U 1227: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 15. Juni 2026, 11:16 Uhr

U 1226
   U 1228

Kriegsmarine Unterseeboot U 1227

Typ: IX C/40
Bauauftrag: 14.10.1941
Bauwerft: Deutsche Werft AG Hamburg
Baunummer: 390
Serie: U 1221 - U 1262
Kiellegung: 01.02.1943
Stapellauf: 18.09.1943
Indienststellung: 08.12.1943
Kommandant: Friedrich Altmeier
Feldpostnummer: M - 54 328

Kommandanten

08.12.1943 - 10.04.1945 Oberleutnant zur See Friedrich Altmeier

Flottillen

08.12.1943 - 31.07.1944 31. U-Flottille, Hamburg (Ausbildungsboot)
01.08.1944 - 31.12.1944 2. U-Flottille, Lorient (Frontboot)
01.01.1945 - 10.04.1945 33. U-Flottille, Flensburg (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

31.08.1944 - 02.09.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Horten


Am 31.08.1944 lief U 1227 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich Altmeier von Kiel aus. Das Boot verlegte nach Horten. Nach einer Gesamtdauer von 3 Tagen lief U 1227 am 02.09.1944 in Horten ein. Dort führte es Tauch- und Schnorchelübungen im Oslofjord durch.



Verlegungsfahrt

05.09.1944 - 06.09.1944: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kristiansand

07.09.1944 - 07.09.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Flekkefjord

08.09.1944 - 08.09.1944: Ausgelaufen von Flekkefjord - Eingelaufen in Stavanger

08.09.1944 - 10.09.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen


Am 05.09.1944 lief U 1227 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich Altmeier von Horten aus. Das Boot verlegte, über Kristiansand (Brennstoff- und Proviantergänzung), Flekkefjord (Wegsperrung), und Stavanger, nach Bergen. Nach einer Gesamtdauer von 6 Tagen lief U 1227 am 10.09.1944 in Bergen ein.



1. Unternehmung

14.09.1944 - 26.12.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Bergen


Am 14.09.1944 lief U 1227 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich Altmeier von Bergen zu seiner 1. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und westlich Gibraltar. Die Unternehmung mußte, wegen Waboschäden, vorzeitig abgebrochen werden. 1 Mann kam ums Leben (über Bord). Nach einer Gesamtdauer von 104 Tagen, lief U 1227 am 26.12.1944 wieder in Bergen ein. U 1227 konnte auf dieser Unternehmung 1 Korvette mit 1.370 ts beschädigen. → Erfolge U 1227.

Original Kriegstagebuch U 1227 - 1. Unternehmung



Verlegungsfahrt

27.12.1944 - 28.12.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Stavanger

31.12.1944 - 01.01.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Farsund

01.01.1945 - 02.01.1945: Ausgelaufen von Farsund - Eingelaufen in Kristiansand

02.01.1945 - 04.01.1945: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Flensburg


Am 27.12.1944 lief U 1227 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich Altmeier von Bergen aus. Das Boot verlegte über Stavanger (Schlechtwetter), Farsund (Luftgefahr), und Kristiansand (Abgabe Ausrüstung), nach Flensburg. Später nach Kiel verlegt.


Verbleib

Datum: 09.04.1945
Letzter Kommandant: Friedrich Altmeier
Ort: Kiel
Position: 54° 21' Nord - 10° 09' Ost
Planquadrat: AO 7727
Verlust durch: Bombentreffer
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 1227

Verbleib im Detail


Am 09.04.1945 gegen 22:30 Uhr wurde U 1227 bei den Deutschen Werken Kiel AG im Trockendock 1, durch Bombentreffer, bei einem Luftangriff von 576 Bombern der 1., 3. und 8. britischen RAF Group des Bomber Command, zerstört. Das Boot wurde am 10.04.1945 außer Dienst gestellt und das Wrack am 03.05.1945 nochmals gesprengt. Die Besatzung von U 1227 übernahm am 27.04.1945 U 155. Das Trockendock 1 wurde nach dem Kriegsende zugeschüttet und überbaut.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 16.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 137, 230.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 337.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag - 2008 - S. 321.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 132.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - S. 54 - 55.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 188.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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