U 140: Unterschied zwischen den Versionen

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== Daten des deutschen Kriegsmarine Unterseebootes U 140 ==
== Kriegsmarine Unterseeboot U 140 ==
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=== Verbleib im Detail ===
== Verbleib im Detail ==
 
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U 140 wurde am 05.05.1945 im Rahmen der [[Aktion Regenbogen]] in Wilhelmshaven von der eigenen Besatzung selbst versenkt. Gemeinsam mit U 140 wurden insgesamt 22 weitere U-Boote in der Westkammer der IV. Einfahrt (Raederschleuse) selbstversenkt. Nach Kriegsende sprengten britische Truppen die Wracks zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 mittels [[Geballte Ladung|geballten Ladungen]]. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden die Überreste gehoben und der Verschrottung zugeführt.
U 140 wurde am 05.05.1945 im Rahmen der [[Aktion Regenbogen]] in Wilhelmshaven von der eigenen Besatzung selbst versenkt. Gemeinsam mit U 140 wurden insgesamt 22 weitere U-Boote in der Westkammer der IV. Einfahrt (Raederschleuse) selbstversenkt. Nach Kriegsende sprengten britische Truppen die Wracks zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 mittels [[Geballte Ladung|geballten Ladungen]]. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden die Überreste gehoben und der Verschrottung zugeführt.

Aktuelle Version vom 22. April 2026, 07:52 Uhr

U 139
   U 141

Kriegsmarine Unterseeboot U 140

Typ: II D
Bauauftrag: 25.09.1939
Bauwerft: Deutsche Werke AG Kiel
Serie: U 137 - U 152
Baunummer: 269
Kiellegung: 16.11.1939
Stapellauf: 28.06.1940
Indienststellung: 07.08.1940
Kommandant: Hans-Peter Hinsch
Feldpostnummer: M - 05

Kommandanten

07.08.1940 - 06.04.1941 Oberleutnant zur See - Hans-Peter Hinsch
07.04.1941 - 09.12.1941 Oberleutnant zur See - Hans-Jürgen Hellriegel
10.12.1941 - 01.09.1942 Kapitänleutnant - Klaus Popp
02.09.1942 - 31.07.1944 Oberleutnant zur See - Albrecht Markert
01.08.1944 - 19.11.1944 Oberleutnant zur See - Herbert Zeissler
20.11.1944 - 05.05.1945 Oberleutnant zur See - Wolfgang Scherfling

Flottillen

07.08.1940 - 30.11.1940 1. U-Flottille, Kiel (Ausbildungsboot)
01.12.1940 - 31.12.1940 1. U-Flottille, Kiel (Frontboot)
01.01.1941 - 21.06.1941 22. U-Flottille, Gotenhafen (Schulboot)
22.06.1941 - 31.08.1941 22. U-Flottille, Gotenhafen (Frontboot)
01.09.1941 - 31.03.1945 22. U-Flottille, Gotenhafen / Wilhelmshaven (Schulboot)
01.04.1945 - 05.05.1945 31. U-Flottille, Hamburg (Ausbildungsboot)

Einsätze


1. Unternehmung

20.11.1940 - 24.11.1940: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Bergen

24.11.1940 - 17.12.1940: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Bergen

18.12.1940 - 20.12.1940: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Peter Hinsch verließ U 140 am 20.11.1940 den Stützpunkt Kiel zur 1. Unternehmung. Der Marsch führte zunächst durch die Ostsee nach Bergen, wo das Boot am 24.11.1940 zur Ergänzung von Brennstoff und Schmieröl festmachte. Das anschließende Operationsgebiet umfasste den Nordatlantik sowie die Gewässer westlich des Nordkanals. Der Rückmarsch erfolgte mit einem erneuten Zwischenstopp zur Brennstoffaufnahme in Bergen zurück nach Kiel. Nach einer Einsatzdauer von insgesamt 31 Tagen und einer zurückgelegten Distanz von zirka 3.900 sm lief U 140 am 20.12.1940 wieder in Kiel ein. Die Bilanz dieser Fahrt beläuft sich auf die Versenkung von 3 Schiffen mit 12.388 BRT. → Erfolge U 140.

Original Kriegstagebuch U 140 - 1. Unternehmung



2. Unternehmung

19.06.1941 - 30.06.1941: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Memel

30.06.1941 - 30.06.1941: Ausgelaufen von Memel - Eingelaufen in Gotenhafen


Am 19.06.1941 lief U 140 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Jürgen Hellriegel von Gotenhafen zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Rahmen des Unternehmen Barbarossa in der Ostsee vor Libau. Während des Rückmarsches erfolgte ein Zwischenstopp in Memel zur Übernahme von Torpedos. Nach einer Einsatzdauer von insgesamt 12 Tagen, in denen eine Distanz von 695 sm über sowie 191 sm unter Wasser bewältigt wurde, kehrte U 140 am 30.06.1941 nach Gotenhafen zurück. Auf dieser Fahrt konnten keine Erfolge gegen feindliche Schiffe erzielt werden. → Erfolge U 140.

Original Kriegstagebuch U 140 - 2. Unternehmung



3. Unternehmung

07.07.1941 - 24.07.1941: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Gotenhafen


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Jürgen Hellriegel verließ U 140 am 07.07.1941 den Stützpunkt Gotenhafen zur 3. Unternehmung. Im Rahmen des Unternehmen Barbarossa operierte das Boot in der Ostsee sowie in den Gewässern um die Inseln Ösel, Dagö und Öland. Nach einer Einsatzdauer von insgesamt 18 Tagen, in denen eine Distanz von 1.217 sm über sowie 470 sm unter Wasser zurückgelegt wurde, lief U 140 am 24.07.1941 wieder in Gotenhafen ein. Die Bilanz dieser Fahrt umfasst die Versenkung eines U-Bootes mit 206 ts. → Erfolge U 140.

Original Kriegstagebuch U 140 - 3. Unternehmung



Verlegungsfahrt

26.01.1945 - 31.01.1945: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Wolfgang Scherfling verließ U 140 am 26.01.1945 den Stützpunkt Gotenhafen. Im Zuge der Räumung des Hafens verlegte das Boot im Verband mit dem Begleitschiff Weichsel sowie 28 weiteren U-Booten nach Kiel. Nach einer Fahrt von insgesamt 6 Tagen lief U 140 am 31.01.1945 in Kiel ein, von wo aus es zu einem späteren Zeitpunkt nach Wilhelmshaven weiterverlegte.


Verbleib

Datum: 05.05.1945
Letzter Kommandant: Wolfgang Scherfling
Ort: Wilhelmshaven
Position: 53° 31' Nord - 08° 09' Ost
Planquadrat: AN 9814
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 140

Verbleib im Detail


U 140 wurde am 05.05.1945 im Rahmen der Aktion Regenbogen in Wilhelmshaven von der eigenen Besatzung selbst versenkt. Gemeinsam mit U 140 wurden insgesamt 22 weitere U-Boote in der Westkammer der IV. Einfahrt (Raederschleuse) selbstversenkt. Nach Kriegsende sprengten britische Truppen die Wracks zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 mittels geballten Ladungen. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden die Überreste gehoben und der Verschrottung zugeführt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 96, 103, 155, 181, 206, 263.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 32, 190.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 358.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 116.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 35.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 125 - U 170" - Eigenverlag - S. 155 - 158.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 24.


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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