U 440: Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|U 439|U 441}} <div style="border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 2px 2px 5px rgba(0,0,0,0.05); font-family: sans-serif;"> == Kriegsmarine Unterseeboot U 440 == {| class="wikitable" style="width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;" |- | style="width:20%;" | Typ: | VII C |- | Bauauftrag: | 05.01.1940 |- | Bauwerft: | F. Schichau Werft GmbH Danzig |- | Serie: | U 431 - U 45…“ |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 71: | Zeile 71: | ||
Am 01.09.1942 lief U 440 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Johannes Geißler]] von Kiel zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach dem Marsch über die Ostsee sowie einer Brennstoffergänzung in Kristiansand operierte das Boot im Nordatlantik und gehörte dabei zur [[U-Boot-Gruppe Pfeil|Pfeil]]. Die Fahrt musste aufgrund von Schäden nach einem Fliegerangriff vorzeitig abgebrochen werden. Auf dieser Unternehmung konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 21 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 3.254,5 sm über sowie 337,5 sm unter Wasser lief U 440 am 21.09.1942 in Brest ein. | Am 01.09.1942 lief U 440 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Johannes Geißler]] von Kiel zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach dem Marsch über die Ostsee sowie einer Brennstoffergänzung in Kristiansand operierte das Boot im Nordatlantik und gehörte dabei zur U-Boot-Gruppe [[U-Boot-Gruppe Pfeil|Pfeil]]. Die Fahrt musste aufgrund von Schäden nach einem Fliegerangriff vorzeitig abgebrochen werden. Auf dieser Unternehmung konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 21 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 3.254,5 sm über sowie 337,5 sm unter Wasser lief U 440 am 21.09.1942 in Brest ein. | ||
[[Original Kriegstagebuch U 440 - 1. Unternehmung]] | [[Original Kriegstagebuch U 440 - 1. Unternehmung]] | ||
| Zeile 93: | Zeile 93: | ||
Am 12.12.1942 lief U 440 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Johannes Geißler]] von Brest zu seiner 3. Unternehmung aus. Das Boot operierte im östlichen Nordatlantik und gehörte dabei zur [[U-Boot-Gruppe Spitz|Spitz]]. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 46 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 4.336,5 sm über sowie 465,5 sm unter Wasser lief U 440 am 26.01.1943 wieder in Brest ein. | Am 12.12.1942 lief U 440 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Johannes Geißler]] von Brest zu seiner 3. Unternehmung aus. Das Boot operierte im östlichen Nordatlantik und gehörte dabei zur U-Boot-Gruppe [[U-Boot-Gruppe Spitz|Spitz]]. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 46 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 4.336,5 sm über sowie 465,5 sm unter Wasser lief U 440 am 26.01.1943 wieder in Brest ein. | ||
[[Original Kriegstagebuch U 440 - 3. Unternehmung]] | [[Original Kriegstagebuch U 440 - 3. Unternehmung]] | ||
Aktuelle Version vom 8. Mai 2026, 18:16 Uhr
Kriegsmarine Unterseeboot U 440
| Typ: | VII C |
| Bauauftrag: | 05.01.1940 |
| Bauwerft: | F. Schichau Werft GmbH Danzig |
| Serie: | U 431 - U 450 |
| Baunummer: | 1491 |
| Kiellegung: | 01.10.1940 |
| Stapellauf: | 08.11.1941 |
| Indienststellung: | 24.01.1942 |
| Kommandant: | Johannes Geißler |
| Feldpostnummer: | M - 25 447 |
Kommandanten
| 24.01.1942 - 19.05.1943 | Kapitänleutnant Johannes Geißler |
| 20.05.1943 - 31.05.1943 | Oberleutnant zur See Werner Schwaff |
Flottillen
| 24.01.1942 - 31.08.1942 | 5. U-Flottille, Kiel (Ausbildungsboot) |
| 01.09.1942 - 31.05.1943 | 1. U-Flottille, Brest (Frontboot) |
Einsätze
1. Unternehmung
01.09.1942 - 02.09.1942: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand
03.09.1942 - 21.09.1942: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Brest
Am 01.09.1942 lief U 440 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Johannes Geißler von Kiel zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach dem Marsch über die Ostsee sowie einer Brennstoffergänzung in Kristiansand operierte das Boot im Nordatlantik und gehörte dabei zur U-Boot-Gruppe Pfeil. Die Fahrt musste aufgrund von Schäden nach einem Fliegerangriff vorzeitig abgebrochen werden. Auf dieser Unternehmung konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 21 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 3.254,5 sm über sowie 337,5 sm unter Wasser lief U 440 am 21.09.1942 in Brest ein.
Original Kriegstagebuch U 440 - 1. Unternehmung
2. Unternehmung
19.10.1942 - 13.11.1942: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
Am 19.10.1942 lief U 440 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Johannes Geißler von Brest zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik sowie westlich von Gibraltar und gehörte dabei zu den U-Boot-Gruppen Streitaxt und Delphin. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 26 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 5.881 sm über sowie 396,5 sm unter Wasser lief U 440 am 13.11.1942 wieder in Brest ein.
Original Kriegstagebuch U 440 - 2. Unternehmung
3. Unternehmung
12.12.1942 - 26.01.1943: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
Am 12.12.1942 lief U 440 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Johannes Geißler von Brest zu seiner 3. Unternehmung aus. Das Boot operierte im östlichen Nordatlantik und gehörte dabei zur U-Boot-Gruppe Spitz. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 46 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 4.336,5 sm über sowie 465,5 sm unter Wasser lief U 440 am 26.01.1943 wieder in Brest ein.
Original Kriegstagebuch U 440 - 3. Unternehmung
4. Unternehmung
27.02.1943 - 11.04.1943: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in St. Nazaire
Am 27.02.1943 lief U 440 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Johannes Geißler von Brest zu seiner 4. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und südlich von Island und gehörte dabei zu den U-Boot-Gruppen Neuland, Dränger und Seewolf. Zur Verlängerung der Einsatzdauer wurde es am 03.04.1943 von U 463 mit 17 m³ Brennstoff sowie Proviant für fünf Tage versorgt. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 44 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 5.880 sm über sowie 693 sm unter Wasser lief U 440 am 11.04.1943 in St. Nazaire ein.
Original Kriegstagebuch U 440 - 4. Unternehmung
5. Unternehmung
26.05.1943 - 31.05.1943: Ausgelaufen von St. Nazaire - Verlust des Bootes
Am 26.05.1943 lief U 440 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Werner Schwaff von St. Nazaire zu seiner 5. und letzten Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und nordwestlich von Kap Ortegal. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 6 Tagen wurde U 440 am 31.05.1943 von einem britischen Flugzeug versenkt.
Original Kriegstagebuch U 440 - 5. Unternehmung (B.d.U. op.)
Verbleib
| Datum: | 31.05.1943 |
| Letzter Kommandant: | Werner Schwaff |
| Ort: | Nordatlantik |
| Position: | 45° 38' Nord - 13° 04' West |
| Planquadrat: | BE 6899 |
| Verlust durch: | Wasserbomben |
| Tote: | 46 |
| Überlebende: | 0 |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 440 |
Verbleib im Detail
Am 31.05.1943 wurde U 440 im Nordatlantik nordwestlich von Kap Ortegal durch vier Wasserbomben der Short Sunderland R unter dem Kommando von Flight Lieutenant Douglas-Muir Gall von der britischen RAF Squadron 201 versenkt.
Zitate aus der Literatur
Clay Blair schreibt dazu:
[...] Das kampferprobte, aber glücklose VII-Boot U 440 unter dem neuen Kommandanten Werner Schwaff, 28 Jahre alt, von dem der Ritterkreuzträger Peter Cremer sein Boot U 333 wieder zurückgefordert hatte. Schwaff lief mit U 440 am 26. Mai aus Frankreich aus. Fünf Tage später sichtete eine Sunderland der britischen Squadron 201, geflogen von Douglas M. Gall, am Westrand der Biskaya U 440 an der Oberfläche. Gall griff trotz schweren Flak-Feuers von U 440 an und gabelte das Boot mit vier gut gezielten Wasserbomben in der Nähe des Hecks ein. Die Detonation muß ein riesiges Loch in das Heck von U 440 gerissen haben, denn der Bug richtete sich senkrecht auf, und das Boot sank achteraus. Es gab keine Überlebenden.
Aus Clay Blair - Band 2 - Die Gejagten - S. 388.
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB
Clay Blair: "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag 1999 - S. 388.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 76, 223.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 67, 240.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 104.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 63, 270.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 436 - U 500" - Eigenverlag - S. 41 - 46.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 169.