17. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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== 17. Minensuchflottille ==
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Die 17. Minensuchflottille war ein Verband der Kriegsmarine, dessen Hauptaufgabe im Räumen von Seeminen sowie in der Sicherung von Schifffahrtswegen und Geleitaufgaben bestand. Während des Zweiten Weltkrieges war sie überwiegend in der Ostsee und den dänischen Gewässern eingesetzt und leistete einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Seeverkehrs und der Einsatzbereitschaft der Kriegsmarine.
Die 17. Minensuchflottille war ein Verband der Kriegsmarine, dessen Hauptaufgabe im Räumen von Seeminen sowie in der Sicherung von Schifffahrtswegen und Geleitaufgaben bestand. Während des Zweiten Weltkrieges war sie überwiegend in der Ostsee und den dänischen Gewässern eingesetzt und leistete einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Seeverkehrs und der Einsatzbereitschaft der Kriegsmarine.


== Historischer Kontext und Organisation ==
== Historischer Kontext und Organisation ==
 
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Die 17. Minensuchflottille wurde im März 1943 aufgestellt. Ihr Einsatzgebiet umfasste vor allem die westliche Ostsee, die Belte und den Öresund. Diese Seegebiete bildeten wichtige Verbindungen zwischen den deutschen Marinestützpunkten, Werften und Ausbildungsverbänden der Kriegsmarine. Stützpunkte der Flottille befanden sich zeitweise unter anderem in Kopenhagen und Kiel.
Die 17. Minensuchflottille wurde im März 1943 aufgestellt. Ihr Einsatzgebiet umfasste vor allem die westliche Ostsee, die Belte und den Öresund. Diese Seegebiete bildeten wichtige Verbindungen zwischen den deutschen Marinestützpunkten, Werften und Ausbildungsverbänden der Kriegsmarine. Stützpunkte der Flottille befanden sich zeitweise unter anderem in Kopenhagen und Kiel.


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== Relevanz für die U-Boot-Waffe ==
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Für die U-Boot-Waffe besaß die 17. Minensuchflottille vor allem durch die Sicherung wichtiger Schifffahrtswege Bedeutung. Das Räumen von Minensperren sowie die Offenhaltung der Zufahrten zu Marinestützpunkten, Werften und Ausbildungsgebieten trugen dazu bei, den Ausbildungs- und Einsatzbetrieb der U-Boot-Waffe aufrechtzuerhalten. Insbesondere in den letzten Kriegsjahren, als alliierte Luftminen verstärkt in der Ostsee abgeworfen wurden, kam dieser Aufgabe besondere Bedeutung zu.
Für die U-Boot-Waffe besaß die 17. Minensuchflottille vor allem durch die Sicherung wichtiger Schifffahrtswege Bedeutung. Das Räumen von Minensperren sowie die Offenhaltung der Zufahrten zu Marinestützpunkten, Werften und Ausbildungsgebieten trugen dazu bei, den Ausbildungs- und Einsatzbetrieb der U-Boot-Waffe aufrechtzuerhalten. Insbesondere in den letzten Kriegsjahren, als alliierte Luftminen verstärkt in der Ostsee abgeworfen wurden, kam dieser Aufgabe besondere Bedeutung zu.


== Art der Einrichtung ==
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* 17. Minensuchflottille – Minensuchverband der Kriegsmarine
* 17. Minensuchflottille – Minensuchverband der Kriegsmarine
* Kopenhagen – Marinestützpunkt
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== Quellen im Bundesarchiv ==
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BArch PERS 6:
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Personalunterlagen von Marineoffizieren und -beamten. Je nach Einzelfall Nachweise über Verwendungen bei der 17. Minensuchflottille.
Personalunterlagen von Marineoffizieren und -beamten. Je nach Einzelfall Nachweise über Verwendungen bei der 17. Minensuchflottille.
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== Literatur ==
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Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H.:
Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H.:
Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. 3 Bände.
Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. 3 Bände Podzun Verlag 1956.


Ruge, Friedrich:
Ruge, Friedrich:

Aktuelle Version vom 5. August 2026, 13:26 Uhr

17. Minensuchflottille


Die 17. Minensuchflottille war ein Verband der Kriegsmarine, dessen Hauptaufgabe im Räumen von Seeminen sowie in der Sicherung von Schifffahrtswegen und Geleitaufgaben bestand. Während des Zweiten Weltkrieges war sie überwiegend in der Ostsee und den dänischen Gewässern eingesetzt und leistete einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Seeverkehrs und der Einsatzbereitschaft der Kriegsmarine.

Historischer Kontext und Organisation


Die 17. Minensuchflottille wurde im März 1943 aufgestellt. Ihr Einsatzgebiet umfasste vor allem die westliche Ostsee, die Belte und den Öresund. Diese Seegebiete bildeten wichtige Verbindungen zwischen den deutschen Marinestützpunkten, Werften und Ausbildungsverbänden der Kriegsmarine. Stützpunkte der Flottille befanden sich zeitweise unter anderem in Kopenhagen und Kiel.

Zu den Hauptaufgaben gehörten das Räumen alliierter See- und Luftminen, die Sicherung der Schifffahrtswege sowie Geleitdienste für Marine- und Handelsschiffe. Darüber hinaus unterstützte die Flottille weitere Sicherungsverbände bei der Überwachung der Küstengewässer und der Offenhaltung wichtiger Seeverbindungen.

Die Flottille setzte Minensuchboote verschiedener Bauarten ein, deren Ausrüstung und Räumgerät den jeweiligen Einsatzbedingungen angepasst waren. Durch den zunehmenden alliierten Minenkrieg gewann ihre Tätigkeit insbesondere in den letzten Kriegsjahren erheblich an Bedeutung.

Während des Unternehmens Hannibal im Frühjahr 1945 beteiligte sich die 17. Minensuchflottille an der Sicherung der Evakuierung von Flüchtlingen, Verwundeten und militärischem Personal aus den deutschen Ostgebieten. Nach der deutschen Kapitulation wurden zahlreiche Boote der Flottille in den Deutschen Minenräumdienst übernommen und unter alliierter Aufsicht zur Räumung der in Nord- und Ostsee verbliebenen Minensperren eingesetzt.

Relevanz für die U-Boot-Waffe


Für die U-Boot-Waffe besaß die 17. Minensuchflottille vor allem durch die Sicherung wichtiger Schifffahrtswege Bedeutung. Das Räumen von Minensperren sowie die Offenhaltung der Zufahrten zu Marinestützpunkten, Werften und Ausbildungsgebieten trugen dazu bei, den Ausbildungs- und Einsatzbetrieb der U-Boot-Waffe aufrechtzuerhalten. Insbesondere in den letzten Kriegsjahren, als alliierte Luftminen verstärkt in der Ostsee abgeworfen wurden, kam dieser Aufgabe besondere Bedeutung zu.

Art der Einrichtung


  • 17. Minensuchflottille – Minensuchverband der Kriegsmarine
  • Kopenhagen – Marinestützpunkt
  • Kiel – Marinestützpunkt
  • Belte – Seegebiet
  • Öresund – Seegebiet
  • Unternehmen Hannibal – Evakuierungsunternehmen der Kriegsmarine
  • Deutscher Minenräumdienst – Nachkriegsorganisation zur Minenräumung

Quellen im Bundesarchiv


BArch PERS 6: Personalunterlagen von Marineoffizieren und -beamten. Je nach Einzelfall Nachweise über Verwendungen bei der 17. Minensuchflottille.

BArch RM 125: Unterlagen zum Deutschen Minenräumdienst (German Mine Sweeping Administration) und zum Verbleib ehemaliger Kriegsmarineeinheiten nach 1945.

Literatur


Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H.: Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. 3 Bände Podzun Verlag 1956.

Ruge, Friedrich: Der Seekrieg. K. F. Koehler Verlag 1954.

Gröner, Erich: Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. Bernard & Graefe Verlag 1994.

Lenton, H. T.: German Warships of the Second World War. Verlag TBS The Book Service Ltd. 1975.

Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS 1939–1945. Band 14. Biblo-Verlag Osnabrück 2002.

Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com