U 417

Aus uboot Wiki
Version vom 8. Mai 2026, 17:29 Uhr von Wikiadmin (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|U 416|U 418}} <div style="border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 2px 2px 5px rgba(0,0,0,0.05); font-family: sans-serif;"> == Kriegsmarine Unterseeboot U 417 == {| class="wikitable" style="width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;" |- | style="width:20%;" | Typ: | VII C |- | Bauauftrag: | 20.01.1941 |- | Bauwerft: | Danziger Werft AG Danzig |- | Serie: | U 401 - U 430 |-…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
U 416
   U 418

Kriegsmarine Unterseeboot U 417

Typ: VII C
Bauauftrag: 20.01.1941
Bauwerft: Danziger Werft AG Danzig
Serie: U 401 - U 430
Baunummer: 118
Kiellegung: 16.09.1941
Stapellauf: 06.06.1942
Indienststellung: 26.09.1942
Kommandant: Wolfgang Schreiner
Feldpostnummer: M - 49 394

Kommandanten

26.09.1942 - 11.06.1943 Oberleutnant zur See Wolfgang Schreiner

Flottillen

26.09.1942 - 31.05.1943 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
01.06.1943 - 11.06.1943 6. U-Flottille, St. Nazaire (Frontboot)

Einsätze


1. Unternehmung

03.06.1943 - 05.06.1943: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

05.06.1943 - 11.06.1943: Ausgelaufen von Kristiansand - Verlust des Bootes


Am 03.06.1943 lief U 417 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Wolfgang Schreiner von Kiel zu seiner ersten und einzigen Unternehmung aus. Nach dem Marsch über die Ostsee und einer Brennstoffergänzung in Kristiansand operierte das Boot im Nordatlantik sowie südöstlich von Island. Nach 9 Tagen wurde U 417 am 11.06.1943 von einem britischen Flugzeug versenkt. Auf dieser Unternehmung konnte das Boot keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 417 - 1. Unternehmung (B.d.U. op.)


Verbleib

Datum: 11.06.1943
Letzter Kommandant: Wolfgang Schreiner
Ort: Nordatlantik
Position: 63° 20' Nord - 10° 30' West
Planquadrat: AE 9117
Verlust durch: Torpex-Wasserbomben
Tote: 46
Überlebende: 0
Besatzung: Besatzungsliste U 417

Verbleib im Detail


Am 11.06.1943 wurde U 417 im Nordatlantik, südöstlich von Island, durch vier Torpex-Wasserbomben der Boeing B-17 Flying Fortress R unter dem Kommando von Wing Commander Ronald-Bain Thompson der britischen RAF Squadron 206 versenkt.


Zitate aus der Literatur


Busch/Röll schreiben dazu:

Am 11.06.43 im Nordatlantik südöstlich Island durch die Fortress R der britischen 206. Squadron mit vier Wasserbomben versenkt. Das Flugzeug selbst wurde bei diesem Angriff von der Flak des U-Bootes schwer beschädigt und mußte notwassern.

Aus Busch/Röll - Die deutschen U-Bootverluste - S. 107.



Clay Blair schreibt dazu:

[...] Das neue VIIC-Boot U 417 unter Wolfgang Schreiner, 26 Jahre alt. Am 11. Juni wurde es nach nur neun Tagen seit dem Auslaufen aus Kiel von einer B-17 der britischen Squadron 206 in dem Raum zwischen Island und den Färöer-Inseln versenkt. Das von R.B. Thompson geflogene Flugzeug warf vier auf geringe Wassertiefe eingestellte Torpex-Wasserbomben. Bevor U 417 sank, traf das U-Boot die B-17 mit der Flak und beschädigte das Flugzeug so schwer, daß es notwassern mußte.

Aus Clay Blair - Band 2 - Die Gejagten - S. 426.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Clay Blair: "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag 1999 - S. 426.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 215.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 89, 247.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 107.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 61, 280.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 375 - U 435" - Eigenverlag - S. 286.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 172.


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

U 416
   U 418