U 245: Unterschied zwischen den Versionen

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Am 06.08.1944 lief U 245 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Friedrich Schumann-Hindenberg]] von Kiel aus. Die Verlegung erfolgte im Verband mit [[U 482]], [[U 979]], [[U 1223]] und [[U 680]] nach Horten, wo das Boot am 08.08.1944 einlief. Dort wurden im Oslofjord [[Schnorchel|Schnorchelübungen]] bei der [[Technischen Ausbildungsgruppe für Front-U-Boote]] (Agru-Front) durchgeführt.
Am 06.08.1944 lief U 245 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Friedrich Schumann-Hindenberg]] von Kiel aus. Die Verlegung erfolgte im Verband mit [[U 482]], [[U 979]], [[U 1223]] und [[U 680]] nach Horten, wo das Boot am 08.08.1944 einlief. Dort wurden im Oslofjord [[Schnorchel|Schnorchelübungen]] bei der [[Technische Ausbildungsgruppe für Front-U-Boote|Technischen Ausbildungsgruppe für Front-U-Boote]] (Agru-Front) durchgeführt.


Am 14.08.1944 lief U 245 von Horten zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen von Brennstoff und Proviant in Kristiansand sowie weiteren Übernahmen in Bergen operierte das Boot als [[Wetterboot]] im Nordatlantik. Der Rückmarsch führte aufgrund von Luftgefahr über Flekkefjord nach Marviken. Während der insgesamt 72 Tage legte U 245 eine Strecke von 3.261 sm über und 3.195 sm unter Wasser zurück, wobei keine Versenkungserfolge erzielt werden konnten. Am 24.10.1944 lief das Boot in Marviken ein.
Am 14.08.1944 lief U 245 von Horten zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen von Brennstoff und Proviant in Kristiansand sowie weiteren Übernahmen in Bergen operierte das Boot als [[Wetterboot]] im Nordatlantik. Der Rückmarsch führte aufgrund von Luftgefahr über Flekkefjord nach Marviken. Während der insgesamt 72 Tage legte U 245 eine Strecke von 3.261 sm über und 3.195 sm unter Wasser zurück, wobei keine Versenkungserfolge erzielt werden konnten. Am 24.10.1944 lief das Boot in Marviken ein.

Aktuelle Version vom 19. Mai 2026, 08:49 Uhr

U 244
   U 246

Kriegsmarine Unterseeboot U 245

Typ: VII C
Bauauftrag: 10.04.1941
Bauwerft: Friedrich Krupp Germaniawerft AG Kiel
Serie: U 241 - U 246
Baunummer: 679
Kiellegung: 18.11.1942
Stapellauf: 25.11.1943
Indienststellung: 18.12.1943
Kommandant: Friedrich Schumann-Hindenberg
Feldpostnummer: M - 52 094

Kommandanten

18.12.1943 - 09.05.1945 Korvettenkapitän - Friedrich Schumann-Hindenberg

Flottillen

18.12.1943 - 31.07.1944 5. U-Flottille, Kiel (Ausbildungsboot)
01.08.1944 - 00.10.1944 3. U-Flottille, La Pallice (Frontboot)
00.10.1944 - 08.05.1945 33. U-Flottille, Flensburg (Frontboot)

Einsätze


1. Unternehmung

06.08.1944 - 08.08.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Horten

14.08.1944 - 15.08.1944: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kristiansand

15.08.1944 - 16.08.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Bergen

17.08.1944 - 23.10.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Flekkefjord

23.10.1944 - 23.10.1944: Ausgelaufen von Flekkefjord - Eingelaufen in Farsund

23.10.1944 - 24.10.1944: Ausgelaufen von Farsund - Eingelaufen in Marviken


Am 06.08.1944 lief U 245 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Friedrich Schumann-Hindenberg von Kiel aus. Die Verlegung erfolgte im Verband mit U 482, U 979, U 1223 und U 680 nach Horten, wo das Boot am 08.08.1944 einlief. Dort wurden im Oslofjord Schnorchelübungen bei der Technischen Ausbildungsgruppe für Front-U-Boote (Agru-Front) durchgeführt.

Am 14.08.1944 lief U 245 von Horten zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen von Brennstoff und Proviant in Kristiansand sowie weiteren Übernahmen in Bergen operierte das Boot als Wetterboot im Nordatlantik. Der Rückmarsch führte aufgrund von Luftgefahr über Flekkefjord nach Marviken. Während der insgesamt 72 Tage legte U 245 eine Strecke von 3.261 sm über und 3.195 sm unter Wasser zurück, wobei keine Versenkungserfolge erzielt werden konnten. Am 24.10.1944 lief das Boot in Marviken ein.

Original Kriegstagebuch U 245 - 1. Unternehmung



Verlegungsfahrt

25.10.1944 - 28.10.1944: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Flensburg


Am 25.10.1944 lief U 245 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Friedrich Schumann-Hindenberg von Marviken aus. Gemeinsam im Verband mit U 518, U 534 und U 714 verlegte das Boot nach Flensburg, wo es am 28.10.1944 eintraf. In den Monaten November und Dezember 1944 folgte eine Grundüberholung, die zunächst in Kiel begann und aufgrund der anhaltenden Luftangriffe später nach Schwerin verlagert wurde.



Verlegungsfahrt

03.01.1945 - 06.01.1945: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Helgoland


Am 03.01.1945 lief U 245 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Friedrich Schumann-Hindenberg von Kiel aus. Das Boot verlegte nach Helgoland, wo es am 06.01.1945 eintraf. Im dortigen U-Boot-Bunker erfolgte im Anschluss die Restausrüstung für die bevorstehende Unternehmung.



2. Unternehmung

13.01.1945- 17.01.1945: Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Kalundborg

22.01.1945- 18.02.1945: Ausgelaufen von Kalundborg - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Am 13.01.1945 lief U 245 unter dem Kommando von Korvettenkapitän Friedrich Schumann-Hindenberg von Helgoland zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte nach dem Befehlsempfang in Kalundborg in der Nordsee, südöstlich von England, bei North Foreland sowie im Seegebiet von South Falls. Während dieser insgesamt 37 Tage dauernden Fahrt gelang im Verlauf der Operationen die Versenkung eines Schiffes mit 7.240 BRT. Am 18.02.1945 lief U 245 in Wilhelmshaven ein. → Erfolge U 245

Original Kriegstagebuch U 245 - 2. Unternehmung



3. Unternehmung

06.04.1945 - 07.04.1945: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Helgoland

09.04.1945 - 09.05.1945: Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Bergen


Am 06.04.1945 lief U 245 unter dem Kommando von Korvettenkapitän Friedrich Schumann-Hindenberg von Wilhelmshaven zu seiner 3. Unternehmung aus. Das Boot operierte nach Ergänzungen auf Helgoland in der Nordsee, südöstlich von England sowie vor den North Forelands. Während dieser insgesamt 34 Tage dauernden Fahrt gelangen im Verlauf der Operationen die Versenkung von 2 Schiffen mit zusammen 9.847 BRT. Am 09.05.1945 lief U 245 in Bergen ein. → Erfolge U 245.

Original Kriegstagebuch U 245 - 3. Unternehmung



Überführungsfahrt

30.05.1945 - 01.06.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Scapa Flow

02.06.1945 - 04.06.1945: Ausgelaufen von Scapa Flow - Eingelaufen in Loch Ryan


Am 30.05.1945 lief U 245 unter dem Kommando von Korvettenkapitän Friedrich Schumann-Hindenberg von Bergen aus. Die Überführung nach der Kapitulation führte das Boot über Scapa Flow nach Loch Ryan, wo es am 04.06.1945 einlief. Dort erfolgte die Übergabe an die britischen Streitkräfte, und die verbliebene Besatzung ging in Kriegsgefangenschaft. In der Folgezeit verblieb U 245 in Loch Ryan und wartete auf seine Versenkung im Rahmen der Operation Deadlight.



Operation Deadlight

06.12.1945 - 07.12.1945: Ausgelaufen von Loch Ryan - Versenkt


Am 06.12.1945 lief U 245 von Loch Ryan aus. Das Boot wurde am 07.12.1945 im Rahmen der Operation Deadlight im Nordatlantik nordwestlich von Irland versenkt.


Verbleib

Datum: 07.12.1945
Letzter Kommandant: Friedrich Schumann-Hindenberg
Ort: Vor dem Nordkanal
Position: 55° 25' Nord - 06° 19,10' West
Planquadrat: AM 6422
Verlust durch: Operation Deadlight
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 245

Verbleib im Detail


Am 06.12.1945 lief U 245 von Loch Ryan aus. Das Boot befand sich im Schlepp des britischen Marineschleppers HMS Enchanter (W.178) unter Skipper John G. G. J. Bass auf dem Weg zur Versenkungsposition der Operation Deadlight. Am 07.12.1945 um 04:11 Uhr sank U 245 östlich von Londonderry, nachdem die Schleppverbindung zum Marineschlepper gebrochen war.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 222

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997- S. 138, 194.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 379.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 158.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 49.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 223 - U 300" - Eigenverlag - S. 91 – 93.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 44.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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