U 19: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 14. April 2026, 12:46 Uhr

U 18
   U 20

Daten des deutschen Kriegsmarine Unterseebootes U 19

Bezeichnung: U 19
Typ: II B
Bauauftrag: 02.02.1935
Bauwerft: Friedrich Krupp Germaniawerft AG Kiel
Serie: U 17 - U 24
Baunummer: 549
Kiellegung: 20.07.1935
Stapellauf: 21.12.1935
Indienststellung: 16.01.1936
Kommandant: Viktor Schütze
Feldpostnummer: M - 23036

Kommandanten

16.01.1936 - 30.09.1937 Kapitänleutnant - Viktor Schütze
30.09.1937 - 01.11.1939 Kapitänleutnant - Hans Meckel
02.11.1939 - 02.01.1940 Kapitänleutnant - Wilhelm Müller-Arnecke
03.01.1940 - 30.04.1940 Kapitänleutnant - Joachim Schepke
01.05.1940 - 19.06.1940 Oberleutnant zur See - Wilfried Prellberg
20.06.1940 - 20.10.1940 Kapitänleutnant - Peter Lohmeyer
21.10.1940 - 08.11.1940 Kapitänleutnant - Wolfgang Kaufmann
08.11.1940 - 31.05.1941 Kapitänleutnant - Rudolf Schendel
01.06.1941 - 15.12.1941 Oberleutnant zur See - Gerhard Litterscheid
16.12.1941 - 00.02.1942 Oberleutnant zur See - Hans-Ludwig Gaude (in Vertretung)
00.02.1942 - 30.04.1942 Oberleutnant zur See - Hans-Ludwig Gaude
01.05.1942 - 30.09.1942 Außer Dienst
01.10.1942 - 02.12.1943 Oberleutnant zur See - Hans-Ludwig Gaude
03.12.1943 - 07.09.1944 Oberleutnant zur See - Willy Ohlenburg
07.09.1944 - 10.09.1944 Leutnant zur See - Hubert Verpoorten (in Vertretung)

Flottillen

00.01.1936 - 31.08.1939 U-Flottille Weddigen, Kiel (Ausbildungs- und Einsatzboot in Friedenszeit)
01.09.1939 - 31.12.1939 U-Flottille Weddigen, Kiel (Frontboot)
01.01.1940 - 30.04.1940 1. U-Flottille, Kiel (Frontboot)
01.05.1940 - 30.06.1940 1. U-Ausbildungsflottille, Memel (Ausbildungsboot)
01.07.1940 - 18.12.1940 24. U-Flottille, Memel (Ausbildungsboot)
19.12.1940 - 00.05.1942 22. U-Flottille, Gotenhafen (Schulboot)
00.05.1942 - 30.09.1942 Außer Dienst (Auseinanderbau und Überführung zum Schwarzen Meer)
01.10.1942 - 10.09.1944 30. U-Flottille, Konstanza (Frontboot)



Einsätze


Verlegungsfahrt

23.08.1939 - 23.08.1939: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Hans Meckel lief U 19 am 23.08.1939 aus Kiel aus. Das Boot verlegte im Verband mit U 9, U 13, U 15, U 21 und U 23 durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Wilhelmshaven, wo es noch am selben Tag einlief. Dort erfolgte das Entladen der an Bord befindlichen Minen, die durch Torpedos ersetzt wurden, um das Boot für die anstehenden Operationen in der Nordsee auszurüsten.



1. Unternehmung

25.08.1939 - 31.08.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven

31.08.1939 - 15.09.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Hans Meckel lief U 19 am 25.08.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee sowie vor der schottischen Ostküste zur Aufklärung und Überwachung des Seeraums. Nach 22 Tagen lief U 19 am 15.09.1939 ohne Versenkungserfolge in Kiel ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - 1. Unternehmung



2. Unternehmung

27.09.1939 - 01.10.1939: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Hans Meckel lief U 19 am 27.09.1939 aus Kiel aus. Das Boot operierte in der Nordsee, musste die Unternehmung jedoch aufgrund von auftretenden Maschinenschäden vorzeitig abbrechen. Nach 5 Tagen lief U 19 am 01.10.1939 in Wilhelmshaven ein. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden.

Original Kriegstagebuch U 19 - 2. Unternehmung



Verlegungsfahrt

04.10.1939 - 05.10.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Hans Meckel lief U 19 am 04.10.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal zur Durchführung notwendiger Reparaturen und Instandsetzungen in die Werft nach Kiel. Am 05.10.1939 lief U 19 in Kiel ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - 1. Verlegungsfahrt



3. Unternehmung

14.10.1939 - 18.10.1939: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Hans Meckel lief U 19 am 14.10.1939 von Kiel aus. Nach der Passage durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal legte das Boot insgesamt 9 Minen vor Inner Dowsing an der englischen Ostküste. Nach 5 Tagen lief U 19 am 18.10.1939 in Wilhelmshaven ein. Auf dieser Unternehmung konnte das Boot insgesamt 3 Schiffe mit 12.344 BRT versenken. Alle Versenkungen waren Resultate des am 17.10.1939 ausgelegten Minenfeldes. → Erfolge U 19

Original Kriegstagebuch U 19 - 3. Unternehmung



Verlegungsfahrt

19.10.1939 - 20.10.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Kiel

06.11.1939 - 07.11.1939: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Hans Meckel lief U 19 am 19.10.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal zur Durchführung von Instandsetzungsarbeiten in die Werft nach Kiel, wo es am 20.10.1939 eintraf. Nach dieser Fahrt wurde der Kommandant abgelöst, da er nervlich am Ende war.

Unter dem neuen Kommandanten, Kapitänleutnant Wilhelm Müller-Arnecke, lief U 19 am 06.11.1939 aus Kiel aus. Das Boot verlegte im Verband mit U 15 und U 20 durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal zurück nach Wilhelmshaven und lief dort am 07.11.1939 ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - Verlegungsfahrt



4. Unternehmung

14.11.1939 - 14.11.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven

15.11.1939 - 20.11.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Wilhelm Müller-Arnecke lief U 19 am 14.11.1939 von Wilhelmshaven aus. Noch am selben Tag musste das Boot wegen eines Kreiselschadens umkehren. Nach erfolgter Reparatur und erneutem Auslaufen legte das Boot 9 Minen vor Orfordness. Nach 7 Tagen lief U 19 am 20.11.1939 wieder in Wilhelmshaven ein und verlegte später nach Kiel. Auf dieser Unternehmung konnte das Boot 1 Schiff mit 6.371 BRT versenken. → Erfolge U 19

Original Kriegstagebuch U 19 - 4. Unternehmung



Verlegungsfahrt

21.11.1939 - 22.11.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Wilhelm Müller-Arnecke lief U 19 am 21.11.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Kiel und lief dort am 22.11.1939 ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - Verlegungsfahrt



5. Unternehmung

04.01.1940 - 12.01.1940: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Joachim Schepke lief U 19 am 04.01.1940 aus Kiel aus. Nach der Passage durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal operierte das Boot in der Nordsee sowie vor der Nordostküste Schottlands zur Bekämpfung des feindlichen Handelsverkehrs. Nach 9 Tagen sowie einer Fahrstrecke von zirka 1.100 sm über und 85,5 sm unter Wasser lief U 19 am 12.01.1940 wieder in Kiel ein. Auf dieser Unternehmung konnte das Boot 1 Schiff mit 1.343 BRT versenken. → Erfolge U 19

Original Kriegstagebuch U 19 - 5. Unternehmung



6. Unternehmung

18.01.1940 - 19.01.1940: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Brunsbüttel

19.01.1940 - 27.01.1940: Ausgelaufen von Brunsbüttel - Eingelaufen in Helgoland

28.01.1940 - 28.01.1940: Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Joachim Schepke lief U 19 am 18.01.1940 aus Kiel aus. Nach der Passage durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal und der Aufnahme des Eisschutzes in Brunsbüttel operierte das Boot in der Nordsee sowie vor der britischen Ostküste. Der Rückmarsch führte über Helgoland, wo ein Geleit aufgenommen wurde, und erneut durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal zurück nach Kiel. Nach 11 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 1.061 sm über und 119,5 sm unter Wasser lief U 19 am 28.01.1940 wieder in seinem Ausgangshafen ein. Auf dieser Unternehmung konnte das Boot insgesamt 4 Schiffe mit 8.855 BRT versenken. Nach dieser Unternehmung ging das Boot, vom 29.01.1940 - 08.02.1940, zur Überholung in die Werft von Wilhelmshaven. → Erfolge U 19

Original Kriegstagebuch U 19 - 6. Unternehmung



7. Unternehmung

12.02.1940 - 26.02.1940: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Joachim Schepke lief U 19 am 12.02.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee und agierte gezielt im Seegebiet zwischen der norwegischen Küste und den Shetland-Inseln gegen britische Kriegsschiffe. Nach 15 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 1.358 sm über und 178 sm unter Wasser lief U 19 am 26.02.1940 ohne Versenkungserfolge wieder in Wilhelmshaven ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - 7. Unternehmung



8. Unternehmung

14.03.1940 - 23.03.1940: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Joachim Schepke lief U 19 am 14.03.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee, im Seegebiet östlich des Pentland Firth sowie vor Kinnairds Head. Nach 10 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 975 sm über und 110 sm unter Wasser lief U 19 am 23.03.1940 wieder in Wilhelmshaven ein. Auf dieser Unternehmung konnte das Boot insgesamt 4 Schiffe mit 5.517 BRT versenken. → Erfolge U 19

Original Kriegstagebuch U 19 - 8. Unternehmung



9. Unternehmung

03.04.1940 - 23.04.1940: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Joachim Schepke lief U 19 am 03.04.1940 im Rahmen des Unternehmens Weserübung von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee sowie im Seegebiet vor dem Pentland Firth und war dabei der Gruppe 6 zugeteilt. Nach 21 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 1.488 sm über und 418 sm unter Wasser lief U 19 am 23.04.1940 ohne Versenkungserfolge in Kiel ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - 9. Unternehmung



Verlegungsfahrt

01.05.1940 - 01.05.1940: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Gotenhafen

11.05.1940 - 11.05.1940: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Memel


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Wilfried Prellberg lief U 19 am 01.05.1940 aus Kiel aus. Das Boot verlegte über Gotenhafen zur 24. U-Flottille nach Memel, wo es am 11.05.1940 einlief. Mit dieser Verlegung endete der erste Fronteinsatz des Bootes in der Nordsee, und U 19 wurde fortan als Ausbildungsboot zur Schulung des U-Boot-Nachwuchses eingesetzt.



Verlegungsfahrt

05.08.1940 - 05.08.1940: Ausgelaufen von Memel - Eingelaufen in Königsberg


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Peter Lohmeyer lief U 19 am 05.08.1940 von Memel aus. Das Boot verlegte zur Durchführung technischer Arbeiten zur F. Schichau Werft GmbH Königsberg, wo es noch am selben Tag eintraf. Dort verblieb das Boot bis zum 17.10.1940 für Werftliegezeiten und Instandsetzungen, bevor es anschließend wieder nach Memel zurückkehrte.



Verlegungsfahrt

13.12.1940 - 13.12.1940: Ausgelaufen von Memel - Eingelaufen in Königsberg


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Rudolf Schendel lief U 19 am 13.12.1940 von Memel aus. Das Boot verlegte zur Durchführung weiterer technischer Arbeiten erneut zur F. Schichau Werft GmbH Königsberg und lief dort noch am selben Tag ein. Nach einem Aufenthalt bis zum 27.01.1941 verlegte das Boot nach Pillau, um dort seinen Dienst als Ausbildungsboot fortzusetzen.



Verlegungsfahrt

28.01.1941 - 28.01.1941: Ausgelaufen von Pillau - Eingelaufen in Gotenhafen


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Rudolf Schendel lief U 19 am 28.01.1941 von Pillau aus. Das Boot verlegte zur Werft nach Gotenhafen und lief dort noch am selben Tag ein. Nach Abschluss der dortigen Arbeiten kehrte das Boot im Anschluss wieder nach Pillau zurück, um seinen Dienst im Rahmen der Ausbildung fortzusetzen.



Verlegungsfahrt

18.04.1942 - 18.04.1942: Ausgelaufen von Pillau - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Ludwig Gaude lief U 19 am 18.04.1942 von Pillau aus und verlegte zur Vorbereitung des Landtransports in die Werft nach Kiel, wo es noch am selben Tag eintraf. Im Mai 1942 wurde das Boot offiziell außer Dienst gestellt, in mehrere Sektionen zerlegt und auf dem Land- und Wasserweg über die Elbe sowie die Donau in das Schwarze Meer verbracht. Nach dem Wiederzusammenbau in Galatz wurde das Boot der 30. U-Flottille in Konstanza zugeteilt, um fortan gegen die sowjetische Schwarzmeerflotte zu operieren.



10. Unternehmung

29.12.1942 - 29.12.1942: Ausgelaufen von Galatz - Eingelaufen in Sulina

30.12.1942 - 30.12.1942: Ausgelaufen von Sulina - Eingelaufen in Konstanza

21.01.1943 - 11.02.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Feodosia

12.02.1943 - 19.02.1943: Ausgelaufen von Feodosia - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Ludwig Gaude lief U 19 am 29.12.1942 von Galatz aus. Das Boot verlegte nach dem Wiederzusammenbau über Sulina zu seinem neuen Einsatzhafen in Konstanza, wo es am 30.12.1942 eintraf. Am 21.01.1943 lief U 19 schließlich von Konstanza zu seiner ersten Unternehmung im Schwarzen Meer aus. Das Boot operierte vor der Kaukasusküste zur Bekämpfung des sowjetischen Nachschubs. Der Rückmarsch führte über Feodosia, wo Brennstoff, Wasser und Proviant ergänzt wurden, zurück nach Konstanza. Nach 30 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 3.505 sm über und 181,2 sm unter Wasser lief U 19 am 19.02.1943 ohne Versenkungserfolge wieder in seinem Stützpunkt ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - 10. Unternehmung



11. Unternehmung

17.03.1943 - 30.03.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Ludwig Gaude lief U 19 am 17.03.1943 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer vor Suchumi zur Überwachung der sowjetischen Seewege. Nach 14 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 1.814,5 sm über und 92 sm unter Wasser lief U 19 am 30.03.1943 ohne Versenkungserfolge wieder in Konstanza ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - 11. Unternehmung



12. Unternehmung

14.04.1943 - 04.05.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Ludwig Gaude lief U 19 am 14.04.1943 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer vor der kaukasischen Küste zur Bekämpfung des feindlichen Schiffsverkehrs. Nach 21 Tagen lief U 19 am 04.05.1943 ohne Versenkungserfolge wieder in seinem Stützpunkt ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - 12. Unternehmung



13. Unternehmung

10.06.1943 - 11.06.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza

16.06.1943 - 07.07.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Feodosia

08.07.1943 - 10.07.1943: Ausgelaufen von Feodosia - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Ludwig Gaude lief U 19 am 10.06.1943 von Konstanza aus. Bereits einen Tag später musste das Boot aufgrund einer defekten Abgasklappe umkehren. Nach erfolgter Reparatur und erneutem Auslaufen operierte es im Schwarzen Meer vor der kaukasischen Küste. Der Rückmarsch führte über Feodosia, wo eine Brennstoffergänzung stattfand, zurück nach Konstanza. Nach 27 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 2.925,4 sm über und 340,7 sm unter Wasser lief U 19 am 10.07.1943 ohne Versenkungserfolge wieder in seinem Stützpunkt ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - 13. Unternehmung



14. Unternehmung

25.07.1943 - 16.08.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Feodosia

18.08.1943 - 24.08.1943: Ausgelaufen von Feodosia - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Ludwig Gaude lief U 19 am 25.07.1943 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer vor der kaukasischen Küste. Der Rückmarsch führte über Feodosia, wo Brennstoff und Proviant ergänzt wurden, zurück nach Konstanza. Nach 30 Tagen auf See lief U 19 am 24.08.1943 ohne Versenkungserfolge wieder in seinem Stützpunkt ein. Im Anschluss an diese Unternehmung verlegte das Boot zur Überholung bis zum 09.11.1943 in die Werft nach Galatz.

Original Kriegstagebuch U 19 - 14. Unternehmung



15. Unternehmung

11.11.1943 - 02.12.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Ludwig Gaude lief U 19 am 11.11.1943 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer vor der kaukasischen Küste zur Überwachung der sowjetischen Seewege. Nach 22 Tagen lief U 19 am 02.12.1943 ohne Versenkungserfolge wieder in seinem Stützpunkt ein. Dies war die letzte Unternehmung unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Gaude, bevor das Boot an seinen Nachfolger übergeben wurde.

Original Kriegstagebuch U 19 - 15. Unternehmung



16. Unternehmung

22.12.1943 - 19.01.1944: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Willy Ohlenburg lief U 19 am 22.12.1943 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer sowie vor der kaukasischen Küste. Nach 29 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 3.221,3 sm über und 182,7 sm unter Wasser lief U 19 am 19.01.1944 ohne Versenkungserfolge wieder in Konstanza ein. Während dieser Unternehmung kam es zu mehreren Feindberührungen mit sowjetischen Überwachungsschiffen, die jedoch nicht zu Erfolgen führten.

Original Kriegstagebuch U 19 - 16. Unternehmung



17. Unternehmung

10.02.1944 - 07.03.1944: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Willy Ohlenburg lief U 19 am 10.02.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer vor der kaukasischen Küste zur Bekämpfung des sowjetischen Nachschubs. Nach 26 Tagen auf See sowie einer Fahrstrecke von 2.723,1 sm über und 412 sm unter Wasser lief U 19 am 07.03.1944 ohne Versenkungserfolge wieder in seinem Stützpunkt ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - 17. Unternehmung



18. Unternehmung

10.04.1944 - 06.05.1944: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Willy Ohlenburg lief U 19 am 10.04.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer sowie vor der kaukasischen Küste. Nach 27 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 3.013,3 sm über und 356,7 sm unter Wasser lief U 19 am 06.05.1944 ohne Versenkungserfolge wieder in seinem Stützpunkt ein.

Original Kriegstagebuch U 19 - 18. Unternehmung



19. Unternehmung

06.06.1944 - 08.07.1944: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Willy Ohlenburg lief U 19 am 06.06.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer sowie vor der kaukasischen Küste zur Bekämpfung des sowjetischen Nachschubs. Nach 33 Tagen lief U 19 am 08.07.1944 wieder in seinem Stützpunkt ein. Auf dieser Unternehmung konnte das Boot 1 Leichter mit 1.000 BRT versenken. → Erfolge U 19

Original Kriegstagebuch U 19 - 19. Unternehmung



20. Unternehmung

25.08.1944 - 10.09.1944: Ausgelaufen von Konstanza - Selbstversenkung


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Willy Ohlenburg lief U 19 am 25.08.1944 zu seiner letzten Unternehmung aus Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer sowie im Seegebiet östlich von Konstanza. Auf dieser abschließenden Fahrt gelang am 02.09.1944 die Versenkung eines sowjetischen Minensuchers mit 441 ts. Am Morgen des 07.09.1944 ereignete sich an Bord ein schwerer Zwischenfall: Beim Hinabreichen einer Maschinenpistole in den Turm löste sich trotz Sicherung ein Schuss, der an der Brückenverkleidung abprallte und den Kommandanten von hinten in die Kniekehle traf. Aufgrund dieser Verletzung stieg am 08.09.1944 der Kommandantenschüler Hubert Verpoorten auf das Boot über und übernahm das Kommando. Nach insgesamt 17 Tagen und dem Aufbrauchen der Vorräte versenkte die Besatzung U 19 am 10.09.1944 angesichts der ausweglosen Lage vor der türkischen Küste selbst. Die Männer begaben sich anschließend in türkische Internierung. → Erfolge U 19

Original Kriegstagebuch U 19 - 20. Unternehmung


Verbleib

Datum: 10.09.1944
Letzter Kommandant: Hubert Verpoorten
Ort: Schwarzes Meer
Position: 41° 34' Nord - 31° 50' Ost
Planquadrat: CL 7445
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 0
Überlebende: 18
Besatzung: Besatzungsliste U 19

Verbleib im Detail



U 19 wurde am 10.09.1944, nach dem Aufbrauchen des Treibstoffvorrates, im Schwarzen Meer nordwestlich der türkischen Stadt Zonguldak selbst versenkt. Die Besatzung wurde in der Türkei interniert. Am 07.02.2008 wurde bekanntgegeben, daß die 3 Boote U 19, U 20 und U 23, die im September 1944 vor der türkischen Küste versenkt wurden, gefunden worden sind. Den Berichten zufolge befinden sie sich in einem ausgezeichneten Zustand.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 75, 120, 146, 148, 157, 165, 174, 182, 206, 219, 246.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 17, 24, 194.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 290.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 20, 21.

Gerd Enders: - "Auch kleine Igel haben Stacheln" - Koehler in Maximilian Verlag GmbH &. Co. KG 1984.

Gerd Enders: "Deutsche U-Boote zum Schwarzen Meer" - Koehler in Maximilian Verlag GmbH &. Co. KG 1984.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 32.

Herbert Ritschel: Kurzfassung Kriegstagebücher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1 - U 50" - Eigenverlag - S. 70-83.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 41.


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Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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