Typ II C: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Typ II C war eine Weiterentwicklung des Typs II B und gehörte zu den kleinen Einhüllen-Küstenbooten der deutschen Kriegsmarine. Durch vergrößerte Treibstoffbunker und eine leicht vergrößerte Rumpflänge verfügten diese Boote über eine höhere Reichweite als ihre Vorgänger. Zwischen 1938 und 1940 wurden acht Boote dieses Typs (U 56 bis U 63) bei den Deutschen Werken in Kiel gebaut. Mit einer Verdrängung von 291 t über Wasser und 341 t getaucht gehörten sie zu den kleinsten Front-U-Booten der Kriegsmarine. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden sie vor allem in der Nordsee und im Küstenvorfeld der Britischen Inseln eingesetzt. Aufgrund ihrer geringen Größe, Reichweite und Torpedokapazität waren sie jedoch für längere Hochseeoperationen nur bedingt geeignet. Ab 1941 wurden die meisten Boote aus dem Fronteinsatz herausgezogen und überwiegend als Schul- und Ausbildungsboote verwendet. Während des Krieges gingen nur wenige Boote dieses Typs im Feindeinsatz verloren; die meisten wurden 1945 im Zuge der Kapitulation selbstversenkt oder später abgewrackt. | Der Typ II C war eine Weiterentwicklung des [[Typ II B|Typs II B]] und gehörte zu den kleinen Einhüllen-Küstenbooten der deutschen Kriegsmarine. Durch vergrößerte Treibstoffbunker und eine leicht vergrößerte Rumpflänge verfügten diese Boote über eine höhere Reichweite als ihre Vorgänger. Zwischen 1938 und 1940 wurden acht Boote dieses Typs (U 56 bis U 63) bei den Deutschen Werken in Kiel gebaut. Mit einer Verdrängung von 291 t über Wasser und 341 t getaucht gehörten sie zu den kleinsten Front-U-Booten der Kriegsmarine. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden sie vor allem in der Nordsee und im Küstenvorfeld der Britischen Inseln eingesetzt. Aufgrund ihrer geringen Größe, Reichweite und Torpedokapazität waren sie jedoch für längere Hochseeoperationen nur bedingt geeignet. Ab 1941 wurden die meisten Boote aus dem Fronteinsatz herausgezogen und überwiegend als Schul- und Ausbildungsboote verwendet. Während des Krieges gingen nur wenige Boote dieses Typs im Feindeinsatz verloren; die meisten wurden 1945 im Zuge der Kapitulation selbstversenkt oder später abgewrackt. | ||
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Version vom 9. Juni 2026, 15:50 Uhr
U-Boote vom Typ II C
Der Typ II C war eine Weiterentwicklung des Typs II B und gehörte zu den kleinen Einhüllen-Küstenbooten der deutschen Kriegsmarine. Durch vergrößerte Treibstoffbunker und eine leicht vergrößerte Rumpflänge verfügten diese Boote über eine höhere Reichweite als ihre Vorgänger. Zwischen 1938 und 1940 wurden acht Boote dieses Typs (U 56 bis U 63) bei den Deutschen Werken in Kiel gebaut. Mit einer Verdrängung von 291 t über Wasser und 341 t getaucht gehörten sie zu den kleinsten Front-U-Booten der Kriegsmarine. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden sie vor allem in der Nordsee und im Küstenvorfeld der Britischen Inseln eingesetzt. Aufgrund ihrer geringen Größe, Reichweite und Torpedokapazität waren sie jedoch für längere Hochseeoperationen nur bedingt geeignet. Ab 1941 wurden die meisten Boote aus dem Fronteinsatz herausgezogen und überwiegend als Schul- und Ausbildungsboote verwendet. Während des Krieges gingen nur wenige Boote dieses Typs im Feindeinsatz verloren; die meisten wurden 1945 im Zuge der Kapitulation selbstversenkt oder später abgewrackt.
Technische Daten
| Tonnage gesamt: | 435 t |
| Verdrängung über Wasser: | 291 t |
| Verdrängung unter Wasser: | 341 t |
| Reserveauftrieb: | 50 t |
| Länge über alles: | 43,90 m |
| Breite: | 4,081 m |
| Durchmesser Druckkörper: | 4,00 m |
| Tiefgang: | 3,82 m |
| Betriebstauchtiefe: | 80 m |
| Maximale Tauchtiefe: | 150 m |
| Zerstörungstauchtiefe: | 200 m |
| Tauchzeit gestoppt: | 35 Sekunden |
| Schnelltauchzeit in Fahrt: | 25 Sekunden |
Maschinenanlagen & Geschwindigkeiten
| Dieselmaschine: | 2 x MWM 6 Zylinder Viertakt-Diesel RS 127 S ohne Aufladung mit 2 x 350 PSe bei 1000 U/min |
| E-Maschine: | 2 x SSW 8-polige Doppelankerkollektormaschinen PG VV 322/36 mit 2 x 205 PS |
| Batterie: | 1 x 62 Zellen in Kasten ohne Weichgummi AFA-Akkus 36 MAK 580 o. Akkus 44 MAL 570 o. Akkus 30 POR 580 |
| Schrauben: | 2 Schrauben mit einem Durchmesser von 0,85 m |
| Höchstgeschwindigkeit über Wasser: | 12,0 kn |
| Höchstgeschwindigkeit unter Wasser: | 7,0 kn |
| Fahrstrecke bei Höchstfahrt: | 1.900 sm bei 12 kn |
| Fahrstrecke bei Marschfahrt: | 3.800 sm bei 8 kn |
| Getaucht bei Normalfahrt: | 42 sm bei 4 kn |
Bewaffnung
| Bugtorpedorohre: | 3 x 53,3 cm |
| Hecktorpedorohre: | Keine |
| Torpedos: | 5 Torpedos |
| Minen: | 12 TMA oder 18 TMB Minen |
| Deckgeschütz: | Nein |
| Flugabwehr: | 1 x 2-cm L/65 C/30 (1200 Schuß), ab 1942 2 x 2-cm-Zwilling (1200 Schuß) |
| Weitere Waffen: | 2 x Karabiner K 98, 6 x Pistolen 7.65-mm |
Besatzungsstärke
| Insgesamt: | 25 Mann |
| Offiziere: | 3 Mann |
| Oberfeldwebel: | 2 Mann |
| Unteroffiziere: | 9 Mann |
| Mannschaften: | 11 Mann |
Sonstige Ausrüstung
| Ruder: | 1 Ruder und 2 Tiefenruder (vorn und achtern) |
| Schnorchel: | Nein |
| Sehrohre: | 1 Zentrale- und 1 Turmsehrohr |
Boote vom Typ II B
U 56, U 57, U 58, U 59, U 60, U 61, U 62, U 63