U 1307
Kriegsmarine Unterseeboot U 1307
| Typ: | VII C/41 |
| Bauauftrag: | 01.08.1942 |
| Bauwerft: | Flensburger Schiffbau-Gesellschaft Flensburg |
| Baunummer: | 500 |
| Serie: | U 1301 - U 1312 |
| Kiellegung: | 02.12.1943 |
| Stapellauf: | 29.09.1944 |
| Indienststellung: | 17.11.1944 |
| Kommandant: | Hans Buscher |
| Feldpostnummer: | M - 47 679 |
Kommandanten
| 17.11.1944 - 08.05.1945 | Oberleutnant zur See Hans Buscher |
Flottillen
| 17.11.1944 - 08.05.1945 | 4. U-Flottille, Stettin (Ausbildungsboot) |
Einsätze
Verlegungsfahrt
24.01.1945 - 26.01.1945: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Swinemünde
29.01.1945 - 02.02.1945: Ausgelaufen von Swinemünde - Eingelaufen in Horten
Am 24.01.1945 lief U 1307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans Buscher von Gotenhafen aus. Das Boot verlegte, über Swinemünde (Ausrüstung) nach Horten. Nach einer Gesamtdauer von 10 Tagen lief U 1307 am 02.02.1945 in Horten ein.
Verlegungsfahrt
23.02.1945 - 27.02.1945: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kiel
Am 23.02.1945 lief U 1307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans Buscher von Horten aus. Das Boot verlegte in die Werft nach Kiel. Nach einer Gesamtdauer von 5 Tagen lief U 1307 am 27.02.1945 in Kiel ein.
Verlegungsfahrt
21.04.1945 - 21.04.1945: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kiel
23.04.1945 - 27.04.1945: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Horten
28.04.1945 - 30.04.1945: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kristiansand
01.05.1945 - 03.05.1945: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Stavanger
03.05.1945 - 04.05.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen
Am 21.04.1945 lief U 1307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans Buscher von Kiel aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 2330, von Kiel (1 x zurück nach Kiel da auf U 2330 ein Batteriebrand eintrat) über Horten, Kristiansand (Ergänzungen) und Stavanger (Geleitwechsel), nach Bergen. Nach einer Gesamtdauer von 14 Tagen lief U 1307 am 04.05.1945 in Bergen ein.
Überführungsfahrt
02.06.1945 - 04.06.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Scapa Flow
05.06.1945 - 07.06.1945: Ausgelaufen von Scapa Flow - Eingelaufen in Loch Ryan
U 1307 lief am 02.06.1945 von Bergen aus. Das Boot überführte, über Scapa Flow nach Loch Ryan. Dort wurde das Boot den Briten Übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft. U 1307 wartete auf seine Versenkung bei der Operation Deadlight.
Operation Deadlight
07.12.1945 - 09.12.1945: Ausgelaufen von Loch Ryan - Versenkt
U 1307, lief am 07.12.1945 von Loch Ryan aus. Das Boot wurde zwei Tage später bei der Operation Deadlight versenkt.
Verbleib
| Datum: | 09.12.1945 |
| Letzter Kommandant: | Hans Buscher |
| Ort: | Nordatlantik |
| Position: | 55°50' Nord - 10°05' West |
| Planquadrat: | AM 5169 |
| Verlust durch: | Operation Deadlight |
| Tote: | 0 |
| Überlebende: | - |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 1307 |
Verbleib im Detail
Am 07.12.1945 wurde U 1307 von der britischen Sloop HMS Fowey (L.15) unter Lieutenant Commander George Edward Newey auf die Position der Operation Deadlight geschleppt und am 09.12.1945 um 09:00 Uhr, im Nordatlantik nordwestlich von Irland, durch Fairey Firefly der FAA Squadron 816 des britischen Geleitflugzeugträgers HMS Nairana (D.05) unter Captain George Henry Beale, mit Raketen versenkt. U 1307 diente als Luftziel für diese Flugzeuge.
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 43.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 167, 255.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 381.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 109.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - S. 89.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 238.