U 776

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U 775
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Kriegsmarine Unterseeboot U 776

Typ: VII C
Bauauftrag: 21.11.1940
Bauwerft: Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven
Serie: U 751 - U 782
Baunummer: 159
Kiellegung: 04.03.1943
Stapellauf: 04.03.1944
Indienststellung: 13.04.1944
Kommandant: Lothar Martin
Feldpostnummer: M - 15 421

Kommandanten

13.04.1944 - 16.05.1945 Kapitänleutnant Lothar Martin

Flottillen

13.04.1944 - 08.05.1945 31. U-Flottille, Hamburg (Front- & Ausbildungsboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

11.03.1945 - 16.03.1945: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kalundborg

17.03.1945 - 18.03.1945: Ausgelaufen von Kalundborg - Eingelaufen in Horten


Am 11.03.1945 lief U 776 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Lothar Martin von Kiel aus. Das Boot verlegte über Kalundborg (Proviantaufnahme), nach Horten. Nach einer Gesamtdauer von 6 Tagen lief U 776 am 16.03.1945 in Horten ein. Dort führte es Schnorchelerprobungen bei der Technische Ausbildungsgruppe für Front-U-Boote (Agru-Front) im Oslofjord durch.



1. Unternehmung

22.03.1945 - 23.03.1945: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kristiansand

23.03.1945 - 16.05.1945: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Portland (GB)


Am 22.03.1945 lief U 776 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Lothar Martin von Horten zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen in Kristiansand, operierte das Boot im Nordatlantik bei den Scilly Inseln und vor Ouessant. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach einer Gesamtdauer von 56 Tagen lief U 776, nach der Kapitulation, am 16.05.1945 in Portland ein.

Original Kriegstagebuch U 776 - 1. Unternehmung



Überführungsfahrt

21.05.1945 - 23.05.1945: Ausgelaufen von Portland - Eingelaufen in London


U 776, verlegte nach London. Dort wurde es als "N-65" in die britische Marine übernommen.



Besichtigungsfahrten

08.06.1945 - 08.06.1945: Ausgelaufen von London - Eingelaufen in Southampton

13.06.1945 - 13.06.1945: Ausgelaufen von Southampton - Eingelaufen in Dover

17.06.1945 - 17.06.1945: Ausgelaufen von Dover - Eingelaufen in Chatham

22.06.1945 - 22.06.1945: Ausgelaufen von Chatham - Eingelaufen in Harwich

25.06.1945 - 25.06.1945: Ausgelaufen von Harwich - Eingelaufen in Great Yarmouth

29.06.1945 - 29.06.1945: Ausgelaufen von Great Yarmouth - Eingelaufen in Grimsby

04.07.1945 - 04.07.1945: Ausgelaufen von Grimsby - Eingelaufen in Middelsborough

07.07.1945 - 07.07.1945: Ausgelaufen von Middelsborough - Eingelaufen in Blyth

14.07.1945 - 14.07.1945: Ausgelaufen von Blyth - Eingelaufen in Newcastle

20.07.1945 - 20.07.1945: Ausgelaufen von Newcastle - Eingelaufen in Sunderland

24.07.1945 - 24.07.1945: Ausgelaufen von Sunderland - Eingelaufen in Leith

29.07.1945 - 29.07.1945: Ausgelaufen von Leith - Eingelaufen in Rosyth

02.08.1945 - 02.08.1945: Ausgelaufen von Rosyth - Eingelaufen in Dundee

05.08.1945 - 05.08.1945: Ausgelaufen von Dundee - Eingelaufen in Aberdeen

09.08.1945 - 09.08.1945: Ausgelaufen von Aberdeen - Eingelaufen in Invergordon

13.08.1945 - 13.08.1945: Ausgelaufen von Invergordon - Eingelaufen in Kirkwall

17.08.1945 - 17.08.1945: Ausgelaufen von Kirkwall - Eingelaufen in Hull

21.08.1945 - 22.08.1945: Ausgelaufen von Hull - Eingelaufen in Loch Ryan


Nach dem die Sieger ihre Beute im ganzen Königreich präsentiert hatten, lief das Boot, unter Lieutenant Commander P.B. Mauist, in Loch Ryan ein. Dort wartete es auf seine Versenkung bei der Operation Deadlight.



Verlegungsfahrt / Operation Deadlight


03.12.1945 - 03.12.1945: Ausgelaufen von Loch Ryan - Versenkt


U 776 lief am 03.12.1945 von Loch Ryan aus. Das Boot wurde noch am gleichen Tag bei der Operation Deadlight versenkt.


Verbleib

Datum: 03.12.1945
Letzter Kommandant: Lothar Martin
Ort: Irische See
Position: 55° 08,04' Nord - 05° 30,01' West
Planquadrat: AM 6463
Verlust durch: Operation Deadlight
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 776

Verbleib im Detail


Am 03.12.1945 sank U 776 um 18:55 Uhr in der Irischen See im Schlepp des britischen Marineschleppers HMS Enforcer (W.177) auf dem Weg zur Operation Deadlight.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 155.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 150, 252.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Mittler Verlag - 2008 - S. 377 - 378.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 86.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 661 - U 849" - Eigenverlag - S. 309.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 232.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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