U 342

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U 341
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Kriegsmarine Unterseeboot U 342

Typ: VII C
Bauauftrag: 20.01.1941
Bauwerft: Nordseewerke Emden GmbH
Serie: U 331 - U 350
Baunummer: 214
Kiellegung: 07.12.1941
Stapellauf: 10.11.1942
Indienststellung: 12.01.1943
Kommandant: Albert Hossenfelder
Feldpostnummer: M - 50 454

Kommandanten

12.01.1943 - 17.04.1944 Oberleutnant zur See - Albert Hossenfelder

Flottillen

12.01.1943 - 28.02.1944 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
01.03.1944 - 17.04.1944 7. U-Flottille, St. Nazaire (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

14.03.1944 - 17.03.1944 Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Bergen


Am 14.03.1944 lief U 342 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Albert Hossenfelder von Kiel zu einer Verlegungsfahrt aus. Das Boot verlegte nach Bergen. Während dieser insgesamt 4 Tage dauernden Fahrt erfolgte der Einlauf am 17.03.1944 in Bergen, wo es als Bereitschaftsboot der Gruppe Mitte unterstellt wurde.



1. Unternehmung

03.04.1944 - 17.04.1944: Ausgelaufen von Bergen - Verlust des Bootes


Am 03.04.1944 lief U 342 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Albert Hossenfelder von Bergen zu seiner 1. und einzigen Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und südlich von Island. Im Verlauf der Operationen gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Nach insgesamt 15 Tage dauernder Fahrt wurde U 342 von einem kanadischen Flugzeug versenkt.

Original Kriegstagebuch U 342 - 1. Unternehmung (B.d.U. op.)


Verbleib

Datum: 17.04.1944
Letzter Kommandant: Albert Hossenfelder
Ort: Nordatlantik
Position: 60° 23' Nord - 29° 20' West
Planquadrat: AK 3157
Verlust durch: Wasserbomben
Tote: 51
Überlebende: 0
Besatzung: Besatzungsliste U 342

Verbleib im Detail


Am 17.04.1944 wurde U 342 im Nordatlantik südwestlich von Island durch drei Wasserbomben der Consolidated PBY Catalina S unter Flying Officer Thomas-Charles Cooke versenkt. Das Flugzeug gehörte zur kanadischen RCAF Squadron 162.


Zitate aus der Literatur


Clay Blair schreibt dazu:

Das neue U 342 unter dem Kommando des 36jährigen Albert Hossenfelder lief am 3. April in Bergen aus und sollte auf der Fahrt nach Frankreich als Wetterboot dienen. Am Morgen des 17. April sichtete ein Canso (Catalina) der auf Island stationierten kanadischen Squadron 162 U 342 an der Wasseroberfläche. Der Pilot Thomas Charles Cooke griff aus der Sonne kommend an. Hossenfelder sah die Canso kommen und schoß schweres Flak-Feuer, doch Cooke ließ sich nicht beirren. Er warf drei genau gezielte Wasserbomben und durchsiebte den Deckaufbau mit Maschinengewehrfeuer. Einige Augenblicke später sah er eine gewaltige Explosion auf den Bugteil des Überbaus, die U 342 mit der gesamten Besatzung vernichtete. Die Flieger berichteten, daß Öl und alle möglichen Wrackteile an die Wasseroberfläche gekommen seien (Holzteile, zylindrische Gegenstände), aber keine Leichen.

Aus Clay Blair - Band 2 - Die Gejagten - S. 600.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Clay Blair: "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag 1999 - S. 600.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 107

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 99, 250.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 222.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 55, 268.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 301 - U 374" - Eigenverlag - S. 193.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 259.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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