U 969

Aus uboot Wiki
Version vom 5. Juni 2026, 18:50 Uhr von Wikiadmin (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|U 968|U 970}} <div style="border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 2px 2px 5px rgba(0,0,0,0.05); font-family: sans-serif;"> == Kriegsmarine Unterseeboot U 969 == {| class="wikitable" style="width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;" |- | style="width:20%;" | Typ: | VII C |- | Bauauftrag: | 05.06.1941 |- | Bauwerft: | Blohm & Voss Hamburg |- | Serie: | U 951 - U 994 |- | Ba…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
U 968
   U 970

Kriegsmarine Unterseeboot U 969

Typ: VII C
Bauauftrag: 05.06.1941
Bauwerft: Blohm & Voss Hamburg
Serie: U 951 - U 994
Baunummer: 169
Kiellegung: 29.05.1942
Stapellauf: 11.02.1943
Indienststellung: 24.03.1943
Kommandant: Max Dobbert
Feldpostnummer: M - 51 543

Kommandanten

24.03.1943 - 06.08.1944 Oberleutnant zur See Max Dobbert

Flottillen

24.03.1943 - 30.09.1943 5. U-Flottille, Kiel (Ausbildungsboot)
01.10.1943 - 29.02.1944 7. U-Flottille, St. Nazaire (Frontboot)
01.03.1944 - 06.08.1944 29. U-Flottille, Toulon (Frontboot)

Einsätze


1. Unternehmung

30.09.1943 - 03.10.1943: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

03.10.1943 - 03.10.1943: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Haugesund

04.10.1943 - 04.10.1943: Ausgelaufen von Haugesund - Eingelaufen in Bergen

05.10.1943 - 06.12.1943: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Lorient


Am 30.09.1943 lief U 969 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Max Dobbert von Kiel zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach Geleitwechsel in Kristiansand, Übernachtung in Haugesund sowie Einbau Wanze-Gerät in Bergen, operierte das Boot im Nordatlantik, östlich von Neufundland und westlich von Spanien. Es gehörte zu den U-Boot-Gruppen Siegfried, Siegfried 1, Körner, Tirpitz 2, Eisenhart 3, Schill 2 und Weddigen. Nach 67 Tagen und zurückgelegten 5.592,3 sm über und 1.368,5 sm unter Wasser, lief U 969 am 06.12.1943 in Lorient ein. U 969 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 969 - 1. Unternehmung



2. Unternehmung

24.01.1944 - 26.02.1944: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Toulon


Am 24.01.1944 lief U 969 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Max Dobbert von Lorient zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, und nach dem Durchbruch durch die Straße von Gibraltar am 03.02.1944, im westlichen Mittelmeer und vor der Küste Algeriens. Nach 36 Tagen und zurückgelegten 1.898 sm über und 754 sm unter Wasser, lief U 969 am 26.02.1944 in Toulon ein. U 969 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 14.352 BRT beschädigen.

→ Erfolge U 969

Original Kriegstagebuch U 969 - 2. Unternehmung



3. Unternehmung

20.03.1944 - 28.04.1944: Ausgelaufen von Toulon - Eingelaufen in Toulon


Am 20.03.1944 lief U 969 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Max Dobbert von Toulon zu seiner 3. Unternehmung aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer. Nach 40 Tagen und zurückgelegten 958 sm über und 384,5 sm unter Wasser, lief U 969 am 28.04.1944 wieder in Toulon ein. U 969 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 969 - 3. Unternehmung


Verbleib

Datum: 06.08.1944
Letzter Kommandant: Max Dobbert
Ort: Toulon
Position: 43° 07' Nord - 05° 55' Ost
Planquadrat: CH 3382
Verlust durch: Bombentreffer
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 969

Verbleib im Detail


Am 06.08.1944 wurde U 969, in Toulon / Castigneau Dock 2, durch Bombentreffer während eines US-Luftangriffes der 15. US-Army-Air-Force versenkt. Das Boot wurde bereits am 05.07.1944 bei einem US-Luftangriff, von 233 Liberator-Bombern der 15. USAAF, schwer beschädigt. Es wurde 1947 abgebrochen. Die Besatzung übernahm U 2546.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 51.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 107, 223.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 253 -254.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag - 2008 - S. 309.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 90.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 -1945 - KTB U 850 - U 1100" - Eigenverlag - S. 168 -172.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 139. 

Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com]

U 968
   U 970