U 3041

Aus uboot Wiki
Version vom 10. Juni 2026, 14:47 Uhr von Wikiadmin (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|U 3040|U 3044}} <div style="border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 2px 2px 5px rgba(0,0,0,0.05); font-family: sans-serif;"> == Kriegsmarine Unterseeboot U 3041 == {| class="wikitable" style="width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;" |- | style="width:20%;" | Typ: | XXI |- | Bauauftrag: | 06.11.1943 |- | Bauwerft: | Deschimag AG Weser Bremen |- | Baunummer: | 1200 |- | Ser…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
U 3040
   U 3044

Kriegsmarine Unterseeboot U 3041

Typ: XXI
Bauauftrag: 06.11.1943
Bauwerft: Deschimag AG Weser Bremen
Baunummer: 1200
Serie: U 3001 - U 3063
Kiellegung: 07.12.1944
Stapellauf: 13.02.1945
Indienststellung: 10.03.1945
Kommandant: Joachim Vieth
Feldpostnummer: M - 55 177

Kommandanten

10.03.1945 - 26.04.1945 Oberleutnant zur See Joachim Vieth
27.04.1945 - 08.05.1945 Kapitänleutnant Hans Hornkohl

Flottillen

10.03.1945 - 08.05.1945 4. U-Flottille, Stettin (Ausbildungsboot)

Einsätze


Überführungsfahrt

18.05.1945 - 18.05.1945 Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Oslo

03.06.1945 - 07.06.1945 Ausgelaufen von Oslo - Eingelaufen in Lisahally


U 3041 lief am 18.05.1945 von Horten aus. Das Boot überführte, über Oslo, nach Lisahally. Am 07.06.1945 lief U 3041 in Lisahally ein. Dort wurde das Boot den Briten übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft.



Verlegungsfahrt / Operation Cabal

23.11.1945 - 23.11.1945 Ausgelaufen von Lisahally - Eingelaufen in Moville

24.11.1945 - 26.11.1945 Ausgelaufen von Moville - Eingelaufen in Methil Roads

26.11.1945 - 29.11.1945 Ausgelaufen von Methil Roads - Eingelaufen in Kristiansand

05.12.1945 - 06.12.1945 Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Kopenhagen

08.12.1945 - 10.12.1945 Ausgelaufen von Kopenhagen - Eingelaufen in Libau


U 3041, lief am 23.11.1945 von Lisahally aus. Nachdem das Boot den Sowjets zugesprochen wurde, nahm es Ab November an der Operation Cabal teil. In dieser Operation wurde das Boot zurück nach Deutschland geschickt, wo es den Sowjets übergeben wurde.


Verbleib

Datum: 07.06.1945
Letzter Kommandant: Hans Hornkohl
Ort: Lisahally
Position: 55° 01' Nord - 07° 16' West
Planquadrat: AM 5665
Verlust durch: Übergabe an Großbritannien / Operation Cabal
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 3041

Verbleib im Detail


U 3041 wurde nach dem Krieg britische Beute und wurde am 08.06.1945 in N 29 umbenannt. Das Boot wurde am Ende 1945 als Kriegsbeute der Sowjetunion zugesprochen. Vom 23.11.1945 bis zum 10.12.1945 wurde das Boot im Rahmen der Operation Cabal, nach Libau überführt. Am 13.02.1946 erhielt das Boot erneut die Bezeichnung N 29 (H 29). U 3041 wurde am 15.02.1946 der Südbaltischen Flotte zugeteilt. Am 12.01.1949 wurde das Boot der Klasse der großen U-Boote zugewiesen und erhielt am 09.06.1949 die Bezeichnung B 29 (Б 29). Es wurde am 29.12.1955 in die Reserve überführt und diente ab dem 18.01.1956 als abgerüstetes Schießstandboot, wo es die Bezeichnung PZS 31 (ПЗС 31) erhielt. U 3041 wurde am 25.03.1958 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen und zum Abwracken ausgesondert.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 107, 246.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 182, 213.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 335, 354, 403, 404.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 162.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - S. 154.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 109.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

U 3040
   U 3044