U-Boot-Gruppen / Wolfsrudel
Unter U-Boot-Gruppen beziehungsweise sogenannten Wolfsrudeln wurden operative Zusammenfassungen mehrerer deutscher U-Boote verstanden, die gemeinsam gegen alliierte Geleitzüge oder Schiffsbewegungen eingesetzt wurden. Ziel war es, ein größeres Seegebiet mit mehreren Booten zu überwachen und nach der Ortung eines Geleitzuges möglichst viele U-Boote zum Angriff heranzuführen.
Die Boote operierten dabei nicht dauerhaft als geschlossener Verband, sondern meist in festgelegten Such- oder Aufstellungsstreifen. Entdeckte ein U-Boot einen Geleitzug, sollte es möglichst Verbindung halten und dessen Position melden. Anschließend konnten weitere Boote auf den gemeldeten Gegner angesetzt werden. Die eigentlichen Angriffe erfolgten häufig einzeln und vorzugsweise bei Nacht.
Für die Führung und Koordination der Gruppen war die Funkverbindung von großer Bedeutung. Die einzelnen U-Boot-Gruppen erhielten meist eigene Decknamen und bestanden je nach Lage, Einsatzgebiet und Verfügbarkeit aus unterschiedlich vielen Booten. Zusammensetzung und Einsatzdauer konnten sich dabei kurzfristig ändern.
Besonders während der Atlantikschlacht bildeten die U-Boot-Gruppen einen wesentlichen Bestandteil der deutschen Operationsführung. Mit der zunehmenden Verbesserung der alliierten Geleitsicherung, Luftüberwachung, Funkaufklärung und Ortungstechnik wurde ihr Einsatz jedoch zunehmend erschwert.
Die nachfolgende Übersicht führt zu den einzelnen U-Boot-Gruppen und enthält Angaben zu Einsatzzeitraum, Operationsgebiet, beteiligten U-Booten sowie zum Verlauf der jeweiligen Unternehmungen.
U-Boot-Gruppen - A
U-Boot-Gruppen - B
U-Boot-Gruppen - C
U-Boot-Gruppen - D
U-Boot-Gruppen - E
U-Boot-Gruppen - F
U-Boot-Gruppen - G
U-Boot-Gruppen - H
U-Boot-Gruppen - I
U-Boot-Gruppen - J
U-Boot-Gruppen - K
U-Boot-Gruppen - L
U-Boot-Gruppen - M
U-Boot-Gruppen - N
U-Boot-Gruppen - O
U-Boot-Gruppen - P
U-Boot-Gruppen - R
U-Boot-Gruppen - S
U-Boot-Gruppen - T
U-Boot-Gruppen - U
U-Boot-Gruppen - V
U-Boot-Gruppen - W
U-Boot-Gruppen - Z