U 186: Unterschied zwischen den Versionen

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== Daten des deutschen Kriegsmarine Unterseebootes U 186 ==
== Kriegsmarine Unterseeboot U 186 ==
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=== Verbleib im Detail ===
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U 186 wurde am 12.05.1943 im Nordatlantik, nördlich der Azoren, durch [[Wasserbombe|Wasserbomben]] und einen Rammstoß des britischen Zerstörers [[HMS Hesperus (H.57)]] unter dem Kommando von Commander Donald-George-Frederick-Wyville MacIntyre versenkt.
U 186 wurde am 12.05.1943 im Nordatlantik, nördlich der Azoren, durch [[Wasserbombe|Wasserbomben]] und einen Rammstoß des britischen Zerstörers [[HMS Hesperus (H.57)]] unter dem Kommando von Commander Donald-George-Frederick-Wyville MacIntyre versenkt.

Aktuelle Version vom 22. April 2026, 08:43 Uhr

U 185
   U 187

Kriegsmarine Unterseeboot U 186

Typ: IX C/40
Bauauftrag: 15.08.1940
Bauwerft: Deschimag AG Weser Bremen
Serie: U 183 - U 194
Baunummer: 1026
Kiellegung: 24.07.1941
Stapellauf: 11.03.1942
Indienststellung: 10.07.1942
Kommandant: Siegfried Hesemann
Feldpostnummer: M - 05 693

Kommandanten

10.07.1942 - 12.05.1943 Kapitänleutnant - Siegfried Hesemann

Flottillen

10.07.1942 - 31.12.1942 4. U-Flottille, Stettin (Ausbildungsboot)
01.01.1943 - 12.05.1943 10. U-Flottille, Lorient (Frontboot)


1. Unternehmung

31.12.1942 - 02.01.1943: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Marviken

02.01.1943 - 05.03.1943: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Lorient


Am 31.12.1942 lief U 186 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Siegfried Hesemann von Kiel zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach der Passage durch die Ostsee und einer Brennstoffergänzung in Marviken operierte das Boot im Nordatlantik, westlich von Irland, südöstlich von Grönland sowie im Seegebiet nordöstlich von Neufundland. Während des Einsatzes war das Boot den U-Boot-Gruppen Habicht, Haudegen, Nordsturm und Taifun zugeteilt. Am 25.02.1943 erfolgte eine Versorgung durch U 460, wobei 20 m³ Brennstoff sowie Proviant für 10 Tage übernommen wurden. Nach einer Einsatzdauer von insgesamt 65 Tagen, in denen zirka 8.490 sm über sowie 704 sm unter Wasser zurückgelegt wurden, lief U 186 am 05.03.1943 in Lorient ein. Die Bilanz dieser Fahrt umfasst die Versenkung von 3 Schiffen mit einer Gesamttonnage von 18.782 BRT. → Erfolge U 186.

Original Kriegstagebuch U 186 - 1. Unternehmung



2. Unternehmung

17.04.1943 - 12.05.1943: Ausgelaufen von Lorient - Verlust des Bootes


Am 17.04.1943 lief U 186 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Siegfried Hesemann von Lorient zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik sowie im Seegebiet nördlich der Azoren, wobei es den U-Boot-Gruppen Amsel, Amsel 4, Rhein und Elbe 2 zugeteilt war. Nach einer Einsatzdauer von insgesamt 26 Tagen wurde U 186 am 12.05.1943 durch ein britisches Kriegsschiff versenkt. Auf dieser Unternehmung konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden.

Original Kriegstagebuch U 186 - 2. Unternehmung (B.d.U. op.)


Verbleib

Datum: 12.05.1943
Letzter Kommandant: Siegfried Hesemann
Ort: Nordatlantik
Position: 41° 54' Nord - 31° 49' West
Planquadrat: CE 2411
Verlust durch: Rammstoß
Tote: 53
Überlebende: 0
Besatzung: Besatzungsliste U 186

Verbleib im Detail


U 186 wurde am 12.05.1943 im Nordatlantik, nördlich der Azoren, durch Wasserbomben und einen Rammstoß des britischen Zerstörers HMS Hesperus (H.57) unter dem Kommando von Commander Donald-George-Frederick-Wyville MacIntyre versenkt.


Zitate aus der Literatur


Clay Blair schreibt dazu:

Die Hesperus hatte sich kaum wieder zum Geleitzug aufgeschlossen, da peilte sie mit dem Huff-Duff ein weiteres Boot ein, da etwa 18 Kilometer voraus in Lauerstellung lag. Das IX/C40-Boot U 186 unter Siegfried Hesemann, 30 Jahre alt, war auf seiner zweiten Feindfahrt. MacIntyre lief mit voller Fahrt die Peilung an. Hesemann auf U 186 sah die Hesperus zu spät und tauchte. Die Hesperus hatte einen deutlichen Sonarkontakt und warf mehrere Serien Wasserbomben, die nahe bei dem Boot niedergingen und U 186 mit der gesamten Besatzung versenkten. Nachdem MacIntyre gehört hatte, daß das Boot implodierte und auseinanderbrach, fischte er einige Trümmer aus Holz aus dem Wasser, die aufgestiegen waren. Er schrieb: seine Männer hätten ein gräßliches Stück Fleisch gefunden, das sich an ein Stück Holz geklammert habe. Die Versenkung von U 186 wurde der Hesperus allein zugeschrieben.

Aus Clay Blair - Band 2 Die Gejagten - S. 399.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Clay Blair "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag 1999 - S. 399.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 99.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 81, 82, 211.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 94.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 138, 139.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 124, 274.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 171 - U 222" - Eigenverlag - S. 115 - 118.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 106.


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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