U 3505

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U 3504
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Kriegsmarine Unterseeboot U 3505

Typ: XXI
Bauauftrag: 06.11.1943
Bauwerft: F. Schichau Werft GmbH Danzig
Baunummer: 1650
Serie: U 3501 - U 3557
Kiellegung: 09.07.1944
Stapellauf: 25.08.1944
Indienststellung: 07.10.1944
Kommandant: Horst Willner
Feldpostnummer: M - 46 656

Kommandanten

07.10.1944 - 03.04.1945 Oberleutnant zur See - Horst Willner

Flottillen

07.10.1944 - 15.02.1945 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
16.02.1945 - 03.04.1945 5. U-Flottille, Kiel (Ausbildungsboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

13.01.1945 - 00.01.1945 Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Hela

18.01.1945 - 00.01.1945 Ausgelaufen von Hela - Eingelaufen in Travemünde


Am 13.01.1945 lief U 3505 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Horst Willner von Gotenhafen aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 2522, U 3002, U 3506 und U 3507, von Gotenhafen nach Hela. Anschließend ging es zusammen mit U 3002 und U 3506 nach Travemünde. Noch im Januar wieder zurück nach Hela.



Verlegungsfahrt

26.01.1945 - 27.01.1945 Ausgelaufen von Hela - Eingelaufen in Swinemünde


Am 26.01.1945 lief U 3505 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Horst Willner von Hela aus. Das Boot verlegte, bei der Räumung des Stützpunktes, zusammen mit 14 weiteren U-Booten, von Hela nach Swinemünde. Nach einer Gesamtdauer von 2 Tagen lief U 3505 am 27.01.1945 in Swinemünde ein. Später nach Kiel verlegt.


Verbleib

Datum: 03.05.1945
Letzter Kommandant: Horst Willner
Ort: Kiel
Position: 54.35315,10.14347 54° 20' Nord - 10° 10' Ost
Planquadrat: AO 7728
Verlust durch: Selbstsprengung
Tote: 1
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 3505

Verbleib im Detail


Am 03.04.1945 um 17:30 Uhr war U 3505 in Kiel bei einem Bombenangriff der 8.US-Army-Air-Force, durch einen Bombentreffer im Achterschiff, an seinem Liegeplatz 18 an der Inneren Tirpitzbrücke gesunken. Dabei kam ein Besatzungsmitglied ums Leben. Die Besatzung von U 3505 übernahm daraufhin U 3034. Am 03.05.1945 wurden die Reste des Bootes, in Kiel / Hindenburgufer, bei der Aktion Regenbogen, gesprengt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 255.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 163, 164, 241.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 357, 361.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 164.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - Eigenverlag - S. 158.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 171.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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