U 2322: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 9. Juni 2026, 11:44 Uhr

U 2321
   U 2323

Kriegsmarine Unterseeboot U 2322

Typ: XXIII
Bauauftrag: 20.09.1943
Bauwerft: Deutsche Werft AG Hamburg
Baunummer: 476
Serie: U 2321 - U 2371
Kiellegung: 22.03.1944
Stapellauf: 30.04.1944
Indienststellung: 01.07.1944
Kommandant: Fridjof Heckel
Feldpostnummer: M - 41 224

Kommandanten

01.07.1944 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See Fridjof Heckel

Flottillen

01.07.1944 - 14.08.1944 4. U-Flottille, Stettin (Ausbildungsboot)
15.08.1944 - 31.01.1945 32. U-Flottille, Hamburg (Ausbildungsboot)
01.02.1945 - 08.05.1945 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

21.01.1945 - 25.01.1945 Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Horten


Am 21.01.1945 lief U 2322 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Fridjof Heckel von Kiel aus. Das Boot verlegte nach Horten. Nach einer Gesamtdauer von 5 Tagen lief U 2322 am 25.01.1945 in Horten ein. Dort führte es Schnorchelübungen im Oslofjord durch.



1. Unternehmung

06.02.1945 - 07.02.1945 Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kristiansand

07.02.1945 - 03.03.1945 Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Stavanger


Am 06.02.1945 lief U 2322 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Fridjof Heckel von Horten zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen in Kristiansand, operierte das Boot in der Nordsee und vor der britischen Ostküste. Nach einer Gesamtdauer von 26 Tagen lief U 2322 am 03.03.1945 in Stavanger ein. U 2322 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 1.317 BRT versenken. → Erfolge U 2322.

Original Kriegstagebuch U 2322 - 1. Unternehmung



2. Unternehmung

04.04.1945 - 30.04.1945 Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Stavanger


Am 04.04.1945 lief U 2322 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Fridjof Heckel von Stavanger zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte in der Nordsee, vor Lowestoft und Orfordness. Nach einer Gesamtdauer von 27 Tagen lief U 2322 am 30.04.1945 wieder in Stavanger ein. U 2322 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 2322 - 2. Unternehmung



Überführungsfahrt

27.05.1945 - 01.06.1945 Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Scapa Flow

02.06.1945 - 02.06.1945 Ausgelaufen von Scapa Flow - Eingelaufen in Loch Ryan


U 2322 lief am 27.05.1945 von Stavanger aus. Das Boot überführte, über Scapa Flow, nach Loch Ryan. Am 02.06.1945 lief U 2322 in Loch Ryan ein. Dort wurde das Boot den Briten übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft. U 2322 wartete auf seine Versenkung bei der Operation Deadlight.



Operation Deadlight

25.11.1945 - 27.11.1945 Ausgelaufen von Loch Ryan - Versenkt


U 2322, lief am 25.11.1945 von Loch Ryan aus. Das Boot wurde am 27.11.1945, bei der Operation Deadlight, versenkt.


Verbleib

27.11.1945
Letzter Kommandant Fridjof Heckel
Ort Nordatlantik
Position 56° 10' Nord - 10° 05' West
Planquadrat AM 5139
Verlust durch Operation Deadlight
Tote 0
Überlebende -
Besatzung Besatzungsliste U 2322

Verbleib im Detail


Am 25.11.1945 wurde U 2322 von dem britischen Marineschlepper HMS Saucy (W.131) auf die Position der Operation Deadlight geschleppt und am 27.11.1945 um 09:00 Uhr, im Nordatlantik nordwestlich von Irland, durch Artilleriefeuer des britischen Zerstörers HMS Onslow (G.17) unter Captain Henry William Biggs und des polnischen Zerstörers ORP Blyskawica (H.34) unter Komandor Porucznik Ludwik Lichodziejewski versenkt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 93.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 156, 231.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 374.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 323.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 170.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - Eigenverlag - S. 95 - 96.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 189.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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