U 825

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U 822
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Kriegsmarine Unterseeboot U 825

Typ: VII C
Bauauftrag: 06.08.1942 (10.04.1941) Am 06.08.1942 an F. Schichau Werft GmbH übertragen.
Bauwerft: F. Schichau Werft GmbH Danzig (Stettiner Oderwerke AG für Schiff- und Maschinenbau Stettin)
Serie: U 825 - U 826
Baunummer: 1588 (843)
Kiellegung: 19.07.1943
Stapellauf: 16.02.1944
Indienststellung: 04.05.1944
Kommandant: Gerhard Stoelker
Feldpostnummer: M - 19 192

Kommandanten

04.05.1944 - 13.05.1945 Oberleutnant zur See Gerhard Stoelker

Flottillen

05.05.1944 - 30.11.1944 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
01.12.1944 - 08.05.1945 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

13.12.1944 - 16.12.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Horten


Am 13.12.1944 lief U 825 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Gerhard Stoelker von Kiel aus. Das Boot verlegte nach Horten. Nach insgesamt 4 Tagen lief U 825 am 16.12.1944 in Horten ein. Dort erfolgte eine Schnorchelausbildung bei der Technischen Ausbildungsgruppe für Front-U-Boote (Agru-Front).



1. Unternehmung

27.12.1944 - 28.12.1944: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kristiansand

29.12.1944 - 18.02.1945: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Bergen


Am 27.12.1944 lief U 825 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Gerhard Stoelker von Horten zu seiner 1. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und der Irischen See. Nach 54 Tagen, lief U 825 am 18.02.1945 in Bergen ein. U 825 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiff mit 15.460 BRT beschädigen. → Erfolge U 825.

Original Kriegstagebuch U 825 - 1. Unternehmung



2. Unternehmung

01.04.1945 - 13.05.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Loch Eriboll


Am 01.04.1945 lief U 825 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Gerhard Stoelker von Bergen zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und der Irischen See. Nach 43 Tagen lief U 825 am 13.05.1945, zur Kapitulation, in Loch Eriboll ein. U 825 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 825 - 2. Unternehmung



Verlegungsfahrt


13.05.1945 - 14.05.1945: Ausgelaufen von Loch Eriboll - Eingelaufen in Loch Alsh

15.05.1945 - 16.05.1945: Ausgelaufen von Loch Alsh - Eingelaufen in Lisahally


U 825 lief im 13.05.1945 von Loch Eriboll aus. Das Boot verlegte, über Loch Alsh, nach Lisahally. Am 16.05.1945 lief U 825 in Lisahally ein. Dort wurde das Boot den Briten übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft. U 825 wartete auf seine Versenkung bei der Operation Deadlight.



Verlegungsfahrt / Operation Deadlight

03.01.1946 - 03.01.1946: Ausgelaufen von Lisahally - Eingelaufen in Moville

03.01.1946 - 03.01.1946: Ausgelaufen von Moville - Versenkt


U 825, lief am 03.01.1946 von Lisahally aus. Das Boot verlegte nach Moville. Es wurde am 03.01.1945 bei der Operation Deadlight versenkt.


Verbleib

Datum: 03.01.1946
Letzter Kommandant: Gerhard Stoelker
Ort: Nordatlantik
Position: 55° 31' Nord - 07° 30' West
Planquadrat: AM 5389
Verlust durch: Operation Deadlight
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 825

Verbleib im Detail


Am 03.01.1946 wurde U 825, vom britischen Zerstörer HMS Mendip (L.60) unter Lieutenant Peter Davey, auf die Position der Operation Deadlight geschleppt und im Nordatlantik nordwestlich von Irland durch Artilleriefeuer des polnischen Zerstörers ORP Blyskawica (H.34) unter Komandor podporucznik Wojciech Francki versenkt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 236.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 152, 188, 240, 258.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 392.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" -Mittler Verlag - 2008 - S. 301.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 87.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 661 - U 849" - Eigenverlag - S. 337 - 338.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 170, 248.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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