. Nazaire&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09.11.1943 - 14.01.1944: Ausgelaufen von St. Nazaire - Eingelaufen in Lorient&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 01.11.1943 lief U 515 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Werner Henke]] von Lorient zu seiner 5. Unternehmung aus. Am 03.11.1943 wurden in St. Nazaire Restarbeiten durchgeführt sowie sechs [[T-V-Zaunkönig|T-V-Torpedos]] und ein [[Wanze-Gerät]] aufgenommen. Anschließend operierte das Boot im Nordatlantik, westlich von Lissabon und im Mittelatlantik vor Freetown. Dabei gehörte es zur U-Boot-Gruppe [[U-Boot-Gruppe Schill 1|Schill 1]]. Im Verlauf der Unternehmung gelangen die Versenkung von 3 Schiffen mit 20.913 BRT und die Beschädigung einer Sloop mit 1.350 ts. Nach einer Gesamtdauer von 75 Tagen lief das Boot am 14.01.1944 wieder in Lorient ein. [[Versenkungserfolge U 515|→ Erfolge U 515]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Original Kriegstagebuch U 515 - 5. Unternehmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6. Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.03.1944 - 09.04.1944: Ausgelaufen von Lorient - Verlust des Bootes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30.03.1944 lief U 515 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Werner Henke]] von Lorient zu seiner 6. Unternehmung aus. Das Boot befand sich auf dem Anmarsch in sein Operationsgebiet im Mittelatlantik, nördlich der Insel Madeira, als es nach einer Gesamtdauer von 11 Tagen durch amerikanische Trägerflugzeuge und Kriegsschiffe versenkt wurde. Im Verlauf der Unternehmung gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Original Kriegstagebuch U 515 - 6. Unternehmung]] (B.d.U. op.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | Datum:&lt;br /&gt;
| 09.04.1944&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Letzter Kommandant:&lt;br /&gt;
| [[Werner Henke]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ort:&lt;br /&gt;
| Mittelatlantik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Position:&lt;br /&gt;
| [https://www.google.com/maps/place/34.58333,-19.3/@34.58333,-19.3,5z 34° 35&amp;#039; Nord - 19° 18&amp;#039; West]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Planquadrat:&lt;br /&gt;
| DH 2128&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verlust durch:&lt;br /&gt;
| [[Wasserbombe|Wasserbomben]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tote:&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Überlebende:&lt;br /&gt;
| 44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung:&lt;br /&gt;
| [[Besatzungsliste U 515]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib im Detail ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 09.04.1944 wurde U 515 im Mittelatlantik nördlich der Insel Madeira durch Wasserbomben von mehreren [[Grumman TBF Avenger]] und [[Grumman F4F Wildcat]] der [[Squadron VC-58]] des US-Geleitflugzeugträgers [[USS Guadalcanal (CVE-60)]] unter Captain Daniel-Vincent Gallery sowie den US-Geleitzerstörern [[USS Pope (DE-134)]] unter Lieutenant Edwin-Harvey Headland, [[USS Pillsbury (DE-133)]] unter Lieutenant Commander George Washington Casselman, [[USS Chatelain (DE-149)]] unter Lieutenant Commander James-Louis Foley und [[USS Flaherty (DE-135)]] unter Lieutenant Commander Means Johnston Jr. versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate aus der Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Busch/Röll schreiben dazu:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der amerikanische Bericht über die Versenkung von U 515:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.04.44 um 22:30 h sichtete eine Avenger des Trägers GUADALCANAL ein U-Boot und griff es sofort mit vier Wasserbomben an. Das angegriffene U-Boot war U 515, für das der Angriff aus der Luft völlig überraschend kam. Mit Alarmtauchen gelang es Kommandant Werner Henke, das Boot noch rechtzeitig auf Tiefe zu bringen. Am Morgen des 09.04.1944 ließ Henke das Boot auf Sehrohrtiefe einsteuern. Nachdem er den Himmel als feindfrei erkannte, befahl er aufzutauchen. Doch das Boot blieb nicht lange unentdeckt. Die Geleitzerstörer der GUADALCANAL rauschten heran. Wiederum musste U 515 tauchen. Bereits die ersten Wasserbomben der vier Eskorter führten zu schweren Schäden im Boot, die es nach einiger Zeit zum Auftauchen zwangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wasser formierten sich gerade die Zerstörer zu einem neuen Angriff, als plötzlich U 515 knapp hinter dem Heck der CHATELAIN auftauchte. Sofort wurde es vom Artilleriefeuer der CHATELAIN und der FLAHERTY eingedeckt. Vom Flugdeck der inzwischen herangekommenen GUADALCANAL starteten eine Avenger und zwei Wildcats um die Zerstörer zu unterstützen. Noch während die U-Boot-Besatzung ihr Boot verließ, schoß die FLAHERTY einen Torpedo ab, der jedoch U 515 verfehlte, aber auf die PILLSBURY zulief. Eine Wildcat konnte ihn mit Bordwaffen zerstören. Etwa 10 Minuten nach dem Auftauchen sank U 515 im Feuerhagel der Zerstörer und einer Wasserbombe, die von einer Avenger abgeworfen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bericht über den Untergang U 515 vom II. Wachoffizier Oberleutnant z. S. Hans Schultz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tage nach dem Auslaufen wurde U 515 in der Nacht vom 08.04. zum 09.04.44 von Trägerflugzeugen geortet und angeflogen. Am Vormittag des 09.04.44 wurde das Boot wieder durch ein Trägerflugzeug unter Wasser gedrückt, wo es dann von vier Zerstörern geortet wurde. Am Nachmittag wurde U 515 durch Wasserbomben-Schäden zum Auftauchen gezwungen, ohne dass Personalverluste aufgetreten waren. An der Oberfläche wurde das Boot, als die Besatzung ausstieg, ohne irgendwelchen Widerstand zu leisten, von zwei Zerstörern und Flugzeugen mit Geschützen und MG´s schwer beschossen. Als U 515 etwa 10 Minuten nach dem Auftauchen gesunken war, wurde die Besatzung von den Zerstörern aufgenommen und später auf den Träger GUADALCANAL gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Versenkung von U 515 vom Obersteuermann Ernst Heimann:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 31.03.44 aus Lorient aus. Um gegen feindliche Angriffe einigermaßen sicher zu sein, wählte der Kommandant den Auslaufweg längs der spanischen Küste. In der Höhe von Lissabon nahmen wir Kurs 235 Grad zwischen den Azoren und Gibraltar hindurch. Nachdem wir mehrmals erfolgreich vor Flugzeugen getaucht waren, sichtete ich am 07.04.44 nachmittags einen Dampfer mit Kurs Gibraltar. Nach dem üblichen Vorsetzmanöver meldete ich dem Kommandanten, dass Kurs und Fahrt des Dampfers ungleichmäßig seien, da wir uns fast im Kreise gedreht hatten. Nach Rücksprache mit dem Kommandanten entschloss er sich, den Dampfer fahren zu lassen, da in ihm eine Falle vermutet wurde. Wir setzten unseren alten Kurs fort, um rechtzeitig zur Ölübernahme aus einen erwarteten Rückmarschierer im befohlenen Seegebiet einzutreffen. Am 08.04.44 gegen 19:00 h wurden wir von einem Trägerflugzeug angegriffen und gebombt. Die Bomben lagen hart am Bootskörper des Hecks und am Bug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abwehr des Flugzeugs ging es mit Alarmtauchen in die Tiefe. Etwa um 22:00 h tauchten wir wieder auf und wurden gegen 23:30 h erneut angegriffen. Die Bomben lagen sehr gut, hatten das Boot aber nicht beschädigt. Nach dem anschließenden Tauchen entschied der Kommandant, dass erst am Abend des 09.04.1944 wieder aufgetaucht werden sollte. Mein Vorschlag, mit Kurs Nord abzulaufen, um dadurch den Gegner zu irritieren, lehnte der Kommandant ab, es wurde der alte Kurs beibehalten. Am Morgen des 09.04.44 ging das Boot auf Sehrohrtiefe, der Kommandant wollte den Himmel nach Flugzeugen absuchen. Da ihm die Wolkendecke als günstig erschien, befahl er das Auftauchen des Bootes etwa gegen 08:45 h. Um 09:30 h sichteten wir im Kielwasser des Bootes mehrere Mastspitzen, welche als ein Flugzeugträger und vier Zerstörer kurz darauf zu erkennen waren, und über diesem Verband kreisten Flugzeuge. Plötzlich durchbrach ein Flugzeug die Wolkendecke und setzte zum Angriff an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Bedienungsfehler kam die 3.7 cm Flak nicht zum Schuss, dagegen lagen die Schüsse der 2 cm Flak sehr gut im Ziel. Unbeirrbar folg der Pilot seine Maschine ans Ziel und warf zwei Bomben, die sehr gut lagen. Daraufhin tauchte das Boot und der Kommandant befahl, auf große Tiefe zu gehen, um die nun einsetzende Wasserbomben-Verfolgung zu überstehen. Mein Vorschlag, auf etwa 20 Meter Tauchtiefe zu bleiben und jeden anlaufenden Zerstörer mit einem T-5 [[Zaunkönig]]-Torpedo abzuschießen, verwarf der Kommandant, da er sicher war, die Verfolgung überstehen zu können. Die Zerstörer liefen nun an und wir suchten erst eine Tiefe von 200 Metern auf. Da die Bomben aber so nahe am Boot lagen, befahl Henke, bis auf 240 Meter zu gehen. Etwa um 14:30 h wurde das Boot von einer sehr nahe liegenden Wasserbomben-Serie durchschüttelt und im Heckraum riss ein Ventil zwischen den Torpedorohren heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keine Möglichkeit bestand, dass dadurch entstandene Loch abzudichten, wurde der Heckraum geräumt und um die nun entstandene Lastigkeit des Bootes auszugleichen, wurde von Zeit zu Zeit ein Mann nach dem anderen zum Bugraum befohlen. Gegen 16:00 h war bald die gesamte Besatzung im Bugraum versammelt und das Boot hatte eine Achterlastigkeit von etwa 35 bis 40 Grad. Aufgrund dieses immer stärker werdenden Zustandes wurde aus dem Achterschiff Öl herausgedrückt. Nach dem Ablassen des Öls setzten die Wasserbomben aus, die bis dahin fast pausenlos auf das Boot geworfen worden waren. Das Boot stieg nun auf 120 Meter und bei einem Wasserbomben-Angriff wäre unser Schicksal besiegelt gewesen. Die Zerstörer überliefen uns zwar, aber ohne zu werfen. Das Boot stieg nun immer weiter und kurz vor dem Herauskommen aus dem Wasser wollte der Kommandant Kurs und Distanz nach Madeira wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem U 515 nun heraus war, lag es sofort unter Artilleriebeschuss der sehr nahe liegenden Zerstörer. Nun galt es, so schnell wie möglich ins Wasser zu kommen, da an eine Gegenwehr nicht zu denken war. Durch das pausenlose Feuer der Zerstörer blieb dann ein sehr großer Teil der Besatzung auf der Brücke liegen, die von den Geschossen der Zerstörer getroffen waren. Das Boot selbst wurde durch das Feuer der Zerstörer unter Wasser gebracht, und ein Flugzeug warf noch eine Wasserbombe oder einen Torpedo hinterher. Nach ein bis eineinviertel Stunde Schwimmen wurden wir von dem Zerstörer aufgenommen uns dort vorzüglich behandelt. Sämtlichen Verwundeten wurde sofort ärztliche Hilfe zuteil und am Abend des selben Tages, beziehungsweise am Morgen des 10.04.44 wurden alle Geretteten auf den Flugzeugträger  GUADALCANAL übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Busch/Röll]] - Die deutschen U-Bootverluste - S. 215 - 217.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clay Blair schreibt dazu:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März verließ das kampferprobte IXC-Boot U 515 Frankreich. Das Boot stand unter dem Befehl des höchstdekorierten Kommandanten, der im Atlantik noch im Kampfeinsatz war, dem 35jährigen Werner Henke, der das Eichenlaub zum Ritterkreuz trug. U 515 war zusätzlich zum [[Naxos]]-Detektor mit einem der ersten [[Hohentwiel]]-Suchradargeräte ausgerüstet. Am gleichen Tag lief in Casablanca die Guadalcanal-U-Jagdgruppe aus. Die Gruppe unter dem Kommando von Daniel V. Gallery sollte westlich der Kapverdischen Inseln Jagd auf U-Tanker und anderen Kunden machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. April bei Sonnenuntergang hatte Gallery das Seegebiet erreicht, und vier Avenger-Flugzeuge starteten als Nachtaufklärer. Die Maschinen flogen ihre Patrouille bei Vollmond. Einer der Piloten entdeckte das aufgetauchte U 515, doch der von ihm gefunkte Alarm wurde bei der U-Jagdgruppe nicht empfangen. Nach der Rückkehr der Flugzeuge erfuhr Gallery von dem Kontakt. Er ließ weitere Avengers aufsteigen und befahl zwei Geleitzerstörern, der Pope und der Chatelain unter Edwin H. Headland jr. bzw. James L. Foley, einer möglichen Radarortung nachzugehen. In der Annahme eines Sonarkontakts warfen beide Schiffe Wasserbomben. Als die Pope meldete, daß ein Ölteppich zur Wasseroberfläche aufsteige, ließ Gallery Avengers aufsteigen und schickte zwei weitere Geleitzerstörer, die Pillsbury und die Flaherty, zum Schauplatz. Zwei Avengers sichteten U 515 tatsächlich und warfen Wasserbomben, beim zweiten Angriff trotzten sie dem Abwehrfeuer der Flak. Keiner dieser Angriffe fügte U 515 nennenswerten Schaden zu, doch Henke, der wieder tauchte, war in einem Netz gefangen, aus dem er nicht entkommen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. April nach Sonnenaufgang (der Ostersonntag) leitete Gallery eine hartnäckige Jagd ein. Als Henke erschöpft auftauchte, um die Batterien aufzuladen und um Frischluft ins Boot zu saugen, griff eine Avenger mit dem Piloten Douglas W. Brooks im Sturzflug an. Henkes automatische 3,7-cm-Schnellfeuerflak hatte im entscheidenden Moment eine Ladehemmung. Brooks warf Wasserbomben ab und zwang Henke, tief zu tauchen (240 Meter). Die geschah zu einem Zeitpunkt, als die Guadalcanal und ihr Geleitschutz nur noch 28 Kilometer entfernt waren. Drei dieser Kriegsschiffe, Flaherty, Pillsbury und Pope, näherten sich, ebenso wie ein weiteres Flugzeug, nun sehr schnell und begannen mit einem beharrlichen und erfolgreichen Angriff auf U 515, der sich an diesem Ostersonntag über sieben Stunden hinzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahe beim Boot erfolgenden Detonationen verursachten schließlich einen Wassereinbruch im Hecktorpedoraum, der nicht gestoppt werden konnte. Henke schottete diesen Teil des Bootes ab, doch das Gewicht des vollgelaufenen Heckraumes hob den Bug in einem steilen Winkel von 30 Grad. Er versuchte, die Neigung zu verringern, indem er Besatzungsmitglieder in den Bugtorpedoraum schickte, die Ballasttanks anblies und auf eine höhere Fahrtstufe ging. Alle diese Maßnahmen schlugen fehl, und U 515 glitt rückwärts auf 200 Meter hinab. In dieser Tiefe geriet das Boot außer Kontrolle und schoß mit dem Heck voran in einem stielen Winkel wieder an die Meeresoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chatelain und die Flaherty eröffneten das Feuer aus allen Rohren und verhinderte, daß Seeleute an Deck des U-Bootes gelangten. Zudem schoß die Chatelain nochmals sieben Wasserbomben aus ihren K-Kanonen sowie die Flaherty einen Torpedo. Der Torpedo verfehlte U 515 und lief weiter in Richtung der sich nähernden Pillsbury. Erstaunlicherweise erkannte ein aufmerksamer Pilot die Gefahr und zerstörte den Torpedo mit MG-Feuer. Er und andere Wildcat- und Avenger-Piloten griffen U 515 dann mit Maschinengewehrfeuer und Raketen an. Am Nachmittag befahl Henke schließlich, das Boot aufzugeben und die Selbstversenkung durchzuführen. 16 Deutsche kamen um; die Geleitzerstörer retteten Henke und 43 weitere Angehörige der Besatzung und übergaben sie der Guadalcanal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Clay Blair]] - Band 2 - Die Gejagten - S. 643 - 644.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Quellen &amp;amp; Literatur ==&lt;br /&gt;
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&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellenverweise:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Quellen-Online-Archive| → Quellenangaben in Online-Archiven]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Literaturverweise:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Literatur| → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945&amp;quot; - Heyne Verlag 1999 - S. 643, 644.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: &amp;quot;Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten&amp;quot; - Mittler Verlag 1996 - S. 96, 97. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: &amp;quot;Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften&amp;quot; - Mittler Verlag 1997 - S. 69, 230. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: &amp;quot;Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste&amp;quot; - Mittler Verlag 2008 - S. 215 - 217. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: &amp;quot;Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge&amp;quot; - Mittler Verlag 2008 - S. 221 - 222.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Axel Niestlé:  &amp;quot;German U-Boot Losses During World War II&amp;quot; - Verlag Frontline Books 2022 - S. 121, 268, 270, 272, 273. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Ritschel: &amp;quot;Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 501 - U 560&amp;quot; - Eigenverlag - S. 117 - 128. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard Rössler: &amp;quot;Die deutschen Uboote und ihre Werften&amp;quot; - Bernard &amp;amp; Graefe Verlag 1990 - S. 187. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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Alle Angaben ohne Gewähr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Angerer - [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com]&lt;br /&gt;
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