UD 2

Aus uboot Wiki
Version vom 11. Juni 2026, 14:31 Uhr von Wikiadmin (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Navi-U-Boot|UD 1|UD 3}} <div style="border: 1px solid #aaa; padding: 25px; background-color: #ffffff; box-shadow: 2px 2px 5px rgba(0,0,0,0.05); font-family: sans-serif;"> == Kriegsmarine Unterseeboot UD 2 (ex niederländisch O 12) == {| class="wikitable" style="width:100%; text-align:left; background-color:#ffffff;" |- | style="width:20%;" | Typ: | O-12 Klasse |- | Bauwerft: | Koninklijke Maatschappij De Schelde, Vlissingen (Niederlande) |- | Bauauftr…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
UD 1
   UD 3

Kriegsmarine Unterseeboot UD 2 (ex niederländisch O 12)

Typ: O-12 Klasse
Bauwerft: Koninklijke Maatschappij De Schelde, Vlissingen (Niederlande)
Bauauftrag: 04.10.1927
Kiellegung: 20.10.1928
Stapellauf: 08.11.1930
Indienststellung: 20.07.1931
Kommandant: Johan-Willem Ort
Feldpostnummer: M - 35 992

Kommandanten

20.07.1931 - 00.00.1937 Luitenant ter zee 1e Klasse - Johan-Willem Ort
00.00.1937 - 14.05.1940 Luitenant ter zee 2e Klasse - Jan Metz
30.01.1943 - 01.04.1944 Korvettenkapitän - Franz Venier
02.04.1944 - 04.07.1944 Oberleutnant zur See - Günther Scholz

Flottillen

01.01.1932 - 10.05.1940 1e Divisie Onderzeeboten (1. U-Boot-Division), Den Helder (Front- & Ausbildungsboot)
14.01.1943 - 06.07.1944 10. U-Flottille & U-Bootabwehrschule, Lorient & Hatvik (Schulboot)

Einsätze


Vorkriegsunternehmung

10.09.1935 - 22.09.1935 Ausgelaufen aus Den Helder - Eingelaufen in Den Helder

Am 10.09.1935 lief O 12 unter dem Kommando von Luitenant ter zee 1e Klasse Johan-Willem Ort von Den Helder aus. Das Boot nahm an einer Verbandsreise gemeinsam mit O 13, O 15, „Hertog Hendrik“, „Kortenaer“, „Van Ghent“ und Z 5 mit Hafenbesuchen in Göteborg und Oslo teil. Nach einer Gesamtdauer von 13 Tagen lief das Boot am 22.09.1935 wieder in Den Helder ein.



Vorkriegsunternehmung

16.04.1937 - 06.05.1937

Am 16.04.1937 lief O 12 unter dem Kommando von Luitenant ter zee 2e Klasse Jan Metz von Den Helder aus. Das Boot überführte über Ponta Delgada, San Juan nach Curacao. Das war der Beginn einer Westindienreise. Nach einer Gesamtdauer von 21 Tagen lief das Boot am 06.05.1937 in Curacao ein.



Ausbildungs- &. Repräsentationsfahrt

19.07.1937 - 08.08.1937

Am 19.07.1937 lief O 12 unter dem Kommando von Luitenant ter zee 2e Klasse Jan Metz von Curacao aus. Das Boot fuhr zusammen mit O 14 über Port of Spain nach Suriname, wo es nach einer Gesamtdauer von 21 Tagen am 08.08.1937 einlief.



Vorkriegsunternehmung

26.11.1937 - 24.12.1937

Am 26.11.1937 lief O 12 unter dem Kommando von Luitenant ter zee 2e Klasse Jan Metz von Curacao aus. Über San Juan ging es zurück nach Den Helder, wo das Boot nach einer Gesamtdauer von 29 Tagen am 24.12.1937 einlief.



Vorkriegsunternehmung

20.09.1938 - 13.12.1938 Ausgelaufen von Den Helder - Eingelaufen in Den Helder

Am 20.09.1938 lief O 12 unter dem Kommando von Luitenant ter zee 2e Klasse Jan Metzt von Den Helder aus. Das Boot beging seine 2. Westindienreise nach Curacao. Nach einer Gesamtdauer von 85 Tagen lief das Boot am 13.12.1938 wieder in Den Helder ein.



Vorkriegsunternehmung

00.08.1939 - 00.09.1939 Ausgelaufen von Ijumuiden - Eingelaufen in Den Helder

Im August 1939 lief O 12 unter dem Kommando von Luitenant ter zee 2e Klasse Jan Metzt von IJmuiden aus. Das Boot führte Mobilmachungs- und Sicherungsdienst in den niederländischen Küstengewässern durch. Im September 1939 lief O 12 in Den Helder ein.



Verlegungsfahrt

19.08.1943 - 23.08.1943 Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Bergen


Am 19.08.1943 lief UD 2 unter dem Kommando von Korvettenkapitän Franz Venier von Kiel aus. Das Boot verlegte, zusammen mit UF 2, zur U-Bootabwehrschule nach Bergen / Hatvik. Nach einer Gesamtdauer von 5 Tagen lief UD 2 am 23.08.1943 in Bergen ein.



Verlegungsfahrt

14.06.1944 - 15.06.1944 Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Frederikshaven

17.06.1944 - 18.06.1944 Ausgelaufen von Frederikshaven - Eingelaufen in Kiel


Am 14.06.1944 lief UD 2 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Günther Scholz von Kristiansand aus. Das Boot verlegte über Frederikshaven (Maschinenschaden), nach Kiel.


Verbleib

Datum: 03.05.1945
Letzter Kommandant: Günther Scholz
Ort: Kiel
Position: 54° 21' Nord - 10° 09' Ost
Planquadrat: AO 7727
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste UD 2

Verbleib im Detail


Am 06.07.1944 wurde UD 2 in Kiel außer Dienst gestellt. Es wurde am 03.05.1945 in Kiel am Kai gegenüber dem Bahnhof bei der Aktion Regenbogen selbstversenkt. Am 04.05.1945 britische Beute, wurde es nach dem Krieg gehoben und abgebrochen.

Das U-Boot O 12 kam im Zuge des Westfeldzugs nach der Bergung des selbstversenkten Bootes zur deutschen Kriegsmarine. Ursprünglich handelte es sich dabei um das niederländische Vize-Amirals-Boot O 12, welches am 14.05.1940 im Hafen von Den Helder vor der anrückenden deutschen Wehrmacht von der eigenen Besatzung selbstversenkt worden war. Die deutsche Kriegsmarine zeigte großes Interesse an dem modernen Schiff der O-12-Klasse, ließ das Wrack bereits wenig später im Jahr 1940 heben und überführte es zur Reparatur sowie zum Umbau nach Rotterdam. Nach dem Abschluss dieser Arbeiten und der Anpassung an deutsche Standards wurde das Boot am 30. Januar 1943 unter dem Namen UD 2 offiziell in Dienst gestellt. UD 2 wurde am 30.01.1943, als Schulboot, wieder in Dienst gestellt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 213, 246.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 101, 102, 140, 187.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 265, 357, 361.

Axel Niestlé "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 179.

Herbert Ritschel "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - Eigenverlag - S. 192.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

UD 1
   UD 3