U 427
Kriegsmarine Unterseeboot U 427
| Typ: | VII C |
| Bauauftrag: | 05.06.1941 |
| Bauwerft: | Danziger Werft AG Danzig |
| Serie: | U 401 - U 430 |
| Baunummer: | 128 |
| Kiellegung: | 27.07.1942 |
| Stapellauf: | 06.02.1943 |
| Indienststellung: | 02.06.1943 |
| Kommandant: | Karl-Gabriel Graf von Gudenus |
| Feldpostnummer: | M - 52 216 |
Kommandanten
| 02.06.1943 - 08.05.1945 | Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus |
Flottillen
| 02.06.1943 - 30.06.1944 | 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot) |
| 01.07.1944 - 31.07.1944 | 7. U-Flottille, St. Nazaire (Frontboot) |
| 01.08.1944 - 04.11.1944 | 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot) |
| 05.11.1944 - 28.02.1945 | 13. U-Flottille, Drontheim (Frontboot) |
| 01.03.1945 - 08.05.1945 | 14. U-Flottille, Narvik (Frontboot) |
Einsätze
Verlegungsfahrt
20.06.1944 - 23.06.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Marviken
23.06.1944 - 23.06.1944: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Stavanger
Am 20.06.1944 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Kiel aus. Die Verlegung nach Stavanger erfolgte über Marviken zum Befehlsempfang sowie zum Geleitwechsel. Nach einer Gesamtdauer von 4 Tagen lief U 427 am 23.06.1944 in Stavanger ein. Dort wurde das Boot als Bereitschaftsboot der Gruppe Mitte eingesetzt. Am 03.07.1944 ereignete sich bei einem Übungsalarm eine Grundberührung, bei welcher der Vorsteven brach und die Torpedorohrverkleidung verbogen wurde.
Verlegungsfahrt
04.07.1944 - 04.07.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Haugesund
04.07.1944 - 04.07.1944: Ausgelaufen von Haugesund - Eingelaufen in Bergen
05.07.1944 - 06.07.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Drontheim
Am 04.07.1944 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Die Verlegung in die Werft nach Drontheim erfolgte über Haugesund zum Geleitwechsel sowie über Bergen, wo jedoch keine Dockmöglichkeit bestand. Nach einer Gesamtdauer von 3 Tagen lief U 427 am 06.07.1944 in Drontheim ein. Dort wurde das Boot vom 07.07.1944 bis zum 13.08.1944 repariert.
Verlegungsfahrt
14.08.1944 - 15.08.1944: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Ålesund
15.08.1944 - 16.08.1944: Ausgelaufen von Ålesund - Eingelaufen in Bergen
16.08.1944 - 18.08.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Stavanger
Am 14.08.1944 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Drontheim aus. Die Verlegung nach Stavanger erfolgte über Ålesund und Bergen, wo jeweils Geleitwechsel durchgeführt wurden. Nach einer Gesamtdauer von 5 Tagen lief U 427 am 18.08.1944 wieder in Stavanger ein.
1. Unternehmung
25.09.1944 - 01.10.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Stavanger
Am 25.09.1944 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger zu seiner 1. Unternehmung aus. Das Boot operierte vor der Westküste Norwegens sowie vor Bergen und nahm dabei an der Anti-U-Boot-Operation Falke teil. Nach einer Gesamtdauer von 7 Tagen lief U 427 am 01.10.1944 wieder in Stavanger ein, woraufhin das Boot Gefechts- und Ausbildungsdienst durchführte. Am 05.10.1944 kam es bei einer erneuten Grundberührung zum Bruch des Stevens über dem WC. Die notwendigen Reparaturen wurden vom 06.10.1944 bis zum 14.10.1944 in der Rosenbergwerft in Stavanger durchgeführt. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden.
Original Kriegstagebuch U 427 - 1. Unternehmung
2. Unternehmung
30.10.1944 - 08.11.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Stavanger
Am 30.10.1944 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte vor der Westküste Norwegens im Raum Stavanger und nahm dabei an der Operation Specht, der Überwachung eigener Minensperren, teil. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 10 Tagen lief U 427 am 08.11.1944 wieder in Stavanger ein.
Original Kriegstagebuch U 427 - 2. Unternehmung
Verlegungsfahrt
11.11.1944 - 12.11.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen
12.11.1944 - 13.11.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Ålesund
13.11.1944 - 14.11.1944: Ausgelaufen von Ålesund - Eingelaufen in Drontheim
Am 11.11.1944 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Die Verlegung in die Werft nach Drontheim erfolgte über Bergen und Ålesund, wo jeweils Geleitwechsel durchgeführt wurden. Nach einer Gesamtdauer von 4 Tagen lief U 427 am 14.11.1944 in Drontheim ein. Dort wurden vom 20.11.1944 bis zum 01.12.1944 verschiedene Überholungsarbeiten durchgeführt.
Verlegungsfahrt
04.12.1944 - 10.12.1944: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Stavanger
Am 04.12.1944 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Drontheim aus. Die Verlegung erfolgte gemeinsam mit U 994 und führte über Kristiansund, Molde, Ålesund, Bergen und Haugesund nach Stavanger. Nach einer Gesamtdauer von 7 Tagen lief U 427 am 10.12.1944 in Stavanger ein.
Geleitschutzfahrt
13.12.1944 - 14.12.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Marviken
Am 13.12.1944 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Das Boot geleitete, zusammen mit UJ-1702 und UJ-1709, den Dampfer „Markobrunner“ nach Marviken. Nach einer Gesamtdauer von 1 Tag lief U 427 am 13.12.1944 wieder in Marviken ein.
Geleitschutzfahrt
19.12.1944 - 21.12.1944: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Stavanger
Am 19.12.1944 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Marviken aus. Gemeinsam mit UJ-1101, UJ-1113 und UJ-1116 leistete das Boot Geleitschutz für die Dampfer „Weichselland“, „Gisela Oldendorff“, „Mitra“ und „Golm“ in Richtung Stavanger. Am 29.12.1944 gerieten UJ-1113, UJ-1118 und die „Weichselland“ in ein Minenfeld und sanken. Im Zuge der Rettungsmaßnahmen konnten 28 Mann durch U 427 geborgen werden. Nach einer Gesamtdauer von 11 Tagen lief das Boot wieder in Stavanger ein.
Geleitschutzfahrt
28.12.1944 - 29.12.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Marviken
Am 28.12.1944 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Das Boot geleitete, zusammen mit M-437, UJ-1207, UJ-1229, R-59 und R-159, die Dampfer „Wilhelm Trabber“, „Jersbek“ und „Tenerife“ nach Marviken. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief U 427 am 29.12.1944 in Marviken ein.
Geleitschutzfahrt
31.12.1944 - 02.01.1945: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Stavanger
Am 31.12.1944 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Marviken aus. Gemeinsam mit M-456 und UJ-1104 sicherte das Boot den Dampfer „Treuenfels“ sowie die U-Boote U 907, U 1235 und U 456 auf ihrem Marsch nach Stavanger. Nach einer Gesamtdauer von 3 Tagen lief U 427 am 02.01.1945 wieder in Stavanger ein.
Geleitschutzfahrt
02.01.1945 - 03.01.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Marviken
Am 02.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Das Boot geleitete, zusammen mit UJ-1702 und fünf Räumbooten, die Dampfer „Mühlheim-Ruhr“ und „Irmgard“ nach Marviken. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief U 427 am 03.01.1945 in Marviken ein.
Geleitschutzfahrt
03.01.1945 - 07.01.1945: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Stavanger
Am 03.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Marviken aus. Das Boot geleitete, zusammen mit UJ-1706, UJ-1101 und M-2, die Dampfer „Claus Rickmers“, „Serve“ und „Jeverland“ nach Stavanger. Nach einer Gesamtdauer von 5 Tagen lief U 427 am 07.01.1945 wieder in Stavanger ein.
Geleitschutzfahrt
07.01.1945 - 08.01.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Marviken
Am 07.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Das Boot geleitete, zusammen mit UJ-1706, UJ-1101 und M-456, die Dampfer „Tübingen“ und „Hassa“ nach Marviken. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief U 427 am 08.01.1945 in Marviken ein.
Geleitschutzfahrt
09.01.1945 - 10.01.1945: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Stavanger
Am 09.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Marviken aus. Das Boot geleitete, zusammen mit UJ-1706, UJ-1709 und M-2, die Dampfer „Columba“ und „Forbach“ sowie die U-Boote U 1014 und U 1058 nach Stavanger. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief U 427 am 10.01.1945 wieder in Stavanger ein.
Geleitschutzfahrt
10.01.1945 - 11.01.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Marviken
Am 10.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Das Boot geleitete, zusammen mit K-1, H-2, M-456, M-205 und M-411, den Dampfer „Oldenburg“ nach Marviken. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief U 427 am 11.01.1945 in Marviken ein.
Geleitschutzfahrt
11.01.1945 - 12.01.1945: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Egersund
Am 11.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Marviken aus. Das Boot geleitete, zusammen mit M-456, M-436, M-253, M-306 und M-273, die Dampfer „Charlotte“, „Bahia Camarones“ und „Wesermarsch“ nach Egersund. Am Abend des 11.01.1945 erfolgte ein Angriff feindlicher Seestreitkräfte, bei dem die „Bahia Camarones“, die „Charlotte“ sowie M-273 versenkt wurden. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief der Rest des Geleits am 12.01.1945 in Egersund ein.
Geleitschutzfahrt
12.01.1945 - 14.01.1945: Ausgelaufen von Egersund - Eingelaufen in Stavanger
Am 12.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Egersund aus. Das Boot geleitete, zusammen mit M-205, M-306, UJ-1706, UJ-1702 und UJ-1101, die Dampfer „Sardinien“, „Ilse Fritzen“ und „Reusdorp“ nach Stavanger. Nach einer Gesamtdauer von 3 Tagen lief U 427 am 14.01.1945 wieder in Stavanger ein.
Geleitschutzfahrt
14.01.1945 - 15.01.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Marviken
Am 14.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Das Boot geleitete, zusammen mit M-437, M-205 und M-2, das Minenschiff „Kaiser“ nach Marviken. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief U 427 am 15.01.1945 in Marviken ein.
Geleitschutzfahrt
15.01.1945 - 15.01.1945: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Marviken
19.01.1945 - 20.01.1945: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Egersund
20.01.1945 - 20.01.1945: Ausgelaufen von Egersund - Eingelaufen in Stavanger
Am 15.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Marviken aus. Das Boot geleitete zunächst, zusammen mit M-437, den Dampfer „Ahrensburg“ nach Stavanger, wobei das Schiff jedoch auf Grund lief und nach Marviken zurückkehren musste. Von dort aus sicherte U 427 gemeinsam mit M-434 und M-2 den Schnellboottender „Lüderitz“ auf dem Weg nach Egersund. Die anschließende Fahrt führte das Boot zurück nach Stavanger, wo es nach einer Gesamtdauer von 6 Tagen am 20.01.1945 einlief.
Geleitschutzfahrt
21.01.1945 - 22.01.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Marviken
Am 21.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Das Boot geleitete, zusammen mit M-456, M-253, M-205 und M-35, den Dampfer „A. Jensen“ nach Marviken. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief U 427 am 22.01.1945 in Marviken ein.
Minensuchfahrt
22.01.1945 - 23.01.1945: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Stavanger
Am 22.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Marviken aus. Das Boot nahm zusammen mit M-456, M-253, M-205 und M-35 an einer Minensuche auf dem Weg X teil. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief U 427 am 23.01.1945 wieder in Stavanger ein.
Geleitschutzfahrt
24.01.1945 - 26.01.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Marviken
Am 24.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Das Boot geleitete, zusammen mit M-437, M-456 und UJ-1702, die Dampfer „Uhlenhorst“, „Ingrid Traber“ und „Aasenfjord“ nach Marviken. Nach einer Gesamtdauer von 3 Tagen lief U 427 am 26.01.1945 in Marviken ein.
Geleitschutzfahrt
30.01.1945 - 31.01.1945: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Egersund
01.02.1945 - 02.02.1945: Ausgelaufen von Egersund - Eingelaufen in Stavanger
Am 30.01.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Marviken aus. Das Boot geleitete, zusammen mit UJ-1702, UJ-1701 und M-35, die Dampfer „Siemon“, „Utrecht“ und „Ludwigshafen“ über Egersund nach Stavanger. Nach einer Gesamtdauer von 4 Tagen lief U 427 am 02.02.1945 wieder in Stavanger ein.
Geleitschutzfahrt
05.02.1945 - 06.02.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Stavanger
09.02.1945 - 10.02.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Egersund
11.02.1945 - 11.02.1945: Ausgelaufen von Egersund - Eingelaufen in Egersund
20.02.1945 - 21.02.1945: Ausgelaufen von Egersund - Eingelaufen in Farsund
21.02.1945 - 21.02.1945: Ausgelaufen von Farsund - Eingelaufen in Marviken
Am 05.02.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Das Boot geleitete zunächst, zusammen mit M-437, M-2 und UJ-1710, die Dampfer „Triton“, „Johannes C. Russ“ und „Butt“ nach Marviken, wobei der Verband jedoch wegen eines Sturms nach Stavanger umkehren musste. Dort wurde ein neues Geleit zusammengestellt, das am 09.02.1945 auslief. Gemeinsam mit UJ-1710, UJ-1707, UJ-1201 und vier Prähmen wurden die Dampfer „Hero“, „Ida Joerk“, „Hermann Andersen“ und „Hilde“ von Stavanger nach Marviken geleitet. Aufgrund von Minengefahr in Egersund und Luftgefahr in Farsund musste die Fahrt unterbrochen werden. Nach einer Gesamtdauer von 17 Tagen lief U 427 am 21.02.1945 in Marviken ein.
Geleitschutzfahrt
21.02.1945 - 23.02.1945: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Stavanger
Am 21.02.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Marviken aus. Das Boot geleitete, zusammen mit M-452, UJ-1710, UJ-1706 und UJ-1109, das U-Boot U 190 sowie den Dampfer „Stanja“ nach Stavanger. Nach einer Gesamtdauer von 3 Tagen lief U 427 am 23.02.1945 wieder in Stavanger ein.
Verlegungsfahrt
23.02.1945 - 24.02.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen
Am 23.02.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Stavanger aus. Die Fahrt diente der Verlegung in die Werft nach Bergen. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief U 427 am 24.02.1945 in Bergen ein. Dort erfolgten verschiedene Reparaturarbeiten sowie der Einbau einer LUT- und einer Hohentwiel-Anlage. Zudem wurde in der Zeit vom 03.03.1945 bis zum 30.03.1945 eine Schnorchelanlage in der Kriegsmarinewerft Bergen installiert.
3. Unternehmung
09.04.1945 - 20.04.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Narvik
21.04.1945 - 03.05.1945: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Kilbotn
Am 09.04.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Bergen zu seiner 3. Unternehmung aus. Das Boot operierte nach einem Zwischenstopp in Narvik im Nordmeer, in der Kola-Mündung sowie im Kolafjord und gehörte dabei zur Faust. Auf dieser Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 25 Tagen lief U 427 am 03.05.1945 in Kilbotn ein.
Original Kriegstagebuch U 427 - 3. Unternehmung
Verlegungsfahrt
05.05.1945 - 05.05.1945: Ausgelaufen von Kilbotn - Eingelaufen in Narvik
Am 05.05.1945 lief U 427 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus von Kilbotn aus. Die Fahrt diente der Verlegung nach Narvik. Nach einer Gesamtdauer von 1 Tag lief das Boot noch am selben Tag in Narvik ein.
Überführungsfahrt
15.05.1945 - 19.05.1945: Ausgelaufen aus dem Skjomenfjord - Eingelaufen in Loch Eriboll
21.05.1945 - 22.05.1945: Ausgelaufen von Loch Eriboll - Eingelaufen in Loch Alsh
23.05.1945 - 24.05.1945: Ausgelaufen von Loch Alsh - Eingelaufen in Lisahally
Am 15.05.1945 lief U 427 aus dem Skjomenfjord zu seiner Überführungsfahrt aus. Die Fahrt führte über Loch Eriboll und Loch Alsh nach Lisahally. Nach einer Gesamtdauer von 10 Tagen lief das Boot am 24.05.1945 in Lisahally ein. Dort wurde U 427 den britischen Streitkräften übergeben und die verbliebene Besatzung ging in Kriegsgefangenschaft. In der Folgezeit verblieb das Boot dort und wartete auf seine Versenkung im Rahmen der Operation Deadlight.
Verlegungsfahrt / Operation Deadlight
01.09.1945 - 01.09.1945: Ausgelaufen von Lisahally - Eingelaufen in Loch Ryan
20.12.1945 - 21.12.1945: Ausgelaufen von Loch Ryan - Versenkt
Am 01.09.1945 lief U 427 von Lisahally aus und verlegte nach Loch Ryan. Nach einer Gesamtdauer von 1 Tag lief das Boot dort ein. Am 21.12.1945 wurde U 427 schließlich im Rahmen der Operation Deadlight versenkt.
Verbleib
| Datum: | 21.12.1945 |
| Letzter Kommandant: | Karl-Gabriel Graf von Gudenus |
| Ort: | Nordatlantik |
| Position: | 56° 04' Nord - 09° 35' West |
| Planquadrat: | AM 5243 |
| Verlust durch: | Operation Deadlight |
| Tote: | 0 |
| Überlebende: | - |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 427 |
Verbleib im Detail
Am 20.12.1945 wurde U 427 vom britischen Marine-Schlepper HMS Enchanter (W.178) auf die Versenkungsposition für die Operation Deadlight geschleppt. Am 21.12.1945 wurde das Boot im Nordatlantik, nordwestlich von Irland, durch Artilleriefeuer des polnischen Zerstörers ORP Piorun (G.65) unter dem Kommando von Komandor porucznik (Commander) Janusz Araszkiewicz sowie der britischen Zerstörer HMS Onslaught (G.04) unter Lieutenant Commander John-William-David Cook und HMS Zetland (L.59) unter Lieutenant Commander James-William-Mowbray-James versenkt. An der Versenkung war zudem die britische Sloop HMS Fowey (L.15) unter Lieutenant Commander George-William-Robert-Nicholl beteiligt.
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB
Clay Blair: "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag 1999 - S. 790.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 84 - 85.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 114 - 115, 247.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 346, 386.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 62.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 375 - U 435" - Eigenverlag - S. 314 - 319.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 173.