U 703: Unterschied zwischen den Versionen
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*U 703 erhielt den Befehl, vor der Ostküste Grönlands eine schwimmende automatische [[Wetterboje]] auszusetzen. Nach dem Auslaufen aus Narvik wurde kein Signal mehr von U 703 empfangen. Das Boot wurde mit Wirkung vom 06.10.1944 als vermisst geführt. Es gibt derzeit keine plausible Erklärung für seinen Verlust. ([[Dr. Axel Niestlé]] - S. 224). | *U 703 erhielt den Befehl, vor der Ostküste Grönlands eine schwimmende automatische [[Wetterboje]] auszusetzen. Nach dem Auslaufen aus Narvik wurde kein Signal mehr von U 703 empfangen. Das Boot wurde mit Wirkung vom 06.10.1944 als vermisst geführt. Es gibt derzeit keine plausible Erklärung für seinen Verlust. ([[Dr. Axel Niestlé]] - S. 224). | ||
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Aktuelle Version vom 1. Juni 2026, 15:34 Uhr
Kriegsmarine Unterseeboot U 703
| Typ: | VII C |
| Bauauftrag: | 09.10.1939 |
| Bauwerft: | H.C. Stülcken & Sohn Hamburg |
| Serie: | U 701 - U 722 |
| Baunummer: | 762 |
| Kiellegung: | 09.08.1940 |
| Stapellauf: | 18.07.1941 |
| Indienststellung: | 16.10.1941 |
| Kommandant: | Heinz Bielfeld |
| Feldpostnummer: | M - 25 617 |
Kommandanten
| 16.10.1941 - 05.07.1943 | Kapitänleutnant Heinz Bielfeld |
| 06.07.1943 - 16.09.1944 | Oberleutnant zur See Joachim Brünner |
Flottillen
| 16.10.1941 - 00.03.1942 | 6. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot) |
| 00.03.1942 - 30.06.1942 | 6. U-Flottille, St. Nazaire (Frontboot) |
| 01.07.1942 - 31.05.1943 | 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot) |
| 01.06.1943 - 16.09.1944 | 13. U-Flottille, Drontheim (Frontboot) |
Einsätze
1. Unternehmung
21.03.1942 - 21.03.1942: Ausgelaufen von Hamburg - Eingelaufen in Brunsbüttel
22.03.1942 - 22.03.1942: Ausgelaufen von Brunsbüttel - Eingelaufen in Helgoland
01.04.1942 - 04.04.1942: Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Stavanger
Am 21.03.1942 lief U 703 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Heinz Bielfeld von Hamburg zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach einer Übernachtung und Geleitaufnahme in Brunsbüttel sowie diversen Reparaturen in Helgoland operierte das Boot im Nordmeer, wobei es zur U-Boot-Gruppe Wachsam gehörte. Nach einer Gesamtdauer von 14 Tagen lief das Boot in Stavanger ein, wo U 703 vom 05.04.1942 bis zum 12.04.1942 in einer 3-Stundenbereitschaft verblieb. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Original Kriegstagebuch U 703 - 1. Unternehmung
Verlegungsfahrt
13.04.1942 - 13.04.1942: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen
Am 13.04.1942 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld von Stavanger aus. Das Boot verlegte nach Bergen wo es noch am gleichen Tag einlief. Dort blieb es bis zum 24.04.1942 in 12-Stundenbereitschaft.
2. Unternehmung
26.04.1942 - 07.05.1942: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Reinøya
Am 26.04.1942 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld von Bergen zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer, dabei gehörte es zur U-Boot-Gruppe Strauchritter. Nach einer Gesamtdauer von 11 Tagen und einer zurückgelegten Gesamtstrecke von 3.244 sm lief das Boot am 07.05.1942 in Reinøya ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Original Kriegstagebuch U 703 - 2. Unternehmung
3. Unternehmung
10.05.1942 - 10.05.1942: Ausgelaufen von Reinøya - Eingelaufen in Kirkenes
10.05.1942 - 12.05.1942: Ausgelaufen von Kirkenes - Eingelaufen in Harstad
12.05.1942 - 13.05.1942: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in den Skjomenfjord
16.05.1942 - 30.05.1942: Ausgelaufen aus dem Skjomenfjord - Eingelaufen in Harstad
30.05.1942 - 30.05.1942: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in Narvik
30.05.1942 - 30.05.1942: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in den Skjomenfjord
Am 10.05.1942 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld von Reinøya zu seiner 3. Unternehmung aus. Nach dem Befehlsempfang in Kirkenes, Marschanweisungen in Harstad sowie Reparaturen und einer Brennstoffergänzung im Skjomenfjord operierte das Boot im Nordmeer, wobei es zur U-Boot-Gruppe Greif gehörte. Der Rückmarsch führte über Harstad, wo eine Proviantergänzung stattfand, und Narvik zurück in den Skjomenfjord. Nach einer Gesamtdauer von 20 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 3.848,8 sm über und 113,7 sm unter Wasser lief das Boot am 30.05.1942 wieder im Skjomenfjord ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 6.191 BRT versenken. → Erfolge U 703.
Original Kriegstagebuch U 703 - 3. Unternehmung
Verlegungsfahrt
01.06.1942 - 01.06.1942: Ausgelaufen aus dem Skjomenfjord - Eingelaufen in Narvik
01.06.1942 - 04.06.1942: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Bergen
Am 01.06.1942 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld aus dem Skjomenfjord aus. Das Boot verlegte über Narvik, wo ein Befehlsempfang stattfand, in die Werft nach Bergen. Nach einer Gesamtdauer von 4 Tagen lief das Boot am 04.06.1942 in Bergen ein.
4. Unternehmung
29.06.1942 - 15.07.1942: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Narvik
Am 29.06.1942 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld von Bergen zu seiner 4. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer, dabei gehörte es zur U-Boot-Gruppe Eisteufel. Nach einer Gesamtdauer von 16 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 3.889 sm über und 66 sm unter Wasser lief das Boot am 15.07.1942 in Narvik ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit zusammen 12.124 BRT versenken. → Erfolge U 703.
Original Kriegstagebuch U 703 - 4. Unternehmung
Verlegungsfahrt
02.08.1942 - 04.08.1942: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Drontheim
Am 01.06.1942 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld aus dem Skjomenfjord aus. Das Boot verlegte über Narvik, wo ein Befehlsempfang stattfand, in die Werft nach Bergen. Nach einer Gesamtdauer von 3 Tagen lief das Boot am 04.06.1942 in Bergen ein.
5. Unternehmung
09.08.1942 - 11.09.1942: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Harstad
11.09.1942 - 11.09.1942: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in den Skjomenfjord
Am 09.08.1942 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld von Drontheim zu seiner 5. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer, der Barentssee, nordwestlich von Island, der Dänemarkstraße und bei der Insel Spitzbergen. Der Rückmarsch führte über Harstad, wo eine Rücksprache mit dem Admiral Nordmeer stattfand, in den Skjomenfjord. Nach einer Gesamtdauer von 34 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 6.294,4 sm über und 105,5 sm unter Wasser lief das Boot am 11.09.1942 im Skjomenfjord ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Original Kriegstagebuch U 703 - 5. Unternehmung
6. Unternehmung
14.09.1942 - 14.09.1942: Ausgelaufen aus dem Skjomenfjord - Eingelaufen in Harstad
14.09.1942 - 26.09.1942: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in Narvik
Am 14.09.1942 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld aus dem Skjomenfjord zu seiner 6. Unternehmung aus. Nach einer Proviantaufnahme in Harstad operierte das Boot im Nordmeer, dabei gehörte es zur U-Boot-Gruppe Trägertod. Nach einer Gesamtdauer von 13 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 3.150,5 sm über und 62,5 sm unter Wasser lief das Boot am 26.09.1942 in Narvik ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung 1 Zerstörer mit 1.870 ts versenken. → Erfolge U 703.
Original Kriegstagebuch U 703 - 6. Unternehmung
Verlegungsfahrt
26.09.1942 - 26.09.1942: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in den Skjomenfjord
28.09.1942 - 30.09.1942: Ausgelaufen aus dem Skjomenfjord - Eingelaufen in Drontheim
Am 26.09.1942 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld von Narvik aus. Das Boot verlegte über den Skjomenfjord, wo eine Ergänzung von Brennstoff und Proviant stattfand, in die Werft nach Drontheim. Nach einer Gesamtdauer von 5 Tagen lief das Boot am 30.09.1942 in Drontheim ein.
Verlegungsfahrt
28.12.1942 - 31.12.1942: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Bergen
Am 28.12.1942 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld von Drontheim aus. Das Boot verlegte nach Bergen, wo es nach einer Gesamtdauer von 4 Tagen am 31.12.1942 einlief. Dort diente es zur Verfügung der Torpedo-Versuchsanstalt für Torpedo-Seegangschießen.
7. Unternehmung
07.03.1943 - 05.04.1943: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Hammerfest
Am 07.03.1943 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld von Bergen zu seiner 7. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer. Nach einer Gesamtdauer von 30 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 4.416,5 sm über und 142,9 sm unter Wasser lief das Boot am 05.04.1943 in Hammerfest ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Original Kriegstagebuch U 703 - 7. Unternehmung
8. Unternehmung
17.04.1943 - 15.05.1943: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Hammerfest
Am 17.04.1943 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld von Hammerfest zu seiner 8. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer, dabei gehörte es zur U-Boot-Gruppe Monsun. Nach einer Gesamtdauer von 29 Tagen und einer zurückgelegten Gesamtstrecke von [fehlende Angabe] sm lief das Boot am 15.05.1943 wieder in Hammerfest ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Original Kriegstagebuch U 703 - 8. Unternehmung
Verlegungsfahrt
18.05.1943 - 19.05.1943: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Narvik
19.05.1943 - 21.05.1943: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Drontheim
Am 18.05.1943 lief U 703 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Heinz Bielfeld von Hammerfest aus. Das Boot verlegte über Narvik, wo eine Besprechung stattfand, nach Drontheim. Nach einer Gesamtdauer von 4 Tagen lief das Boot am 21.05.1943 in Drontheim ein.
9. Unternehmung
19.07.1943 - 03.08.1943: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Harstad
03.08.1943 - 03.08.1943: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in Narvik
Am 19.07.1943 lief U 703 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Joachim Brünner von Drontheim zu seiner 9. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer sowie in der Kostinstraße, legte die Wetterboje WF-106 aus und lief zur Rettung sowjetischer Schiffbrüchiger die Hopen-Insel an. Der Rückmarsch führte über Harstad, wo ein Lotse an Bord genommen wurde, nach Narvik. Nach einer Gesamtdauer von 16 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 2.825,7 sm über und 134,4 sm unter Wasser lief das Boot am 03.08.1943 in Narvik ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung 1 Minensucher mit 559 ts versenken. → Erfolge U 703.
Original Kriegstagebuch U 703 - 9. Unternehmung
10. Unternehmung
14.08.1943 - 15.08.1943: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Tromsø
15.08.1943 - 16.08.1943: Ausgelaufen von Tromsø - Eingelaufen in Hammerfest
17.08.1943 - 09.10.1943: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Harstad
10.10.1943 - 10.10.1943: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in Narvik
Am 14.08.1943 lief U 703 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Joachim Brünner von Narvik zu seiner 10. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen und der Aufnahme von Ausrüstung in Tromsø sowie der Anbordnahme einer Wetterstation in Hammerfest operierte das Boot im Nordmeer, brachte die Wetterstation „Gerhard“ auf der Insel Nowaja Semlja aus und operierte in der Westsibirischen See. Der Rückmarsch führte über die Hopen-Insel, wo die restlichen sowjetischen Schiffbrüchigen gerettet wurden, und Harstad, wo ein Lotse an Bord genommen wurde, zurück nach Narvik. Nach einer Gesamtdauer von 58 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 7.922 sm über und 179,7 sm unter Wasser lief das Boot am 10.10.1943 wieder in Narvik ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 4.146 BRT versenken. → Erfolge U 703.
Original Kriegstagebuch U 703 - 10. Unternehmung
Verlegungsfahrt
12.10.1943 - 14.10.1943: Ausgelaufen aus dem Skjomenfjord - Eingelaufen in Drontheim
18.10.1943 - 19.10.1943: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Bergen
Am 12.10.1943 lief U 703 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Joachim Brünner aus dem Skjomenfjord aus. Das Boot verlegte über Drontheim, wo eine Erledigung von Bootsangelegenheiten stattfand, in die Werft nach Bergen. Nach einer Gesamtdauer von 8 Tagen lief das Boot am 19.10.1943 in Bergen ein.
Verlegungsfahrt
13.01.1944 - 14.01.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Kristiansand
15.01.1944 - 17.01.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Kiel
Am 13.01.1944 lief U 703 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Joachim Brünner von Bergen aus. Das Boot verlegte über Kristiansand, wo eine Geleitbesprechung stattfand, in die Werft nach Kiel, wo es am 17.01.1944 einlief. Wegen einer Überlastung der dortigen Werft verlegte das Boot später nach Königsberg, bevor es am 15.02.1944 an seinen Ausgangsort zurückkehrte. Nach einer Gesamtdauer von 34 Tagen lief das Boot wieder in Kiel ein.
11. Unternehmung
24.02.1944 - 25.02.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand
25.02.1944 - 26.02.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Egersund
26.02.1944 - 28.02.1944: Ausgelaufen von Egersund - Eingelaufen in Drontheim
29.02.1944 - 29.02.1944: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Drontheim
01.03.1944 - 08.03.1944: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Narvik
Am 24.02.1944 lief U 703 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Joachim Brünner von Kiel zu seiner 11. Unternehmung aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, einer Geleitbesprechung in Kristiansand sowie dem nebel- und luftgefahrbedingten Einlaufen in Egersund beziehungsweise Drontheim operierte das Boot im Nordmeer, wobei es zur U-Boot-Gruppe Taifun gehörte. Am 06.03.1944 starben zwei Mann nach einem Fliegerangriff und sechs wurden verletzt, wovon ein dritter Mann am 07.03.1944 an den Folgen seiner Verletzungen verstarb. Nach einer Gesamtdauer von 14 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 2.725 sm über und 85 sm unter Wasser lief das Boot am 08.03.1944 in Narvik ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 7.062 BRT versenken. → Erfolge U 703.
Original Kriegstagebuch U 703 - 11. Unternehmung
12. Unternehmung
08.04.1944 - 29.04.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Harstad
29.04.1944 - 29.04.1944: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in Narvik
30.04.1944 - 30.04.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in die Bogenbucht
30.04.1944 - 30.04.1944: Ausgelaufen aus der Bogenbucht - Eingelaufen in Ramsund
30.04.1944 - 05.05.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Drontheim
Am 08.04.1944 lief U 703 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Joachim Brünner von Narvik zu seiner 12. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer, dabei gehörte es zu den U-Boot-Gruppen Donner und Donner und Keil. Am 29.04.1944 lief das Boot für eine Marschanweisung in Harstad sowie zur Überprüfung der Dieselkupplung in Narvik ein. Am 30.04.1944 wurden in der Bogenbucht Brennstoff und Proviant ergänzt sowie in Ramsund Torpedos übernommen, woraufhin U 703 seine Unternehmung im Nordmeer fortsetzte. Nach einer Gesamtdauer von 28 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 3.815,5 sm über und 508 sm unter Wasser lief das Boot am 05.05.1944 in Drontheim ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Original Kriegstagebuch U 703 - 12. Unternehmung
Verlegungsfahrt
29.07.1944 - 31.07.1944: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Ramsund
01.08.1944 - 01.08.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in die Bogenbucht
01.08.1944 - 01.08.1944: Ausgelaufen aus der Bogenbucht - Eingelaufen in Narvik
Am 29.07.1944 lief U 703 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Joachim Brünner von Drontheim aus. Das Boot verlegte mit zehn norwegischen SS-Männern an Bord von Drontheim über Ramsund, wo der SS-Trupp auf U 307 überstieg und Torpedos ausgetauscht wurden, sowie über die Bogenbucht, wo das Minengerät abgegeben wurde, nach Narvik, um dort auf eine Wetterboje zu warten. Nach einer Gesamtdauer von 4 Tagen lief das Boot am 01.08.1944 in Narvik ein.
13. Unternehmung
20.08.1944 - 21.08.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Tromsø
21.08.1944 - 10.09.1944: Ausgelaufen von Tromsø - Eingelaufen in Harstad
11.09.1944 - 11.09.1944: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in die Bogenbucht
12.09.1944 - 12.09.1944: Ausgelaufen aus der Bogenbucht - Eingelaufen in Narvik
Am 20.08.1944 lief U 703 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Joachim Brünner von Narvik zu seiner 13. Unternehmung aus. Nach dem Befehlsempfang in Tromsø operierte das Boot im Nordmeer als Geleitschutz für das Wetterbeobachtungsschiff Kehdingen (WBS-6) an der ostgrönländischen Küste für den Wettertrupp „Edelweiß I“ und warf die Wetterboje „Ernst“ nördlich von Island ab, wobei es zur U-Boot-Gruppe Trutz gehörte. Am 01.09.1944 wurden von der Kehdingen 20 m³ Brennstoff übernommen. Der Rückmarsch führte über Harstad, wo eine Proviantergänzung stattfand, und die Bogenbucht, wo eine Wetterboje übernommen wurde, zurück nach Narvik. Nach einer Gesamtdauer von 24 Tagen und einer zurückgelegten Strecke von 3.939,2 sm über und 107 sm unter Wasser lief das Boot am 12.09.1944 wieder in Narvik ein. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Original Kriegstagebuch U 703 - 13. Unternehmung
14. Unternehmung
17.09.1944 - 16.09.1944: Ausgelaufen von Narvik - Boot verschollen
Am 19.09.1944 lief U 703 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Joachim Brünner von Narvik zu seiner 14. Unternehmung aus. Das Boot sollte im Nordmeer operieren und östlich von Island eine Wetterboje absetzen. U 703 ist seit dem Auslaufen aus unbekannten Gründen verschollen. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Original Kriegstagebuch U 703 - 14. Unternehmung (B.d.U. op.)
Verbleib
| Datum: | 16.09.1944 |
| Letzter Kommandant: | Joachim Brünner |
| Ort: | Nordmeer |
| Position: | (67° 00' Nord - 14° 00' West) |
| Planquadrat: | (AE 2825) |
| Verlust durch: | Unbekannt |
| Tote: | 54 |
| Überlebende: | 0 |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 703 |
Verbleib im Detail
U 703 ist seit dem 17.09.1944 im Nordmeer aus unbekannter Ursache verschollen.
- U 703 erhielt den Befehl, vor der Ostküste Grönlands eine schwimmende automatische Wetterboje auszusetzen. Nach dem Auslaufen aus Narvik wurde kein Signal mehr von U 703 empfangen. Das Boot wurde mit Wirkung vom 06.10.1944 als vermisst geführt. Es gibt derzeit keine plausible Erklärung für seinen Verlust. (Dr. Axel Niestlé - S. 224).
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 29, 39.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 58, 253. a
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - "Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 292.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - "Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag - 2008 - S. 286 - 287.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 80, 224.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 661 - U 849" - Eigenverlag - S. 81 - 96.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 252.