U-Stützpunkte
U-Boot-Stützpunkte
Die U-Boot-Stützpunkte der Kriegsmarine bildeten die landseitige Grundlage für den Einsatz, die Versorgung und die Instandhaltung der deutschen U-Boot-Waffe. Sie dienten den U-Booten als Ausgangs- und Rückkehrhäfen für Unternehmungen und stellten die dafür erforderliche technische, logistische und personelle Infrastruktur bereit.
Zu den wichtigsten Aufgaben gehörten die Versorgung mit Brennstoff, Torpedos, Munition, Proviant und Ersatzteilen sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten. Darüber hinaus befanden sich an vielen Stützpunkten Unterkünfte, Werkstätten, Depots, medizinische Einrichtungen sowie Dienststellen der U-Flottillen und anderer Marineverbände. Größere Stützpunkte verfügten teilweise über besonders geschützte U-Boot-Bunker und umfangreiche Werftanlagen.
Lage und Bedeutung der einzelnen Stützpunkte richteten sich nach dem jeweiligen Einsatzgebiet. Neben den deutschen Nord- und Ostseehäfen entstanden nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wichtige Stützpunkte an der französischen Atlantikküste, in Norwegen und später auch im südostasiatischen Raum. Einige Standorte dienten überwiegend dem Fronteinsatz, andere vor allem der Ausbildung, Erprobung, Reparatur oder Versorgung der U-Boote.
Die nachfolgende Übersicht enthält die im U-Boot-Wiki erfassten deutschen U-Boot-Stützpunkte, alle im Zusammanhang mit den U-Boot-Kommandanten, und führt zu den jeweiligen Detailseiten.