U 214: Unterschied zwischen den Versionen
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Am 18.05.1942 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Günther Reeder]] von Kiel | Am 18.05.1942 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Günther Reeder]] von Kiel aus. Das Boot verlegte über die Ostsee sowie nach einer Brennstoffergänzung in Kristiansand über den Nordatlantik nach Frankreich. Am 02.06.1942 lief das Boot zunächst in Lorient ein. Ein geplantes Auslaufen am selben Tag musste aufgrund von [[Alliierte Minen|Minengefahr]] abgebrochen werden, woraufhin das Boot erneut Lorient anlief. Nach 18 Tagen lief das Boot am 04.06.1942 in Brest ein. | ||
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Am 09.08.1942 lief U 214 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Günther Reeder]] von Brest zu seiner 3. Unternehmung aus. | Am 09.08.1942 lief U 214 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Günther Reeder]] von Brest zu seiner 3. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Mittelatlantik sowie bei den Kapverdischen Inseln. Das Boot gehörte auf dieser Unternehmung zu den U-Boot-Gruppen [[U-Boot-Gruppe Blücher|Blücher]] und [[U-Boot-Gruppe Iltis|Iltis]]. Während dieser insgesamt 62 Tage dauernden Fahrt wurden 9.683 sm zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelangen die Versenkung von zwei Schiffen mit insgesamt 13.840 BRT sowie die Beschädigung eines Hilfskreuzers mit 10.552 BRT. Am 09.10.1942 lief U 214 wieder in Brest ein. [[Versenkungserfolge U 214|→ Erfolge U 214]] | ||
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Am 30.11.1942 lief U 214 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Günther Reeder]] von Brest zu seiner 4. Unternehmung aus. | Am 30.11.1942 lief U 214 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Günther Reeder]] von Brest zu seiner 4. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik sowie im Seegebiet östlich der Karibik. Zur Verlängerung der Einsatzdauer erfolgte am 12.02.1943 eine Versorgung durch [[U 118]] mit 20 m³ Brennstoff, Proviant für zwei Wochen, Maschinenersatzteilen sowie einem [[Fu.M.B.]]-Kabel. Während dieser insgesamt 87 Tage dauernden Fahrt wurden 11.875 sm zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelang die Versenkung eines Schiffes mit 4.426 BRT. Am 24.02.1943 lief U 214 wieder in Brest ein. [[Versenkungserfolge U 214|→ Erfolge U 214]] | ||
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Am 04.05.1943 lief U 214 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Günther Reeder]] von Brest zu seiner 5. Unternehmung aus | Am 04.05.1943 lief U 214 unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Günther Reeder]] von Brest zu seiner 5. Unternehmung aus. Bereits beim Marsch in das Operationsgebiet wurde das Boot jedoch in der Biskaya durch Fliegerbomben beschädigt; zudem wurde der Kommandant durch MG-Beschuss schwer verwundet. Infolgedessen musste die Unternehmung vorzeitig abgebrochen werden. Während dieser insgesamt 7 Tage dauernden Fahrt wurden 473 sm über und 284 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Am 10.05.1943 lief U 214 wieder in Brest ein. | ||
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Am 18.05.1943 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Rupprecht Stock]] von Brest zu seiner 6. Unternehmung aus. Zweck dieser Fahrt war die Bekämpfung des feindlichen Schiffsverkehrs im Nordatlantik sowie das Legen einer Minensperre von 15 Minen vor Dakar. Zur Ergänzung der Vorräte erfolgte am 17.06.1943 eine Versorgung durch [[U 460]] mit Frischbrot; zudem wurde [[U 214 versorgte auf dieser 6. Unternehmung|→ 1 U-Boot]] versorgt. | Am 18.05.1943 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Rupprecht Stock]] von Brest zu seiner 6. Unternehmung aus. Zweck dieser Fahrt war die Bekämpfung des feindlichen Schiffsverkehrs im Nordatlantik sowie das Legen einer Minensperre von 15 [[Mine|Minen]] vor Dakar. Zur Ergänzung der Vorräte erfolgte am 17.06.1943 eine Versorgung durch [[U 460]] mit Frischbrot; zudem wurde [[U 214 versorgte auf dieser 6. Unternehmung|→ 1 U-Boot]] versorgt. Es wurde ein Schiff mit 6.507 BRT durch die gelegten Minen beschädigt. Nach 40 Tagen und zurückgelegten zirka 6.100 sm machte U 214 am 26.06.1943 wieder in Brest fest. [[Versenkungserfolge U 214|→ Erfolge U 214]] | ||
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Am 22.08.1943 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Rupprecht Stock]] von Brest zu seiner 7. Unternehmung aus. | Am 22.08.1943 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Rupprecht Stock]] von Brest zu seiner 7. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, in der Karibik sowie zum Legen einer Minensperre von 20 [[Mine|Minen]] vor Colon (Panama). Zur Verlängerung der Einsatzdauer erfolgte am 07.11.1943 eine Versorgung durch [[U 193]] mit 26 m³ Brennstoff und Proviant für 14 Tage. Während dieser insgesamt 101 Tage dauernden Fahrt wurden 12.406 sm zurückgelegt. Durch die gelegten Minen wurde wahrscheinlich ein Unterseebootes mit 1.525 ts versenkt. Am 30.11.1943 lief U 214 wieder in Brest ein. [[Versenkungserfolge U 214|→ Erfolge U 214]] | ||
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Am 12.02.1944 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Rupprecht Stock]] von Brest zu seiner 8. Unternehmung aus. Nachdem in der Biskaya eine leckende Packung am Funkpeiler festgestellt worden war, kehrte das Boot zunächst nach Brest zurück. Nach erfolgter Reparatur und dem erneuten Auslaufen | Am 12.02.1944 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Rupprecht Stock]] von Brest zu seiner 8. Unternehmung aus. Nachdem in der Biskaya eine leckende Packung am [[Funkpeiler]] festgestellt worden war, kehrte das Boot zunächst nach Brest zurück. Nach erfolgter Reparatur und dem erneuten Auslaufen operierte das Boot im Mittelatlantik sowie zum Legen einer Minensperre von 15 [[Mine|Minen]] vor Casablanca. Während dieser insgesamt 78 Tage dauernden Fahrt wurden 3.974 sm über und 2.583 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Am 29.04.1944 lief U 214 wieder in Brest ein. Im Anschluss an diese Unternehmung erfolgte in der Zeit vom 10.05.1944 bis zum 10.06.1944 in der [[Kriegsmarinewerft Brest]] der Einbau einer [[Schnorchel|Schnorchelanlage]]. | ||
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Am 11.06.1944 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Rupprecht Stock]] von Brest zu seiner 9. Unternehmung aus. Nachdem festgestellt wurde, dass der Schnorchelkopf stark leckte, musste das Boot zunächst nach Brest zurückkehren. Nach dem erneuten Auslaufen | Am 11.06.1944 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Rupprecht Stock]] von Brest zu seiner 9. Unternehmung aus. Nachdem festgestellt wurde, dass der [[Schnorchelkopf]] stark leckte, musste das Boot zunächst nach Brest zurückkehren. Nach dem erneuten Auslaufen operierte das Boot an der Invasionsfront in der Biskaya sowie im Ärmelkanal, wo zudem eine Minensperre von 15 [[Mine|Minen]] vor Plymouth gelegt wurde. Während dieser insgesamt 22 Tage dauernden Fahrt wurden 176 sm über und 406 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Am 02.07.1944 lief U 214 wieder in Brest ein. | ||
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Am 22.07.1944 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Gerhard Conrad]] von Brest zu seiner 10. Unternehmung aus. Aufgrund ständiger Feindortung sah sich die Führung zunächst gezwungen, die Fahrt zu unterbrechen, woraufhin das Boot nach Brest zurückkehrte. Nach dem abermaligen Auslaufen | Am 22.07.1944 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See [[Gerhard Conrad]] von Brest zu seiner 10. Unternehmung aus. Aufgrund ständiger Feindortung sah sich die Führung zunächst gezwungen, die Fahrt zu unterbrechen, woraufhin das Boot nach Brest zurückkehrte. Nach dem abermaligen Auslaufen operierte das Boot an der Invasionsfront in der Biskaya, im Ärmelkanal sowie im Seegebiet südlich von Start Point. Die geplanten 15 [[Mine|Minen]], die vor Start Point ausgelegt werden sollten, konnten infolge der vorzeitigen Versenkung nicht mehr zum Einsatz kommen. Während dieser insgesamt 5 Tage dauernden Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Am 26.07.1944 wurde U 214 schließlich durch ein britisches Kriegsschiff versenkt. | ||
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Aktuelle Version vom 28. April 2026, 09:21 Uhr
Kriegsmarine Unterseeboot U 214
| Typ: | VII D |
| Bauauftrag: | 16.02.1940 |
| Bauwerft: | Friedrich Krupp Germaniawerft AG Kiel |
| Serie: | U 213 - U 218 |
| Baunummer: | 646 |
| Kiellegung: | 05.10.1940 |
| Stapellauf: | 18.09.1941 |
| Indienststellung: | 01.11.1941 |
| Kommandant: | Günther Reeder |
| Feldpostnummer: | M - 31 973 |
Kommandanten
| 01.11.1941 - 10.05.1943 | Kapitänleutnant - Günther Reeder |
| 07.05.1943 - 10.05.1943 | Kapitänleutnant - Rupprecht Stock (in Vertretung) (bzw. 29.07.1943 - 00.07.1944) |
| 00.07.1944 - 26.07.1944 | Oberleutnant zur See - Gerhard Conrad |
Flottillen
| 01.11.1941 - 30.04.1942 | 5. U-Flottille, Kiel (Ausbildungsboot) |
| 01.05.1942 - 26.07.1944 | 9. U-Flottille, Brest (Frontboot) |
Einsätze
1. Unternehmung
18.05.1942 - 20.05.1942: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand
21.05.1942 - 02.06.1942: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Lorient
02.06.1942 - 03.06.1942: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
03.06.1942 - 04.06.1942: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Brest
Am 18.05.1942 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Günther Reeder von Kiel aus. Das Boot verlegte über die Ostsee sowie nach einer Brennstoffergänzung in Kristiansand über den Nordatlantik nach Frankreich. Am 02.06.1942 lief das Boot zunächst in Lorient ein. Ein geplantes Auslaufen am selben Tag musste aufgrund von Minengefahr abgebrochen werden, woraufhin das Boot erneut Lorient anlief. Nach 18 Tagen lief das Boot am 04.06.1942 in Brest ein.
Original Kriegstagebuch U 214 - 1. Unternehmung
2. Unternehmung
13.06.1942 - 14.06.1942: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Lorient
14.06.1942 - 17.06.1942: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
17.06.1942 - 18.06.1942: Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Brest
Am 13.06.1942 lief U 214 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Günther Reeder von Brest zu seiner 2. Unternehmung aus. Bereits beim Anmarsch in das Operationsgebiet wurde das Boot jedoch in der Biskaya durch einen Fliegerangriff beschädigt, woraufhin die Unternehmung vorzeitig abgebrochen werden musste. Der Rückmarsch führte zunächst nach Lorient und anschließend zurück zum Stützpunkt. Während dieser insgesamt 6 Tage dauernden Fahrt wurden zirka 620 sm über und 52 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Am 18.06.1942 lief U 214 wieder in Brest ein.
Original Kriegstagebuch U 214 - 2. Unternehmung
3. Unternehmung
09.08.1942 - 09.10.1942: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
Am 09.08.1942 lief U 214 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Günther Reeder von Brest zu seiner 3. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Mittelatlantik sowie bei den Kapverdischen Inseln. Das Boot gehörte auf dieser Unternehmung zu den U-Boot-Gruppen Blücher und Iltis. Während dieser insgesamt 62 Tage dauernden Fahrt wurden 9.683 sm zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelangen die Versenkung von zwei Schiffen mit insgesamt 13.840 BRT sowie die Beschädigung eines Hilfskreuzers mit 10.552 BRT. Am 09.10.1942 lief U 214 wieder in Brest ein. → Erfolge U 214
Original Kriegstagebuch U 214 - 3. Unternehmung
4. Unternehmung
30.11.1942 - 24.02.1943: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
Am 30.11.1942 lief U 214 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Günther Reeder von Brest zu seiner 4. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik sowie im Seegebiet östlich der Karibik. Zur Verlängerung der Einsatzdauer erfolgte am 12.02.1943 eine Versorgung durch U 118 mit 20 m³ Brennstoff, Proviant für zwei Wochen, Maschinenersatzteilen sowie einem Fu.M.B.-Kabel. Während dieser insgesamt 87 Tage dauernden Fahrt wurden 11.875 sm zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelang die Versenkung eines Schiffes mit 4.426 BRT. Am 24.02.1943 lief U 214 wieder in Brest ein. → Erfolge U 214
Original Kriegstagebuch U 214 - 4. Unternehmung
5. Unternehmung
04.05.1943 - 10.05.1943: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
Am 04.05.1943 lief U 214 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Günther Reeder von Brest zu seiner 5. Unternehmung aus. Bereits beim Marsch in das Operationsgebiet wurde das Boot jedoch in der Biskaya durch Fliegerbomben beschädigt; zudem wurde der Kommandant durch MG-Beschuss schwer verwundet. Infolgedessen musste die Unternehmung vorzeitig abgebrochen werden. Während dieser insgesamt 7 Tage dauernden Fahrt wurden 473 sm über und 284 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Am 10.05.1943 lief U 214 wieder in Brest ein.
Original Kriegstagebuch U 214 - 5. Unternehmung
6. Unternehmung
18.05.1943 - 26.06.1943: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
Am 18.05.1943 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Rupprecht Stock von Brest zu seiner 6. Unternehmung aus. Zweck dieser Fahrt war die Bekämpfung des feindlichen Schiffsverkehrs im Nordatlantik sowie das Legen einer Minensperre von 15 Minen vor Dakar. Zur Ergänzung der Vorräte erfolgte am 17.06.1943 eine Versorgung durch U 460 mit Frischbrot; zudem wurde → 1 U-Boot versorgt. Es wurde ein Schiff mit 6.507 BRT durch die gelegten Minen beschädigt. Nach 40 Tagen und zurückgelegten zirka 6.100 sm machte U 214 am 26.06.1943 wieder in Brest fest. → Erfolge U 214
Original Kriegstagebuch U 214 - 6. Unternehmung
7. Unternehmung
22.08.1943 - 30.11.1943: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
Am 22.08.1943 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Rupprecht Stock von Brest zu seiner 7. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, in der Karibik sowie zum Legen einer Minensperre von 20 Minen vor Colon (Panama). Zur Verlängerung der Einsatzdauer erfolgte am 07.11.1943 eine Versorgung durch U 193 mit 26 m³ Brennstoff und Proviant für 14 Tage. Während dieser insgesamt 101 Tage dauernden Fahrt wurden 12.406 sm zurückgelegt. Durch die gelegten Minen wurde wahrscheinlich ein Unterseebootes mit 1.525 ts versenkt. Am 30.11.1943 lief U 214 wieder in Brest ein. → Erfolge U 214
Original Kriegstagebuch U 214 - 7. Unternehmung
8. Unternehmung
12.02.1944 - 15.02.1944: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
19.02.1944 - 29.04.1944: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
Am 12.02.1944 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Rupprecht Stock von Brest zu seiner 8. Unternehmung aus. Nachdem in der Biskaya eine leckende Packung am Funkpeiler festgestellt worden war, kehrte das Boot zunächst nach Brest zurück. Nach erfolgter Reparatur und dem erneuten Auslaufen operierte das Boot im Mittelatlantik sowie zum Legen einer Minensperre von 15 Minen vor Casablanca. Während dieser insgesamt 78 Tage dauernden Fahrt wurden 3.974 sm über und 2.583 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Am 29.04.1944 lief U 214 wieder in Brest ein. Im Anschluss an diese Unternehmung erfolgte in der Zeit vom 10.05.1944 bis zum 10.06.1944 in der Kriegsmarinewerft Brest der Einbau einer Schnorchelanlage.
Original Kriegstagebuch U 214 - 8. Unternehmung
9. Unternehmung
11.06.1944 - 14.06.1944: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
17.06.1944 - 02.07.1944: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
Am 11.06.1944 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Rupprecht Stock von Brest zu seiner 9. Unternehmung aus. Nachdem festgestellt wurde, dass der Schnorchelkopf stark leckte, musste das Boot zunächst nach Brest zurückkehren. Nach dem erneuten Auslaufen operierte das Boot an der Invasionsfront in der Biskaya sowie im Ärmelkanal, wo zudem eine Minensperre von 15 Minen vor Plymouth gelegt wurde. Während dieser insgesamt 22 Tage dauernden Fahrt wurden 176 sm über und 406 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Am 02.07.1944 lief U 214 wieder in Brest ein.
Original Kriegstagebuch U 214 - 9. Unternehmung
10. Unternehmung
22.07.1944 - 23.07.1944: Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Brest
23.07.1944 - 26.07.1944: Ausgelaufen von Brest - Verlust des Bootes
Am 22.07.1944 lief U 214 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Gerhard Conrad von Brest zu seiner 10. Unternehmung aus. Aufgrund ständiger Feindortung sah sich die Führung zunächst gezwungen, die Fahrt zu unterbrechen, woraufhin das Boot nach Brest zurückkehrte. Nach dem abermaligen Auslaufen operierte das Boot an der Invasionsfront in der Biskaya, im Ärmelkanal sowie im Seegebiet südlich von Start Point. Die geplanten 15 Minen, die vor Start Point ausgelegt werden sollten, konnten infolge der vorzeitigen Versenkung nicht mehr zum Einsatz kommen. Während dieser insgesamt 5 Tage dauernden Fahrt konnten keine Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Am 26.07.1944 wurde U 214 schließlich durch ein britisches Kriegsschiff versenkt.
Original Kriegstagebuch U 214 - 10. Unternehmung (B.d.U. op.)
Verbleib
| Datum: | 26.07.1944 |
| Letzter Kommandant: | Gerhard Conrad |
| Ort: | Ärmelkanal |
| Position: | 49° 58' Nord - 03° 30' West |
| Planquadrat: | BF 2616 |
| Verlust durch: | Wasserbomben |
| Tote: | 48 |
| Überlebende: | 0 |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 214 |
Verbleib im Detail
Am 26.07.1944 wurde U 214 im Ärmelkanal südöstlich von Eddystone durch Wasserbomben der britischen Fregatte HMS Cooke (K.471) unter Lieutenant Commander Leonard-Charles Hill versenkt.
Zitate aus der Literatur
Busch/Röll schreiben dazu:
Am 26.07.1944 im Englischen Kanal beim Anmarsch auf Start Point, durch Asdic der britischen Fregatte COOKE entdeckt und südöstlich des Eddystone-Leuchtturm durch Wasserbomben versenkt.
Aus Busch/Röll - Die deutschen U-Bootverluste - S. 269.
Clay Blair schreibt dazu:
Der mit einem Schnorchel ausgestattete VIID-Minenleger U 214 unter dem neuen 23jährigen Kommandanten Gerhard Conrad lief am 22. Juli in Brest aus, um vor der Südwestküste Englands ein Feld von 15 SMA-Minen zu legen. Vier Tage nach dem Auslaufen, am 26. Juli, wurde das Boot mit der gesamten Besatzung von der britischen Fregatte Cooke, geführt von L.C. Hill, versenkt.
Aus Clay Blair - Band 2 - Die Gejagten - S. 706.
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB
Clay Blair: "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag 1999 - S. 706.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 46, 189, 235
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997- S. 59, 194.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 269.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 150, 151.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 112, 272.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 171 - U 222" - Eigenverlag - S. 305 – 318.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 43.