U 194

Aus uboot Wiki
Version vom 20. April 2026, 09:11 Uhr von Wikiadmin (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|U 193|U 195}} <div style="border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 2px 2px 5px rgba(0,0,0,0.05); font-family: sans-serif;"> == Daten des deutschen Kriegsmarine Unterseebootes U 194 == {| class="wikitable" style="width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;" |- | style="width:20%;" | Bezeichnung: | U 194 |- | Typ: | IX C/40 |- | Bauauftrag: | 04.11.1940 |- | Bauwerft: | Deschi…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
U 193
   U 195

Daten des deutschen Kriegsmarine Unterseebootes U 194

Bezeichnung: U 194
Typ: IX C/40
Bauauftrag: 04.11.1940
Bauwerft: Deschimag AG Weser Bremen
Serie: U 183 - U 194
Baunummer: 1040
Kiellegung: 17.01.1942
Stapellauf: 22.09.1942
Indienststellung: 08.01.1943
Kommandant: Hermann Hesse
Feldpostnummer: M - 36 350

Kommandanten

08.01.1943 - 24.06.1943 Kapitänleutnant - Hermann Hesse

Flottillen

08.01.1943 - 31.05.1943 4. U-Flottille, Stettin (Ausbildungsboot)
01.06.1943 - 24.06.1943 10. U-Flottille, Lorient (Frontboot)


1. Unternehmung

12.06.1943 - 14.06.1943: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Marviken

14.06.1943 - 14.06.1943: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Marviken

15.06.1943 - 24.06.1943: Ausgelaufen von Marviken - Verlust des Bootes


Am 12.06.1943 lief U 194 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Hermann Hesse von Kiel zu seiner ersten und gleichzeitig letzten Unternehmung aus. Nach der Passage durch die Ostsee sowie einer Ergänzung der Brennstoffvorräte in Marviken operierte das Boot im Nordatlantik und im Seegebiet südwestlich von Island. Nach einer Einsatzdauer von insgesamt 13 Tagen wurde U 194 am 24.06.1943 durch ein US-amerikanisches Flugzeug versenkt. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden.

Original Kriegstagebuch U 194 - 1. Unternehmung (B.d.U. op.)


Verbleib

Datum: 24.06.1943
Letzter Kommandant: Hermann Hesse
Ort: Nordatlantik
Position: 59° 00' Nord - 26° 18' West
Planquadrat: AL 1511
Verlust durch: Wasserbomben und Fido-Torpedo
Tote: 54
Überlebende: 0
Besatzung: Besatzungsliste U 194

Verbleib im Detail



U 194 wurde am 24.06.1943 im Nordatlantik, südlich von Island, durch eine Consolidated PBY Catalina G unter dem Kommando von Lieutenant Joseph F. Beach der US-Navy Squadron VP-84 versenkt.

Die ursprüngliche Nachkriegsbewertung der Versenkung wurde von Axel Niestlé im Dezember 1987 geändert. Der Angriff der Consolidated B-24 Liberator H der britischen 120. Squadron, am 24.06.1943 auf der Position 58° 15' Nord - 25° 25' West, der früher für die Versenkung von U 194 verantwortlich gemacht wurde, war tatsächlich für die Versenkung von U 200 verantwortlich. (Dr. Axel Niestlé - S. 229).


Zitate aus der Literatur


Busch/Röll schreiben dazu:

Am 24.09.43 im Nordatlantik südlich Island durch die Catalina G der US-Navy Squadron VP-84, trotz heftiger Flakabwehr, mit Wasserbomben und einen akustischen Zielsuchtorpedo (Fido) versenkt.

Aus Busch/Röll - Die deutschen U-Bootverluste - S. 110 - 111.



Clay Blair schreibt dazu:

Das neue IXC/40-Boot U 194 unter Hermann Hesse, 34 Jahre alt, war abkommandiert worden, im Atlantik Wetterballone abzusetzen, bevor es in der Nähe der Azoren gegen Schiffe operieren sollte. Am 24. Juni machte eine kampferprobte, auf Island stationierte, Catalina der US-Navy Squadron VP 84 U 194 an der Oberfläche aus. Der Pilot J.W. Beach griff sofort trotz des Flak-Feuers an, aber seine Wasserbomben lösten sich nicht. Bei einem zweiten Anflug löste die Besatzung zwei Wasserbomben von Hand. Die eine fiel weit, die andere nahe. U 194 wurde mit der gesamten Besatzung versenkt. Zitat Ende

Aus Clay Blair - Band 2 - Die Gejagten - S. 430.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Clay Blair "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag 1999 - S. 430.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 99.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 99, 211.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 110, 111.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 124, 229.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 171 - U 222" - Eigenverlag - S. 148.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 107.


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

U 193
   U 195