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== | == Kriegsmarine Unterseeboot U 139 == | ||
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U 139 wurde am 05.05.1945 im Zuge der [[Aktion Regenbogen]] in Wilhelmshaven von der eigenen Besatzung selbst versenkt. Gemeinsam mit U 139 wurden insgesamt 22 weitere U-Boote in der Westkammer der IV. Einfahrt (Raederschleuse) selbstversenkt. In der Zeit zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 wurden die Wracks von britischen Einheiten mittels [[Geballte Ladung|geballten Ladungen]] gesprengt. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgte die Hebung und anschließende Verschrottung der Überreste. | U 139 wurde am 05.05.1945 im Zuge der [[Aktion Regenbogen]] in Wilhelmshaven von der eigenen Besatzung selbst versenkt. Gemeinsam mit U 139 wurden insgesamt 22 weitere U-Boote in der Westkammer der IV. Einfahrt (Raederschleuse) selbstversenkt. In der Zeit zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 wurden die Wracks von britischen Einheiten mittels [[Geballte Ladung|geballten Ladungen]] gesprengt. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgte die Hebung und anschließende Verschrottung der Überreste. | ||
Aktuelle Version vom 22. April 2026, 07:51 Uhr
Kriegsmarine Unterseeboot U 139
| Typ: | II D |
| Bauauftrag: | 25.09.1939 |
| Bauwerft: | Deutsche Werke AG Kiel |
| Serie: | U 137 - U 152 |
| Baunummer: | 268 |
| Kiellegung: | 20.11.1939 |
| Stapellauf: | 28.06.1940 |
| Indienststellung: | 24.07.1940 |
| Kommandant: | Robert Bartels |
| Feldpostnummer: | M - 05 132 |
Kommandanten
| 24.07.1940 - 20.12.1940 | Kapitänleutnant - Robert Bartels |
| 21.12.1940 - 05.10.1941 | Oberleutnant zur See - Horst Elfe |
| 06.10.1941 - 17.05.1942 | Oberleutnant zur See - Heinz-Konrad Fenn |
| 18.05.1942 - 30.06.1942 | Oberleutnant zur See - Albert Lauzemis |
| 01.07.1942 - 30.09.1942 | Oberleutnant zur See - Helmut Sommer |
| 01.10.1942 - 06.09.1943 | Oberleutnant zur See - Richard Böttcher |
| 07.09.1943 - 27.12.1943 | Oberleutnant zur See - Hubertus Korndörfer |
| 28.12.1943 - 03.07.1944 | Oberleutnant zur See - Günther Lube |
| 04.07.1944 - 05.05.1945 | Oberleutnant zur See - Walter Kimmelmann |
Flottillen
| 24.07.1940 - 03.10.1940 | 1. U-Flottille, Kiel (Ausbildungsboot) |
| 04.10.1940 - 30.04.1941 | 21. U-Flottille, Pillau (Schulboot) |
| 01.05.1941 - 21.06.1941 | 22. U-Flottille, Gotenhafen (Schulboot) |
| 22.06.1941 - 31.07.1941 | 22. U-Flottille, Gotenhafen (Frontboot) |
| 01.08.1941 - 05.05.1945 | 22. U-Flottille, Gotenhafen / Wilhelmshaven (Schulboot) |
Einsätze
1. Unternehmung
16.07.1941 - 22.07.1941: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Windau
23.07.1941 - 24.07.1941: Ausgelaufen von Windau - Eingelaufen in Windau
29.07.1941 - 18.08.1941: Ausgelaufen von Windau - Eingelaufen in Stormelö
Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Horst Elfe lief U 139 am 16.07.1941 von Gotenhafen zu seiner 1. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Rahmen des Unternehmen Barbarossa in der Ostsee sowie in den Gewässern um die Inseln Ösel, Dagö und Hangö. Am 22.07.1941 steuerte das Boot Windau für Ergänzungen an; nach dem erneuten Auslaufen am Folgetag zwang die bestehende Minengefahr U 139 jedoch zur vorübergehenden Rückkehr in den Hafen. Nach einer Einsatzdauer von insgesamt 34 Tagen und einer zurückgelegten Distanz von 2.155 sm über sowie 907 sm unter Wasser lief das Boot am 18.08.1941 in Stormelö ein. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden.
Original Kriegstagebuch U 139 - 1. Unternehmung
2. Unternehmung
28.08.1941 - 31.08.1941: Ausgelaufen von Stormelö - Eingelaufen in Gotenhafen
Am 28.08.1941 lief U 139 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Horst Elfe von Stormelö zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Rahmen des Unternehmen Barbarossa weiterhin in den Gewässern der Ostsee. Nach einer Einsatzdauer von insgesamt 4 Tagen lief U 139 am 31.08.1941 in Gotenhafen ein. Auf dieser Fahrt konnten keine feindlichen Schiffe versenkt oder beschädigt werden.
Original Kriegstagebuch U 139 - 2. Unternehmung
Verlegungsfahrt
26.01.1945 - 31.01.1945: Ausgelaufen von Pillau - Eingelaufen in Kiel
Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Walter Kimmelmann verließ U 139 am 26.01.1945 den Stützpunkt Pillau. Im Zuge der Räumung des Hafens verlegte das Boot im Verband mit dem Begleitschiff Weichsel sowie 28 weiteren U-Booten nach Kiel, wo es nach einer 6-tägigen Fahrt am 31.01.1945 eintraf. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgte die weitere Verlegung nach Wilhelmshaven.
Verbleib
| Datum: | 05.05.1945 |
| Letzter Kommandant: | Walter Kimmelmann |
| Ort: | Wilhelmshaven |
| Position: | 53° 31' Nord - 08° 09' Ost |
| Planquadrat: | AN 9814 |
| Verlust durch: | Selbstversenkung |
| Tote: | 0 |
| Überlebende: | - |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 139 |
Verbleib im Detail
U 139 wurde am 05.05.1945 im Zuge der Aktion Regenbogen in Wilhelmshaven von der eigenen Besatzung selbst versenkt. Gemeinsam mit U 139 wurden insgesamt 22 weitere U-Boote in der Westkammer der IV. Einfahrt (Raederschleuse) selbstversenkt. In der Zeit zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 wurden die Wracks von britischen Einheiten mittels geballten Ladungen gesprengt. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgte die Hebung und anschließende Verschrottung der Überreste.
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 22, 32, 58, 63, 123, 131, 141, 149, 229.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 31, 190.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 358.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 35.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 125 - U 170" - Eigenverlag - S. 153 - 154.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 24.