Zur Verfügung: Unterschied zwischen den Versionen

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== Zur Verfügung ==
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Die Bezeichnung „zur Verfügung“ (häufig als „z. V.“ abgekürzt) kennzeichnete in der Personalverwaltung der Kriegsmarine einen dienstrechtlichen Status. Sie bedeutete, dass ein Offizier, Unteroffizier oder Mannschaftsdienstgrad vorübergehend keiner festen Dienststellung zugeordnet war, jedoch einer Dienststelle zur weiteren Verwendung zur Verfügung stand.
Die Bezeichnung „zur Verfügung“ (häufig als „z. V.“ abgekürzt) kennzeichnete in der Personalverwaltung der Kriegsmarine einen dienstrechtlichen Status. Sie bedeutete, dass ein Offizier, Unteroffizier oder Mannschaftsdienstgrad vorübergehend keiner festen Dienststellung zugeordnet war, jedoch einer Dienststelle zur weiteren Verwendung zur Verfügung stand.


== Historischer Kontext und Organisation ==
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Die Bezeichnung wurde bereits in der Reichsmarine verwendet und blieb auch in der Kriegsmarine gebräuchlich. Sie fand insbesondere Anwendung bei Personalwechseln, zwischen zwei Kommandierungen oder während Wartezeiten bis zur Übernahme einer neuen Verwendung.
Die Bezeichnung wurde bereits in der Reichsmarine verwendet und blieb auch in der Kriegsmarine gebräuchlich. Sie fand insbesondere Anwendung bei Personalwechseln, zwischen zwei Kommandierungen oder während Wartezeiten bis zur Übernahme einer neuen Verwendung.


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== Verwendung bei der U-Boot-Waffe ==
== Verwendung bei der U-Boot-Waffe ==
 
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In den Personalunterlagen der U-Boot-Waffe erscheint die Bezeichnung häufig zwischen zwei Verwendungen. Dies betraf beispielsweise Offiziere und Mannschaften nach Abschluss eines Lehrgangs, während der Zusammenstellung neuer Besatzungen oder vor der Übernahme eines neu in Dienst gestellten Bootes.
In den Personalunterlagen der U-Boot-Waffe erscheint die Bezeichnung häufig zwischen zwei Verwendungen. Dies betraf beispielsweise Offiziere und Mannschaften nach Abschluss eines Lehrgangs, während der Zusammenstellung neuer Besatzungen oder vor der Übernahme eines neu in Dienst gestellten Bootes.


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== Bedeutung für die Personalunterlagen ==
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Der Vermerk „zur Verfügung“ kennzeichnet keine Dienststellung und keine Verwendung, sondern ausschließlich einen vorübergehenden Verwaltungsstatus innerhalb der militärischen Laufbahn. In Personalakten markiert er häufig Übergangsphasen zwischen zwei Kommandierungen oder Verwendungen.
Der Vermerk „zur Verfügung“ kennzeichnet keine Dienststellung und keine Verwendung, sondern ausschließlich einen vorübergehenden Verwaltungsstatus innerhalb der militärischen Laufbahn. In Personalakten markiert er häufig Übergangsphasen zwischen zwei Kommandierungen oder Verwendungen.


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== Art der Bezeichnung ==
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* zur Verfügung (z. V.) – dienstrechtlicher Verwaltungsstatus
* zur Verfügung (z. V.) – dienstrechtlicher Verwaltungsstatus
* Personalverwaltung – Verwaltungsbereich der Kriegsmarine
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== Quellen im Bundesarchiv ==
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BArch PERS 6:
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Personalunterlagen von Marineoffizieren und -beamten. Enthalten zahlreiche Nachweise über den Status „zur Verfügung“ im Verlauf der militärischen Laufbahn.
Personalunterlagen von Marineoffizieren und -beamten. Enthalten zahlreiche Nachweise über den Status „zur Verfügung“ im Verlauf der militärischen Laufbahn.


== Literatur ==
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Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H.:
Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H.:
Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. 3 Bände. Podzun Verlag, 1956.
Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. 3 Bände. Podzun Verlag, 1956.

Aktuelle Version vom 5. August 2026, 13:43 Uhr

Zur Verfügung


Die Bezeichnung „zur Verfügung“ (häufig als „z. V.“ abgekürzt) kennzeichnete in der Personalverwaltung der Kriegsmarine einen dienstrechtlichen Status. Sie bedeutete, dass ein Offizier, Unteroffizier oder Mannschaftsdienstgrad vorübergehend keiner festen Dienststellung zugeordnet war, jedoch einer Dienststelle zur weiteren Verwendung zur Verfügung stand.

Historischer Kontext und Organisation


Die Bezeichnung wurde bereits in der Reichsmarine verwendet und blieb auch in der Kriegsmarine gebräuchlich. Sie fand insbesondere Anwendung bei Personalwechseln, zwischen zwei Kommandierungen oder während Wartezeiten bis zur Übernahme einer neuen Verwendung.

Soldaten im Status „zur Verfügung“ konnten einer Marinestation, einer Flottille, einer Schule oder einer anderen Dienststelle zugeteilt sein, ohne dort bereits eine endgültige Dienststellung zu bekleiden. Während dieser Zeit konnten sie zu Lehrgängen, Vertretungsdiensten oder sonstigen Aufgaben herangezogen werden.

Der Status endete mit der Versetzung oder Kommandierung auf eine neue planmäßige Dienststellung.

Verwendung bei der U-Boot-Waffe


In den Personalunterlagen der U-Boot-Waffe erscheint die Bezeichnung häufig zwischen zwei Verwendungen. Dies betraf beispielsweise Offiziere und Mannschaften nach Abschluss eines Lehrgangs, während der Zusammenstellung neuer Besatzungen oder vor der Übernahme eines neu in Dienst gestellten Bootes.

Auch nach der Rückkehr von Feindfahrten, nach Werftliegezeiten oder nach dem Verlust eines Bootes konnten Angehörige der U-Boot-Waffe vorübergehend „zur Verfügung“ einer Dienststelle geführt werden, bis über ihre weitere Verwendung entschieden war.

Bedeutung für die Personalunterlagen


Der Vermerk „zur Verfügung“ kennzeichnet keine Dienststellung und keine Verwendung, sondern ausschließlich einen vorübergehenden Verwaltungsstatus innerhalb der militärischen Laufbahn. In Personalakten markiert er häufig Übergangsphasen zwischen zwei Kommandierungen oder Verwendungen.

Er ist deshalb von der Bezeichnung „zur Verwendung“ (z. V.) zu unterscheiden, die eine besondere Art der Verwendung oder Funktion beschreibt.

Art der Bezeichnung


  • zur Verfügung (z. V.) – dienstrechtlicher Verwaltungsstatus
  • Personalverwaltung – Verwaltungsbereich der Kriegsmarine
  • U-Boot-Waffe – Waffengattung der Kriegsmarine

Quellen im Bundesarchiv


BArch PERS 6: Personalunterlagen von Marineoffizieren und -beamten. Enthalten zahlreiche Nachweise über den Status „zur Verfügung“ im Verlauf der militärischen Laufbahn.

Literatur


Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H.: Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. 3 Bände. Podzun Verlag, 1956.

Busch, Rainer / Röll, Hans-Joachim: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Mittler Verlag, 1996.

Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS 1939–1945. Band 14. Biblio-Verlag, Osnabrück, 2002.

Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com