U 1061

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U 1060
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Kriegsmarine Unterseeboot U 1061

Typ: VII F
Bauauftrag: 25.08.1941
Bauwerft: Friedrich Krupp Germaniawerft AG Kiel
Baunummer: 693
Serie: U 1059 - U 1062
Kiellegung: 21.08.1942
Stapellauf: 22.04.1943
Indienststellung: 25.08.1943
Kommandant: Otto Hinrichs
Feldpostnummer: M - 52 982

Kommandanten

25.08.1943 - 19.03.1945 Oberleutnant zur See Otto Hinrichs
20.03.1945 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See Walter Jäger

Flottillen

25.08.1943 - 31.12.1943 5. U-Flottille, Kiel (Ausbildungs- & Frontboot)
01.01.1944 - 00.03.1944 12. U-Flottille, Bordeaux (Frontboot)
00.03.1944 - 30.04.1944 5. U-Flottille, Kiel (Ausbildungs- & Frontboot)
01.05.1944 - 31.10.1944 12. U-Flottille, Bordeaux (Frontboot)
01.11.1944 - 08.05.1945 5. U-Flottille, Kiel (Ausbildungsboot)

Einsätze


Transportunternehmung

22.02.1944 - 23.02.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

23.02.1944 - 24.02.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Bergen

25.02.1944 - 01.03.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Ramsund

02.03.1944 - 02.03.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Narvik

05.03.1944 - 05.03.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Ramsund

06.03.1944 - 10.03.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Askøy

10.03.1944 - 10.03.1944: Ausgelaufen von Askøy - Eingelaufen in Bergen

11.03.1944 - 11.03.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Stavanger

12.03.1944 - 12.03.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Kristiansand

13.03.1944 - 14.03.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Kiel


Am 22.02.1944 lief U 1061 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Otto Hinrichs von Kiel aus. Das Boot marschierte als Torpedotransportboot über Kristiansand (Geleitbesprechung), Bergen (Abgabe von Torpedos und Munition), Ramsund (Abgabe Torpedos) und Narvik (Abgabe von Nachschubgütern) nach Ramsund (Aufnahme Torpedos). Der Rückmarsch führte über Askøy (Aufnahme Torpedos), Bergen (Geleitwechsel), Stavanger (Nebel) und Kristiansand (Geleitwechsel) wieder nach Kiel. Nach insgesamt 22 Tagen und zurückgelegten 2.336,6 sm über und 182 sm unter Wasser lief U 1061 am 14.03.1944 wieder in Kiel ein. U 1061 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 1061 - 1. Unternehmung



Transportunternehmung

06.04.1944 - 08.04.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

08.04.1944 - 12.04.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Narvik

13.04.1944 - 13.04.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Ramsund

13.04.1944 - 13.04.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Narvik

18.04.1944 - 18.04.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Ramsund

19.04.1944 - 21.04.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Drontheim

22.04.1944 - 27.04.1944: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Kristiansand

28.04.1944 - 29.04.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Kiel


Am 06.04.1944 lief U 1061 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Otto Hinrichs von Kiel aus. Das Boot marschierte als Torpedotransportboot über Kristiansand (Geleitbesprechung), Narvik (Abgabe eines Verletzten), Ramsund (Abgabe Torpedos), Narvik (Abgabe von Nachschubgütern) und Ramsund (Aufnahme Torpedos). Der Rückmarsch führte über Drontheim (Abgabe von Nachschubgütern) und Kristiansand (Geleitwechsel) nach Kiel. Nach insgesamt 24 Tagen und zurückgelegten 2.464 sm über und 388 sm unter Wasser lief U 1061 am 29.04.1944 wieder in Kiel ein. U 1061 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 1061 - 2. Unternehmung



Transportunternehmung

18.05.1944 - 20.05.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Gotenhafen

23.05.1944 - 24.05.1944: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Kiel

27.05.1944 - 29.05.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

29.05.1944 - 04.06.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Ramsund

05.06.1944 - 05.06.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Narvik

05.06.1944 - 05.06.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in den Skjomenfjord

08.06.1944 - 08.06.1944: Ausgelaufen aus dem Skjomenfjord - Eingelaufen in Narvik

08.06.1944 - 08.06.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Ramsund

08.06.1944 - 10.06.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Drontheim

12.06.1944 - 12.06.1944: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Ålesund

13.06.1944 - 13.06.1944: Ausgelaufen von Ålesund - Eingelaufen in Bergen

14.06.1944 - 14.06.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Stavanger

15.06.1944 - 15.06.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Kristiansand

15.06.1944 - 17.06.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Kiel


Am 18.05.1944 lief U 1061 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Otto Hinrichs von Kiel aus. Das Boot marschierte als Torpedotransportboot von Kiel über Gotenhafen (Aufnahme von Torpedos), Kiel, Kristiansand (Geleitbesprechung), Ramsund (Abgabe von Torpedos), Ramsund (Torpedos), Narvik, Skjomenfjord (Abgabe von Nachschubgütern), Ramsund (Aufnahme von Torpedos) und Drontheim (Abgabe von Torpedos und Nachschub). Der Rückmarsch führte über Ålesund (Übernachtung), Bergen (Geleitwechsel), Stavanger (Geleitwechsel) und Kristiansand (Geleitwechsel) nach Kiel. Nach insgesamt 31 Tagen und zurückgelegten 2.468,5 sm über und 129 sm unter Wasser lief U 1061 am 17.06.1944 wieder in Kiel ein. U 1061 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 1061 - 3. Unternehmung



Transportunternehmung

01.07.1944 - 03.07.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

03.07.1944 - 03.07.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Egersund

04.07.1944 - 04.07.1944: Ausgelaufen von Egersund - Eingelaufen in Haugesund

04.07.1944 - 05.07.1944: Ausgelaufen von Haugesund - Eingelaufen in Bergen

05.07.1944 - 06.07.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Drontheim

07.07.1944 - 09.07.1944: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Narvik

09.07.1944 - 09.07.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Ramsund

11.07.1944 - 11.07.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in die Bogenbucht

12.07.1944 - 12.07.1944: Ausgelaufen aus der Bogenbucht - Eingelaufen in Narvik

13.07.1944 - 13.07.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Ramsund

13.07.1944 - 15.07.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Drontheim

17.07.1944 - 17.07.1944: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Ålesund

18.07.1944 - 18.07.1944: Ausgelaufen von Ålesund - Eingelaufen in Bergen

19.07.1944 - 19.07.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Stavanger

20.07.1944 - 20.07.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Kristiansand

21.07.1944 - 23.07.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Kiel


Am 01.07.1944 lief U 1061 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Otto Hinrichs von Kiel aus. Das Boot marschierte als Torpedotransportboot über Kristiansand, Egersund (Übernachtung), Haugesund (Geleitwechsel), Bergen (Geleitwechsel), Drontheim (Aufnahme von Torpedopistolen), Narvik, Ramsund (Abgabe von Torpedos), Bogenbucht (Abgabe von Brennstoff und Munition), Narvik (Befehlsempfang), Ramsund (Aufnahme von Torpedos) und Drontheim (Abgabe von Torpedos). Der Rückmarsch führte über Ålesund (Geleitwechsel), Bergen (Geleitwechsel), Stavanger (Geleitwechsel) und Kristiansand (Geleitwechsel) nach Kiel. Nach insgesamt 23 Tagen und zurückgelegten 2.508 sm über und 85 sm unter Wasser lief U 1061 am 23.07.1944 wieder in Kiel ein. Nach dieser Unternehmung erfolgte vom 01.08.1944 – 10.10.1944 der Einbau einer Schnorchelanlage. U 1061 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 1061 - 4. Unternehmung



Transportunternehmung

17.10.1944 - 19.10.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Horten

22.10.1944 - 23.10.1944: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kristiansand

26.10.1944 - 27.10.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Stavanger

27.10.1944 - 28.10.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen

28.10.1944 - 30.10.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Måløy

31.10.1944 - 02.11.1944: Ausgelaufen von Måløy - Eingelaufen in Ålesund

02.11.1944 - 03.11.1944: Ausgelaufen von Ålesund - Eingelaufen in Drontheim


Am 17.10.1944 lief U 1061 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Otto Hinrichs von Kiel aus. Das Boot marschierte als Torpedotransportboot über Horten (Schnorchelausbildung), Kristiansand (Geleitwechsel), Stavanger (Abgabe von Brennstoff), Bergen (Geleitwechsel), Måløy (Warten auf Geleit) und Ålesund (Geleitwechsel) nach Drontheim. Die Unternehmung musste wegen Fliegerschäden vorzeitig abgebrochen werden. Nach insgesamt 17 Tagen lief U 1061 am 02.11.1944 in Drontheim ein. U 1061 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 1061 - 5. Unternehmung



Verlegungsfahrt

20.01.1945 - 21.01.1945: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Bergen


Am 20.01.1945 lief U 1061 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Otto Hinrichs von Drontheim aus. Das Boot verlegte in die Werft nach Bergen. Nach insgesamt 2 Tagen lief U 1061 am 21.01.1945 in Bergen ein.



Verlegungsfahrt

07.02.1945 - 09.02.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Bergen


Am 07.02.1945 lief U 1061 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Otto Hinrichs von Bergen aus. Das Boot sollte in die Werft nach Kiel verlegen, ist jedoch auf dem Marsch dorthin aufgelaufen und musste zurück nach Bergen. Nach insgesamt 3 Tagen lief U 1061 am 09.02.1945 wieder in Bergen ein.



Verlegungsfahrt

26.04.1945 - 29.04.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Kristiansand


Am 26.04.1945 lief U 1061 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Walter Jäger von Bergen aus. Das Boot verlegte nach Kristiansand. Nach insgesamt 4 Tagen lief U 1061 am 29.04.1945 in Kristiansand ein.



Verlegungsfahrt

01.05.1945 - 03.05.1945: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Stavanger

03.05.1945 - 04.05.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen


Am 01.05.1945 lief U 1061 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Walter Jäger von Kristiansand aus. Das Boot verlegte, über Stavanger (Geleitwechsel), nach Bergen. Nach insgesamt 4 Tagen lief U 1061 am 04.05.1945 in Bergen ein.



Überführungsfahrt

30.05.1945 - 01.06.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Scapa Flow

02.06.1945 - 04.06.1945: Ausgelaufen von Scapa Flow - Eingelaufen in Loch Ryan


U 1061, lief am 30.05.1945 von Bergen aus. Das Boot überführte, über Scapa Flow, nach Loch Ryan. Am 04.06.1945 lief U 1061 in Loch Ryan ein. Dort wurde das Boot den Briten übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft. U 1061 wartete auf seine Versenkung bei der Operation Deadlight.



Operation Deadlight

29.11.1945 - 01.12.1945: Ausgelaufen von Loch Ryan - Versenkt


U 1061, lief am 29.11.1945 von Loch Ryan aus. Am 01.12.1945 wurde es bei der Operation Deadlight versenkt.


Verbleib

Datum: 01.12.1945
Letzter Kommandant: Walter Jäger
Ort: Nordatlantik
Position: 55° 10' Nord - 10° 05' West
Planquadrat: AM 5139
Verlust durch: Operation Deadlight
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 1061

Verbleib im Detail


Am 29.11.1945 wurde U 1061, vom britischen Marineschlepper HMS Enchanter (W.178), auf die Position der Operation Deadlight geschleppt und am 01.12.1945 um 09:00 Uhr im Nordatlantik nordwestlich von Irland durch Artilleriefeuer des britischen Zerstörers HMS Onslaught (G.04) unter Commander Reginald Trevor Paul und des polnischen Zerstörers ORP Piorun (G.65) unter Lieutenant Commander Tadeusz Maracewicz versenkt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 103, 122.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 124, 194.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag - 2008 - S. 377.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 113.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 850 - U 1100" - S. 316 - 321.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 44.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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