U 151: Unterschied zwischen den Versionen

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== Daten des deutschen Kriegsmarine Unterseebootes U 151 ==
== Kriegsmarine Unterseeboot U 151 ==
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=== Verbleib im Detail ===
== Verbleib im Detail ==
 
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U 151 wurde am 05.05.1945 im Rahmen der [[Aktion Regenbogen]] in Wilhelmshaven von der eigenen Besatzung selbst versenkt. Gemeinsam mit 22 weiteren U-Booten erfolgte die Selbstversenkung in der Westkammer der IV. Einfahrt (Raederschleuse). Nach Kriegsende wurden die Wracks zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 durch britische Einheiten mittels [[Geballte Ladung|geballten Ladungen]] gesprengt. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden die Überreste gehoben und der Verschrottung zugeführt.
U 151 wurde am 05.05.1945 im Rahmen der [[Aktion Regenbogen]] in Wilhelmshaven von der eigenen Besatzung selbst versenkt. Gemeinsam mit 22 weiteren U-Booten erfolgte die Selbstversenkung in der Westkammer der IV. Einfahrt (Raederschleuse). Nach Kriegsende wurden die Wracks zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 durch britische Einheiten mittels [[Geballte Ladung|geballten Ladungen]] gesprengt. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden die Überreste gehoben und der Verschrottung zugeführt.

Aktuelle Version vom 22. April 2026, 07:59 Uhr

U 150
   U 152

Kriegsmarine Unterseeboot U 151

Typ: II D
Bauauftrag: 25.09.1939
Bauwerft: Deutsche Werke AG Kiel
Serie: U 137 - U 152
Baunummer: 280
Kiellegung: 06.07.1940
Stapellauf: 14.12.1940
Indienststellung: 15.01.1941
Kommandant: Hans Oestermann
Feldpostnummer: M - 39 460

Kommandanten

15.01.1941 - 21.07.1941 Kapitänleutnant - Hans Oestermann
22.07.1941 - 15.11.1941 Oberleutnant zur See - Gustav-Adolf Janssen
16.11.1941 - 00.09.1942 Oberleutnant zur See - Kurt Eichmann
00.09.1942 - 00.05.1943 Oberleutnant zur See - Paul Just
00.05.1943 - 31.08.1944 Oberleutnant zur See - Karl-Erich Utischill
01.09.1944 - 05.05.1945 Oberleutnant zur See - Ferdinand Graf von Arco

Flottillen

15.01.1941 - 21.07.1941 24. U-Flottille, Memel / Drontheim (Ausbildungsboot)
22.07.1941 - 00.03.1945 21. U-Flottille, Pillau (Schulboot)
00.03.1945 - 05.05.1945 31. U-Flottille, Hamburg (Ausbildungsboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

08.03.1944 - 10.03.1944 Ausgelaufen von Pillau - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Erich Utischill verließ U 151 am 08.03.1944 den Stützpunkt Pillau. Das Boot verlegte im Verband mit U 68, U B und U 152 zur Werft nach Kiel, wo es nach einer Fahrt von insgesamt 3 Tagen am 10.03.1944 eintraf.



Verlegungsfahrt

26.01.1945 - 29.01.1945 Ausgelaufen von Pillau - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Ferdinand Graf von Arco verließ U 151 am 26.01.1945 den Stützpunkt Kiel. Im Zuge der Räumung des Stützpunktes verlegte das Boot im Verband mit dem Schiff Ubena und 10 weiteren U-Booten. Nach einer Überführungsfahrt von insgesamt 4 Tagen lief U 151 am 29.01.1945 wieder in Kiel ein. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgten weitere Verlegungen nach Rendsburg und schließlich nach Wilhelmshaven.


Verbleib

Datum: 05.05.1945
Letzter Kommandant: Ferdinand Graf von Arco
Ort: Wilhelmshaven
Position: 53° 31' Nord - 08° 09' Ost
Planquadrat: AN 9814
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 151

Verbleib im Detail


U 151 wurde am 05.05.1945 im Rahmen der Aktion Regenbogen in Wilhelmshaven von der eigenen Besatzung selbst versenkt. Gemeinsam mit 22 weiteren U-Booten erfolgte die Selbstversenkung in der Westkammer der IV. Einfahrt (Raederschleuse). Nach Kriegsende wurden die Wracks zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 durch britische Einheiten mittels geballten Ladungen gesprengt. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden die Überreste gehoben und der Verschrottung zugeführt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 17, 57, 113, 116, 173, 246

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 38, 190.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945" - Mittler Verlag 2008 - S. 358.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 36.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 125 - U 170" - Eigenverlag - S. 190.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 24.


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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