U 123: Unterschied zwischen den Versionen
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== | == Kriegsmarine Unterseeboot U 123 == | ||
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U 123 wurde am 17.06.1944 in Lorient in der U-Boot-Bunkerbox K-3 außer Dienst gestellt. Als sich die Alliierten der Stadt näherten, war ursprünglich geplant, das Boot nach Norwegen zu verlegen. Da es jedoch aufgrund fehlender [[U-Boot-Batterien|Batterien]] und mangelnder Fahrtüchtigkeit nicht rechtzeitig einsatzbereit gemacht werden konnte, erfolgte am 19.08.1944 die Selbstversenkung in Lorient. | U 123 wurde am 17.06.1944 in Lorient in der U-Boot-Bunkerbox K-3 außer Dienst gestellt. Als sich die Alliierten der Stadt näherten, war ursprünglich geplant, das Boot nach Norwegen zu verlegen. Da es jedoch aufgrund fehlender [[U-Boot-Batterien|Batterien]] und mangelnder Fahrtüchtigkeit nicht rechtzeitig einsatzbereit gemacht werden konnte, erfolgte am 19.08.1944 die Selbstversenkung in Lorient. | ||
Aktuelle Version vom 22. April 2026, 07:34 Uhr
Kriegsmarine Unterseeboot U 123
| Typ: | IX B |
| Bauauftrag: | 15.12.1939 |
| Bauwerft: | Deschimag AG Weser Bremen |
| Serie: | U 122 - U 124 |
| Baunummer: | 955 |
| Kiellegung: | 15.12.1937 |
| Stapellauf: | 02.03.1940 |
| Indienststellung: | 30.05.1940 |
| Kommandant: | Karl-Heinz Moehle |
| Feldpostnummer: | M - 08 800 |
Kommandanten
| 30.05.1940 - 19.05.1941 | Kapitänleutnant - Karl-Heinz Moehle |
| 19.05.1941 - 31.07.1942 | Kapitänleutnant - Reinhard Hardegen |
| 01.08.1942 - 17.06.1944 | Oberleutnant zur See - Horst von Schroeter |
Flottillen
| 30.05.1940 - 30.09.1940: | 2. U-Flottille, Wilhelmshaven (Ausbildungsboot) |
| 01.10.1940 - 17.06.1944: | 2. U-Flottille, Wilhelmshaven / Lorient (Frontboot) |
| 18.06.1944 - 00.08.1944: | 2. U-Flottille, Lorient (Schulboot) |
Einsätze
1. Unternehmung
21.09.1940 - 23.10.1940: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Lorient
Am 21.09.1940 lief U 123 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Karl-Heinz Moehle von Wilhelmshaven zu seiner 1. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, im Nordkanal sowie im Seegebiet westlich der Rockall-Bank. Nach einer Einsatzdauer von insgesamt 33 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von zirka 5.400 sm lief U 123 am 23.10.1940 in Lorient ein. Auf dieser ersten Fahrt konnten 6 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 25.878 BRT versenkt werden. → Erfolge U 123.
Original Kriegstagebuch U 123 - 1. Unternehmung
2. Unternehmung
14.11.1940 - 28.11.1940: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
Kapitänleutnant Karl-Heinz Moehle führte U 123 ab dem 14.11.1940 von Lorient aus auf seine 2. Unternehmung. Das Boot operierte im Nordatlantik sowie im Seegebiet westlich des Nordkanals. Nach einer 15-tägigen Fahrt und einer zurückgelegten Distanz von 2.300 sm machte das Boot am 28.11.1940 wieder in Lorient fest. Direkt im Anschluss an diesen Einsatz standen vom 05.12.1940 bis zum 12.12.1940 Werftarbeiten auf dem Plan. Die Bilanz dieser Fahrt beläuft sich auf 5 versenkte Schiffe mit insgesamt 25.676 BRT. → Erfolge U 123.
Original Kriegstagebuch U 123 - 2. Unternehmung
3. Unternehmung
14.01.1941 - 28.02.1941: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
Zu seiner 3. Unternehmung lief U 123 am 14.01.1941 unter dem Befehl von Kapitänleutnant Karl-Heinz Moehle aus Lorient aus. Die Einsatzgebiete erstreckten sich über den Nordatlantik bis in die Gewässer westlich des Nordkanals und Irlands. Nach einer Fahrt von 46 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von etwa 6.750 sm kehrte das Boot am 28.02.1941 wieder nach Lorient zurück. Auf dieser Reise gelang es der Besatzung, 4 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 21.075 BRT zu versenken. → Erfolge U 123.
Original Kriegstagebuch U 123 - 3. Unternehmung
4. Unternehmung
10.04.1941 - 11.05.1941: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
Am 10.04.1941 brach U 123 unter Kapitänleutnant Karl-Heinz Moehle von Lorient zu seiner 4. Unternehmung auf. Das Boot war während dieses Einsatzes im Nordatlantik aktiv. Nach einer 32-tägigen Fahrt, bei der eine Distanz von 5.952 sm bewältigt wurde, kehrte die Besatzung am 11.05.1941 nach Lorient zurück. Die Bilanz dieser Fahrt weist die Versenkung von einem Schiff mit 6.991 BRT aus. → Erfolge U 123.
Original Kriegstagebuch U 123 - 4. Unternehmung
5. Unternehmung
08.06.1941 - 12.06.1941: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
15.06.1941 - 25.06.1942: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Las Palmas
25.06.1941 - 23.08.1941: Ausgelaufen von Las Palmas - Eingelaufen in Lorient
Am 08.06.1941 brach U 123 unter dem neuen Kommando von Kapitänleutnant Reinhard Hardegen von Lorient zu seiner 5. Unternehmung auf. Aufgrund einer defekten Druckölpumpe musste die Fahrt jedoch bereits am 10.06.1941 abgebrochen werden, woraufhin das Boot zwei Tage später wieder in Lorient festmachte. Nach erfolgter Instandsetzung und dem erneuten Auslaufen erstreckte sich das Operationsgebiet über den Mittelatlantik, die Kapverdischen Inseln sowie die Seegebiete vor Freetown, Gibraltar und den Azoren. Zur Unterstützung des Einsatzes wurde U 123 am 25.06.1941 in Las Palmas vom deutschen Versorger Corrientes mit 40 m³ Brennstoff, 2 m³ Schmieröl und Proviant versorgt. Nach insgesamt 77 Tagen auf See und einer zurückgelegten Distanz von 12.253 sm über sowie 151 sm unter Wasser kehrte das Boot am 23.08.1941 nach Lorient zurück. Die Bilanz dieser Fahrt beläuft sich auf 5 versenkte Schiffe mit einer Gesamttonnage von 21.507 BRT. → Erfolge U 123.
Original Kriegstagebuch U 123 - 5. Unternehmung
6. Unternehmung
14.10.1941 - 22.11.1941: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
Am 14.10.1941 stach U 123 unter Kapitänleutnant Reinhard Hardegen von Lorient aus zu seiner 6. Unternehmung in See. Die
Einsätze führten das Boot in den Nordatlantik, südöstlich von Grönland sowie in die Belle-Isle-Straße und vor die Küste von Neufundland. Während dieser Fahrt war U 123 nacheinander den U-Boot-Gruppen Schlagetot, Raubritter und Störtebecker zugeteilt. Nach einer 40-tägigen Fahrt, auf der eine Strecke von 6.666 sm bewältigt wurde, kehrte das Boot am 22.11.1941 nach Lorient zurück. Die Bilanz dieser Unternehmung verzeichnet die Beschädigung eines Schiffes mit 13.984 BRT. → Erfolge U 123.
Original Kriegstagebuch U 123 - 6. Unternehmung
7. Unternehmung
23.12.1941 - 09.02.1942: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
Am 23.12.1941 lief U 123 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Reinhard Hardegen von Lorient zu seiner berühmten 7. Unternehmung aus. Als Teil der Operation Paukenschlag führten die
Operationen das Boot über den Nordatlantik direkt vor die Ostküste der USA. Dort war U 123 in den Seegebieten vor New York, Kap Hatteras sowie vor Florida und Key West aktiv. Nach einer Einsatzdauer von insgesamt 49 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 8.021 sm über sowie 256 sm unter Wasser kehrte das Boot am 09.02.1942 nach Lorient zurück. Die Bilanz dieser außerordentlich erfolgreichen Fahrt beläuft sich auf 9 versenkte Schiffe mit einer Gesamttonnage von 50.766 BRT sowie die Beschädigung eines weiteren Schiffes mit 8.206 BRT. → Erfolge U 123.
Original Kriegstagebuch U 123 - 7. Unternehmung
8. Unternehmung
02.03.1942 - 02.05.1942: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
Am 02.03.1942 legte U 123 unter Kapitänleutnant Reinhard Hardegen in Lorient zu seiner 8. Unternehmung ab. Die Einsatzgebiete entsprachen weitestgehend der vorangegangenen Fahrt: Das Boot operierte erneut im Nordatlantik sowie vor der US-Ostküste, insbesondere in den Gewässern vor New York, Kap Hatteras, Florida und Key West. Nach einer 62-tägigen Unternehmung, bei der eine Distanz von 8.608 sm über sowie 310 sm unter Wasser bewältigt wurde, kehrte U 123 am 02.05.1942 nach Lorient zurück. Die Erfolgsbilanz dieser Fahrt war erneut beachtlich: Es konnten 8 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 39.917 BRT versenkt und 3 weitere Schiffe mit 24.310 BRT beschädigt werden. → Erfolge U 123.
Original Kriegstagebuch U 123 - 8. Unternehmung
9. Unternehmung
16.05.1942 - 24.05.1942: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Bergen
25.05.1942 - 26.05.1942: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Kristiansand
26.05.1942 - 26.05.1942: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Aarhus
28.05.1942 - 29.05.1942: Ausgelaufen von Aarhus - Eingelaufen in Kiel
Am 16.05.1942 trat U 123 unter Kapitänleutnant Reinhard Hardegen von Lorient aus seine 9. Unternehmung an. Diese Fahrt diente primär der Überführung des Bootes zurück nach Deutschland und führte durch den Nordatlantik. Der Kurs nach Kiel verlief über mehrere Stationen: In Bergen erfolgte die Geleitaufnahme, in Kristiansand wurde ein erkranktes Besatzungsmitglied von Bord gegeben, und nach einem Geleitwechsel in Aarhus erreichte das Boot schließlich seinen Bestimmungsort. Nach einer 14-tägigen Fahrt machte U 123 am 29.05.1942 in Kiel fest. Auf dieser Überführungsfahrt wurden keine Schiffe versenkt oder beschädigt.
Original Kriegstagebuch U 123 - 9. Unternehmung
Verlegungsfahrt
03.06.1942 - 05.06.1942: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Stettin
U 123, unter Kapitänleutnant Reinhard Hardegen, lief am 03.06.1942 von Kiel aus. Das Boot verlegte in die Werft nach Stettin. Am 05.06.1942 lief U 123 in Stettin ein. Der Kommandant steigt aus. Oberleutnant zur See Horst von Schroeter übernimmt das Kommando. Das Boot nimmt noch einmal an einer Ausbildung teil.
10. Unternehmung
05.12.1942 - 07.12.1942: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand
08.12.1942 - 08.12.1942: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Kristiansand
09.12.1942 - 06.02.1943: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Lorient
Am 05.12.1942 startete U 123 unter seinem neuen Kommandanten, Oberleutnant zur See Horst von Schroeter, von Kiel aus zur 10. Unternehmung. Der Beginn gestaltete sich schwierig, da ein erster Auslaufversuch wegen schlechten Wetters abgebrochen werden musste; erst nach einem Marsch über die Ostsee sowie Brennstoff- und Wasserergänzungen in Kristiansand konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Die Operationen führten das Boot in den Nordatlantik und das Seegebiet südöstlich von Neufundland. Zur Verlängerung des Einsatzes erhielt U 123 am 11.01.1943 von U 117 eine Versorgung mit 22,3 m³ Brennstoff. Während dieser Zeit war das Boot den U-Boot-Gruppen Spitz und Jaguar zugeteilt. Nach insgesamt 64 Tagen auf See und einer zurückgelegten Distanz von 7.866 sm über sowie 636 sm unter Wasser lief U 123 am 06.02.1943 in Lorient ein. Die Bilanz dieser Fahrt umfasst die Versenkung eines Schiffes mit 3.385 BRT sowie die Beschädigung eines weiteren mit 7.068 BRT. → Erfolge U 123.
Original Kriegstagebuch U 123 - 10. Unternehmung
11. Unternehmung
13.03.1943 - 08.06.1943: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
Am 13.03.1943 brach U 123 unter Oberleutnant zur See Horst von Schroeter von Lorient zu seiner 11. Unternehmung auf. Die Einsätze erstreckten sich über den Mittelatlantik, das Seegebiet um die Kanarischen Inseln sowie die Gewässer vor Freetown, wobei das Boot der U-Boot-Gruppe Seeräuber angehörte. Um eine längere Zeit auf See zu ermöglichen, wurde U 123 am 18.05.1943 durch U 460 mit 60 m³ Brennstoff, 2 m³ Schmieröl und Proviant für 20 Tage versorgt. Nach einer Fahrt von insgesamt 88 Tagen und einer Distanz von 11.236 sm über sowie 731 sm unter Wasser kehrte das Boot am 08.06.1943 nach Lorient zurück. Die Bilanz dieser Unternehmung war mit 4 versenkten Schiffen mit 28.171 BRT und einem versenkten U-Boot mit 683 ts höchst erfolgreich. → Erfolge U 123.
Original Kriegstagebuch U 123 - 11. Unternehmung
12. Unternehmung
01.08.1943 - 05.08.1943: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
16.08.1943 - 07.11.1943: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
Am 01.08.1943 lief U 123 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Horst von Schroeter von Lorient zu seiner 12. Unternehmung aus. Ein Tieftauchversuch in der Biskaya verlief jedoch problematisch: Aufgrund einer undichten Stopfbuchse sah sich das Boot gezwungen, umgehend in den Stützpunkt zurückzukehren. Nach der notwendigen Reparatur, dem Einbau eines Hagenuk-Gerätes und dem erneuten Auslaufen erstreckten sich die Operationen über den Nordatlantik bis in den Golf von Mexiko sowie vor die Küsten von Guayana und Trinidad. Nach einer Einsatzdauer von insgesamt 99 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von zirka 8.580 sm über sowie 1.800 sm unter Wasser machte U 123 am 07.11.1943 wieder in Lorient fest. In der anschließenden Werftliegezeit wurde die Bewaffnung modifiziert und ein verstärkter 2-cm-Vierling C/38 anstelle des bisherigen 3,7-cm-Geschützes installiert. Auf dieser Unternehmung konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden.
Original Kriegstagebuch U 123 - 12. Unternehmung
13. Unternehmung
29.12.1943 - 30.12.1943: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
09.01.1944 - 24.04.1944: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
Am 29.12.1943 brach U 123 unter Oberleutnant zur See Horst von Schroeter zu seiner 13. und letzten Unternehmung aus Lorient auf. Wie schon beim vorangegangenen Einsatz traten direkt zu Beginn Probleme auf: Beim Prüfungstauchen in der Biskaya wurden Undichtigkeiten festgestellt, die eine sofortige Rückkehr nach Lorient erforderlich machten. Nach erfolgter Instandsetzung und dem erneuten Auslaufen operierte das Boot im Mittelatlantik sowie in den Gewässern vor Freetown. Zur Verlängerung der Operationsdauer erhielt U 123 am 29.03.1944 von U 488 eine Versorgung mit 42 m³ Brennstoff, 2 m³ Motorenöl und Proviant für 14 Tage. Nach einer Fahrt von insgesamt 118 Tagen und einer zurückgelegten Distanz von zirka 9.300 sm über sowie 2.540 sm unter Wasser kehrte das Boot am 24.04.1944 nach Lorient zurück. Im Anschluss an diese Fahrt wurde U 123 außer Dienst gestellt; Schiffe konnten auf diesem letzten Einsatz nicht versenkt oder beschädigt werden.
Original Kriegstagebuch U 123 - 13. Unternehmung
Verbleib
| Datum: | 19.08.1944 |
| Letzter Kommandant: | Horst von Schroeter |
| Ort: | Lorient |
| Position: | 47° 43' Nord - 03° 22' West |
| Planquadrat: | BF 6157 |
| Verlust durch: | Selbstversenkung |
| Tote: | 0 |
| Überlebende: | - |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 123 |
Verbleib im Detail
U 123 wurde am 17.06.1944 in Lorient in der U-Boot-Bunkerbox K-3 außer Dienst gestellt. Als sich die Alliierten der Stadt näherten, war ursprünglich geplant, das Boot nach Norwegen zu verlegen. Da es jedoch aufgrund fehlender Batterien und mangelnder Fahrtüchtigkeit nicht rechtzeitig einsatzbereit gemacht werden konnte, erfolgte am 19.08.1944 die Selbstversenkung in Lorient.
Die Besatzung kehrte nach Deutschland zurück und stellte dort am 31.08.1944 das neue Boot U 2506 vom Typ XXI in Dienst. Nach Kriegsende fiel U 123 zunächst in amerikanische Hände, wurde jedoch 1945 von Frankreich übernommen. Nach einer Reparatur kam es dort als "Blaison" erneut zum Einsatz. Am 15.08.1959 wurde das Boot schließlich in Q 165 umbenannt, endgültig außer Dienst gestellt und im Anschluss abgebrochen.
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 88, 162, 217.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 30, 31, 187, 211.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 259, 280. S. 21 - 23.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 101 - 104.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 116.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 100 - U 124" - Eigenverlag - S. 243 - 280.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 105.