U 748
Kriegsmarine Unterseeboot U 748
| Typ: | VII C |
| Bauauftrag: | 25.08.1941 |
| Bauwerft: | F. Schichau GmbH Danzig |
| Serie: | U 731 - U 750 |
| Baunummer: | 1558 |
| Kiellegung: | 20.08.1942 |
| Stapellauf: | 13.05.1943 |
| Indienststellung: | 31.07.1943 |
| Kommandant: | Mario Arillo |
| Feldpostnummer: | M - 55 456 |
Kommandanten
| 31.07.1943 - 09.09.1943 | Tenente di Vascello Mario Arillo (Italien) |
| 06.10.1943 - 17.09.1944 | Oberleutnant zur See Götz Roth |
| 18.09.1944 - 29.11.1944 | Oberleutnant zur See Joachim Knecht |
| 30.11.1944 - 20.04.1945 | Oberleutnant zur See Hans-Friedrich Puschmann |
| 21.04.1945 - 05.05.1945 | Oberleutnant zur See Gottfried Dingler |
Flottillen
| 31.07.1943 - 08.09.1943 | 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot) |
| 00.09.1943 - 00.04.1945 | 24. U-Flottille, Gotenhafen / Eckernförde (Ausbildungsboot) |
| 00.04.1945 - 00.05.1945 | 31. U-Flottille, Hamburg (Ausbildungsboot) |
Einsätze
Verlegungsfahrt
20.06.1944 - 21.06.1944: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Reval
Am 20.06.1944 lief U 748 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Götz Roth von Gotenhafen aus. Das Boot verlegte nach Reval, wo es nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen am 21.06.1944 einlief.
1. Unternehmung
05.07.1944 - 05.07.1944: Ausgelaufen von Reval - Eingelaufen in Helsinki
07.07.1944 - 07.07.1944: Ausgelaufen von Helsinki - Eingelaufen in Risholm
07.07.1944 - 07.07.1944: Ausgelaufen von Risholm - Eingelaufen in Nuokko
09.07.1944 - 11.07.1944: Ausgelaufen von Nuokko - Eingelaufen in Nuokko
11.07.1944 - 12.07.1944: Ausgelaufen von Nuokko - Eingelaufen in Helsinki
Am 05.07.1944 lief U 748 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Götz Roth von Reval zu seiner 1. Unternehmung aus. Ab dem 05.07.1944 erfolgte in Helsinki zunächst ein Ausbildungsdienst, bevor das Boot anschließend in mehreren kleinen Unternehmungen in der Ostsee, vor Koivisto und in der Narwabucht operierte. Nach einer Gesamtdauer von 8 Tagen lief das Boot am 12.07.1944 in Helsinki ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Original Kriegstagebuch U 748 - 1. Unternehmung
Verlegungsfahrt
21.07.1944 - 25.07.1944: Ausgelaufen von Helsinki - Eingelaufen in Gotenhafen
Am 21.07.1944 lief U 748 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Götz Roth von Helsinki aus. Das Boot verlegte nach Gotenhafen, wo es nach einer Gesamtdauer von 5 Tagen am 25.07.1944 einlief.
Verlegungsfahrt
27.01.1945 - 03.02.1945: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Rendsburg
Am 27.01.1945 lief U 748 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Friedrich Puschmann von Gotenhafen aus. Das Boot verlegte nach Rendsburg, wo es nach einer Gesamtdauer von 8 Tagen am 03.02.1945 einlief.
Verbleib
| Datum: | 05.05.1945 |
| Letzter Kommandant: | Gottfried Dingler |
| Ort: | Rendsburg |
| Position: | 54° 21' Nord - 09° 46' Ost |
| Planquadrat: | AO 7718 |
| Verlust durch: | Selbstversenkung |
| Tote: | 0 |
| Überlebende: | - |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 748 |
Verbleib im Detail
Am 05.05.1945 wurde U 748 bei Rendsburg im Kaiser-Wilhelm-Kanal im Zuge der Aktion Regenbogen selbstversenkt. Das Boot wurde bereits im Juni 1945 wieder gehoben und anschließend abgebrochen. Ursprünglich war U 748 als S 5 für Italien in Dienst gestellt worden und sollte als Ausgleich für die Überlassung von italienischen Transport-U-Booten dienen, wurde jedoch nach der Kapitulation Italiens im September 1943 von der deutschen Kriegsmarine besetzt.
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 51, 126, 184, 198.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 121, 187, 240. a
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - "Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 357, 362.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 84.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 661 - U 849" - Eigenverlag - S. 212.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 169.