U 423

Aus uboot Wiki
Version vom 8. Mai 2026, 17:23 Uhr von Wikiadmin (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|U 422|U 424}} <div style="border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 2px 2px 5px rgba(0,0,0,0.05); font-family: sans-serif;"> == Kriegsmarine Unterseeboot U 423 == {| class="wikitable" style="width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;" |- | style="width:20%;" | Typ: | VII C |- | Bauauftrag: | 10.04.1941 |- | Bauwerft: | Danziger Werft AG Danzig |- | Serie: | U 401 - U 430 |-…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
U 422
   U 424

Kriegsmarine Unterseeboot U 423

Typ: VII C
Bauauftrag: 10.04.1941
Bauwerft: Danziger Werft AG Danzig
Serie: U 401 - U 430
Baunummer: 124
Kiellegung: 16.03.1942
Stapellauf: 07.11.1942
Indienststellung: 03.03.1943
Kommandant: Joachim Methner
Feldpostnummer: M - 50 367

Kommandanten

03.03.1943 - 26.09.1943 Oberleutnant zur See Joachim Methner
27.09.1943 - 00.10.1943 Oberleutnant zur See Hinrich Kelling (in Vertretung)
00.10.1943 - 17.06.1944 Oberleutnant zur See Klaus Hackländer

Flottillen

03.03.1943 - 09.06.1944 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
10.06.1944 - 17.06.1944 3. U-Flottille, La Pallice (Frontboot)

Einsätze


1. Unternehmung

09.06.1944 - 11.06.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

12.06.1944 - 14.06.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Bergen

14.06.1944 - 17.06.1944: Ausgelaufen von Bergen - Verlust des Bootes


Am 9. Juni 1944 lief U 423 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Klaus Hackländer von Kiel zu seiner 1. und einzigen Unternehmung aus. Nach dem Marsch über die Ostsee wurden in Kristiansand Ergänzungen durchgeführt. Ein tragischer Vorfall ereignete sich am 14. Juni 1944, als beim Probeschießen an den Flakwaffen ein Besatzungsmitglied ums Leben kam. Zur Abgabe des Leichnams lief das Boot noch am selben Tag in Bergen ein. Anschließend operierte U 423 im Nordmeer sowie in den Gewässern nordöstlich der Färöer-Inseln, konnte jedoch keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach einer Gesamtdauer von 8 Tagen wurde U 423 am 17. Juni 1944 von einem norwegischen Flugzeug versenkt.

Original Kriegstagebuch U 423 - 1. Unternehmung (B.d.U. op.)


Verbleib

Datum: 17.06.1944
Letzter Kommandant: Klaus Hackländer
Ort: Nordmeer
Position: 63° 06' Nord - 02° 05' Ost
Planquadrat: AF 7364
Verlust durch: Wasserbomben
Tote: 53
Überlebende: 0
Besatzung: Besatzungsliste U 423

Verbleib im Detail


Am 17. Juni 1944 wurde U 423 im Nordmeer, nordwestlich der Färöer-Inseln, durch Wasserbomben der Consolidated PBY Catalina D unter Lieutenant Carl-Frederik Krafft der exilnorwegischen RAF Squadron 333 versenkt.


Zitate aus der Literatur


Busch/Röll schreiben dazu:

Am 17.06.44 nordwestlich der Färöer-Inseln durch die Catalina D der exilnorwegischen RAF 333. Squadron mit sechs Wasserbomben vernichtet. U 423 war ein Schnorchelboot und sank binnen weniger Minuten. Von den etwa 40 Überlebenden, die im Meer trieben, konnte niemand gerettet werden.

Aus Busch/Röll - Die deutschen U-Bootverluste - S. 259.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Clay Blair: "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag 1999 - S. 692.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 86, 121, 159 - 160.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 105, 247.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 259.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 62, 273.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 375 - U 435" - Eigenverlag - S. 299.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 173.


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

U 422
   U 424