U 122: Unterschied zwischen den Versionen

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== Daten des deutschen Kriegsmarine Unterseebootes U 121 ==
== Kriegsmarine Unterseeboot U 121 ==


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=== Verbleib im Detail ===
== Verbleib im Detail ==
 
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U 122 ist seit dem 22.06.1940, im Nordatlantik, aus unbekannter Ursache verschollen.  
U 122 ist seit dem 22.06.1940, im Nordatlantik, aus unbekannter Ursache verschollen.  


U 122 meldete sich zuletzt am frühen Morgen des 21.06.1940 aus Position 56° 00' Nord - 10° 30' West auf dem Weg zu seinem Einsatzgebiet westlich von Kap Finisterre, Spanien. Als das Boot danach wiederholt seine Position nicht meldete, wurde es mit Wirkung vom 27.07.1940 als vermisst erklärt. Eine Erklärung für den Verlust ist derzeit nicht bekannt. Nach Recherchen des [[FDS/NHB]] vom Dezember 1985 besteht die Möglichkeit, dass U 122 durch eine Unterwasserkollision mit dem britischen Dampftanker San Filipe am 22.06.1940 auf Position 50° 47' Nord - 08° 48'West oder bei einem Wasserbombenangriff der Korvette [[HMS Arabis (K.73)]] (Lt.Comdr. John-Parker Stewart) am 23.06.1940 auf der Position 49° 21' Nord - 08° 47' West verlorengegangen ist, doch verhindern fehlende Details über den Angriff eine genaue Beurteilung. ([[Dr. Axel Niestlé]] - S. 228).
 
*U 122 meldete sich zuletzt am frühen Morgen des 21.06.1940 aus Position 56° 00' Nord - 10° 30' West auf dem Weg zu seinem Einsatzgebiet westlich von Kap Finisterre, Spanien. Als das Boot danach wiederholt seine Position nicht meldete, wurde es mit Wirkung vom 27.07.1940 als vermisst erklärt. Eine Erklärung für den Verlust ist derzeit nicht bekannt. Nach Recherchen des [[FDS/NHB]] vom Dezember 1985 besteht die Möglichkeit, dass U 122 durch eine Unterwasserkollision mit dem britischen Dampftanker San Filipe am 22.06.1940 auf Position 50° 47' Nord - 08° 48'West oder bei einem Wasserbombenangriff der Korvette [[HMS Arabis (K.73)]] (Lt.Comdr. John-Parker Stewart) am 23.06.1940 auf der Position 49° 21' Nord - 08° 47' West verlorengegangen ist, doch verhindern fehlende Details über den Angriff eine genaue Beurteilung. ([[Dr. Axel Niestlé]] - S. 228).
 


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Aktuelle Version vom 22. April 2026, 07:33 Uhr

U 121
   U 123

Kriegsmarine Unterseeboot U 121

Typ: IX B
Bauauftrag: 15.12.1939
Bauwerft: Deschimag AG Weser Bremen
Serie: U 122 -U 124
Baunummer: 954
Kiellegung: 05.03.1939
Stapellauf: 20.12.1939
Indienststellung: 30.03.1940
Kommandant: Hans-Günther Looff
Feldpostnummer: M - 12 650

Kommandanten

30.03.1940 - 21.06.1940 Korvettenkapitän - Hans-Günther Looff

Flottillen

30.03.1940 - 31.05.1940: 2. U-Flottille, Wilhelmshaven (Ausbildungsboot)
01.06.1940 - 21.06.1940: 2. U-Flottille, Wilhelmshaven (Frontboot)

Einsätze


1. Unternehmung

16.05.1940 - 16.05.1940: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Brunsbüttel

16.05.1940 - 19.05.1940: Ausgelaufen von Brunsbüttel - Eingelaufen in Drontheim

21.05.1940 - 24.05.1940: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Helgoland

24.05.1940 - 24.05.1940: Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Wilhelmshaven

24.05.1940 - 25.05.1940: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Kiel


Am 16.05.1940 lief U 122 unter dem Kommando von Korvettenkapitän Hans-Günther Looff von Kiel zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach der Passage durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal und die Nordsee machte das Boot in Drontheim fest, um dort Nachschub und Benzin für die deutsche Luftwaffe zu löschen. Der Rückmarsch führte über Helgoland, wo eine Geleitaufnahme sowie die Übernahme eines Atlaslot-Geräts erfolgten, und Wilhelmshaven zurück nach Kiel. Nach insgesamt 10 Tagen lief U 122 am 25.05.1940 wieder in seinem Heimathafen ein. Im Anschluss an diese Fahrt befand sich das Boot vom 26.05.1940 bis zum 13.06.1940 für Arbeiten in der Krupp Germaniawerft. Auf dieser Unternehmung konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden.

Original Kriegstagebuch U 122 - 1. Unternehmung



2. Unternehmung

13.06.1940 - 14.06.1940: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Helgoland

14.06.1940 - 21.06.1940: Ausgelaufen von Helgoland - Boot verschollen


Am 13.06.1940 lief U 122 unter dem Kommando von Korvettenkapitän Hans-Günther Looff von Kiel zu seiner 2. Unternehmung aus. Nach der Passage durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal sowie weiteren Ergänzungen auf Helgoland operierte das Boot im Nordatlantik sowie im Seegebiet zwischen dem Nordkanal und Kap Finisterre. Im Verlauf dieser Fahrt ist U 122 nach dem Angriff auf einen Dampfer aus unbekannter Ursache verschollen. Auf dieser Unternehmung konnte 1 Schiff mit 5.911 BRT versenkt werden. → Erfolge U 122.

Original Kriegstagebuch U 122 - 2. Unternehmung (B.d.U. op.)


Verbleib

Datum: 21.06.1940
Letzter Kommandant: Hans-Günther Looff
Ort: Nordatlantik
Position: (55° 00' Nord - 11° 00' West)
Planquadrat: (AM 54)
Verlust durch: Unbekannt
Tote: 49
Überlebende: 0
Besatzung: Besatzungsliste U 122

Verbleib im Detail


U 122 ist seit dem 22.06.1940, im Nordatlantik, aus unbekannter Ursache verschollen.


  • U 122 meldete sich zuletzt am frühen Morgen des 21.06.1940 aus Position 56° 00' Nord - 10° 30' West auf dem Weg zu seinem Einsatzgebiet westlich von Kap Finisterre, Spanien. Als das Boot danach wiederholt seine Position nicht meldete, wurde es mit Wirkung vom 27.07.1940 als vermisst erklärt. Eine Erklärung für den Verlust ist derzeit nicht bekannt. Nach Recherchen des FDS/NHB vom Dezember 1985 besteht die Möglichkeit, dass U 122 durch eine Unterwasserkollision mit dem britischen Dampftanker San Filipe am 22.06.1940 auf Position 50° 47' Nord - 08° 48'West oder bei einem Wasserbombenangriff der Korvette HMS Arabis (K.73) (Lt.Comdr. John-Parker Stewart) am 23.06.1940 auf der Position 49° 21' Nord - 08° 47' West verlorengegangen ist, doch verhindern fehlende Details über den Angriff eine genaue Beurteilung. (Dr. Axel Niestlé - S. 228).



Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 148.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 29, 187, 211.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 19.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 101.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 116, 228.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 100 - U 124" - Eigenverlag - S. 241 - 242.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 105.


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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