U 72: Unterschied zwischen den Versionen

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Am 30.03.1945 wurde U 72 in Bremen während eines amerikanischen Luftangriffs der 8. US-Air Force im Werfthafen der [[Deschimag AG Weser Bremen]] versenkt. Nachdem das Boot im April 1945 gehoben worden war, erfolgte am 02.05.1945 im Rahmen der [[Aktion Regenbogen]] die endgültige Sprengung. Das Wrack wurde nach Kriegsende abgebrochen und der Verschrottung zugeführt.
Am 30.03.1945 wurde U 72 in Bremen während eines amerikanischen Luftangriffs der [[8. US-Air Force]] im Werfthafen der [[Deschimag AG Weser Bremen]] versenkt. Nachdem das Boot im April 1945 gehoben worden war, erfolgte am 02.05.1945 im Rahmen der [[Aktion Regenbogen]] die endgültige Sprengung. Das Wrack wurde nach Kriegsende abgebrochen und der Verschrottung zugeführt.


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Aktuelle Version vom 16. April 2026, 10:32 Uhr

U 71
   U 73

Daten des deutschen Kriegsmarine Unterseebootes U 72

Bezeichnung: U 72
Typ: VII C
Bauauftrag: 25.01.1939
Bauwerft: Friedrich Krupp Germaniawerft AG Kiel
Serie: U 69 - U 72
Baunummer: 619
Kiellegung: 28.12.1939
Stapellauf: 22.11.1940
Indienststellung: 04.01.1941
Kommandant: Hans-Werner Neumann
Feldpostnummer: M - 21 325

Kommandanten

04.01.1941 - 00.09.1941 Korvettenkapitän - Hans-Werner Neumann
00.09.1941 - 01.12.1941 Kapitänleutnant - Helmut Köster
02.12.1941 - 06.05.1942 Kapitänleutnant - Waldemar Mehl
07.05.1942 - 19.11.1942 Oberleutnant zur See - Hans-Martin Scheibe
20.11.1942 - 14.12.1943 Oberleutnant zur See - Helmut Lange
15.12.1943 - 19.05.1944 Oberleutnant zur See - Paul Sander
20.05.1944 - 30.03.1945 Oberleutnant zur See - Karl-Theodor Mayer

Flottillen

04.01.1941 - 08.06.1941 21. U-Flottille, Neustadt in Holstein (Ausbildungsboot)
09.06.1941 - 01.07.1941 24. U-Flottille, Drontheim (Schulboot)
02.07.1941 - 30.03.1945 21. U-Flottille, Pillau (Schulboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

16.07.1941 - 18.07.1941: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Pillau


Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Hans-Werner Neumann verließ U 72 am 16.07.1941 den Stützpunkt Kiel. Zweck dieser Fahrt war die Verlegung zur 21. U-Flottille nach Pillau, wo das Boot nach einer zweitägigen Überführung am 18.07.1941 eintraf. U 72 unternahm während seiner gesamten Dienstzeit keine operativen Unternehmungen (Feindfahrten) gegen den feindlichen Schiffsverkehr. Stattdessen wurde U 72 bis zum Kriegsende in Pillau als Schulboot für die Ausbildung des U-Boot-Nachwuchses eingesetzt.



Verlegungsfahrt

27.01.1945 - 29.01.1945: Ausgelaufen von Pillau - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Theodor Mayer verließ U 72 am 27.01.1945 den Stützpunkt Pillau. Zweck dieser Fahrt war die Verlegung im Zuge der Räumung des Stützpunktes, wobei U 72 gemeinsam mit der Ubena und zehn weiteren U-Booten nach Kiel verlegte. Nach einer zweitägigen Überführung über die Ostsee lief U 72 am 29.01.1945 in Kiel ein. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgte die weitere Verlegung nach Bremen.


Verbleib

Überlebende:
Datum: 02.05.1945
Letzter Kommandant: Karl-Theodor Mayer
Ort: Bremen
Position: 53° 06' Nord - 08° 44' Ost
Planquadrat: AN 9858
Verlust durch: Selbstsprengung
Tote: 0
Besatzung: Besatzungsliste U 72

Verbleib im Detail



Am 30.03.1945 wurde U 72 in Bremen während eines amerikanischen Luftangriffs der 8. US-Air Force im Werfthafen der Deschimag AG Weser Bremen versenkt. Nachdem das Boot im April 1945 gehoben worden war, erfolgte am 02.05.1945 im Rahmen der Aktion Regenbogen die endgültige Sprengung. Das Wrack wurde nach Kriegsende abgebrochen und der Verschrottung zugeführt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 130, 139, 157, 158, 169, 200, 205.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 37, 187, 194.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 330.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 43.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 51 - U 99" - Eigenverlag - S. 219.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 43.


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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