U 682

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U 681
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Kriegsmarine Unterseeboot U 682

Typ: VII C
Bauauftrag: 25.08.1941
Bauwerft: Howaldtswerke AG Hamburg
Serie: U 651 - U 686
Baunummer: 831
Kiellegung: 21.12.1942
Stapellauf: 07.03.1944
Indienststellung: 17.04.1944
Kommandant: Sven Thienemann
Feldpostnummer: M - 50 037

Kommandanten

17.04.1944 - 11.03.1945 Oberleutnant zur See Sven Thienemann

Flottillen

17.04.1944 - 30.11.1944 31. U-Flottille, Hamburg (Ausbildungsboot)
01.12.1944 - 00.02.1945 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot)
00.02.1945 - 11.03.1945 31. U-Flottille, Hamburg (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

23.12.1944 - 24.12.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Frederikshaven

25.12.1944 - 26.12.1944: Ausgelaufen von Frederikshavn - Eingelaufen in Horten


Am 23.12.1944 lief U 682 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Sven Thienemann von Kiel aus. Das Boot verlegte über Frederikshavn, wo ein Fahrverbot abgewartet werden musste, nach Horten. Nach einer Gesamtdauer von 4 Tagen lief das Boot am 26.12.1944 in Horten ein, um dort Schnorchelübungen bei der Technischen Ausbildungsgruppe für Front-U-Boote (Agru-Front) im Oslofjord durchzuführen. Am 28.12.1944 wurde das Boot bei einem Luftangriff auf Horten durch Bomben beschädigt und musste anschließend in die Werft.



Verlegungsfahrt

03.01.1945 - 04.01.1945: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kiel


Am 03.01.1945 lief U 682 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Sven Thienemann von Horten aus. Das Boot verlegte nach Kiel. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief das Boot am 04.01.1945 in Kiel ein und wurde später zu Werftarbeiten nach Hamburg verlegt.


Verbleib

Datum: 11.03.1945
Letzter Kommandant: Sven Thienemann
Ort: Hamburg
Position: 53° 32,06' Nord - 09° 57,09' Ost
Planquadrat: AO 0716
Verlust durch: Bombentreffer
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 682

Verbleib im Detail


Am 11.03.1945 wurde U 682 um 01:15 Uhr in Hamburg bei der Howaldtswerke AG durch Fliegerbomben während eines Luftangriffes der 1. und 6. RCAF-Group sowie der 8. britischen RAF-Group versenkt. Nach der Hebung des Bootes wurde es außer Dienst gestellt und im Juli/August 1945 in Hamburg-Blankenese abgebrochen.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 240.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 150, 151, 235.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 309, 323.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 79.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 661 - U 849" - Eigenverlag - S. 70 - 71.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 220.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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