U 307

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Kriegsmarine Unterseeboot U 307

Typ: VII C
Bauauftrag: 20.01.1941
Bauwerft: Flender Werke AG Lübeck
Serie: U 301 - U 316
Baunummer: 307
Kiellegung: 05.11.1941
Stapellauf: 30.09.1942
Indienststellung: 18.11.1942
Kommandant: Friedrich-Georg Herrle
Feldpostnummer: M - 50 406

Kommandanten

18.11.1942 - 01.12.1944 Oberleutnant zur See - Friedrich-Georg Herrle
02.12.1944 - 29.04.1945 Oberleutnant zur See - Erich Krüger

Flottillen

18.11.1942 - 30.04.1943 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
01.05.1943 - 31.10.1943 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot)
01.11.1943 - 29.04.1945 13. U-Flottille, Drontheim (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

29.06.1943 - 01.07.1943 Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Marviken

01.07.1943 - 01.07.1943: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Lervik

02.07.1943 - 02.07.1943: Ausgelaufen von Lervik - Eingelaufen in Bergen

03.07.1943 - 06.07.1943: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Narvik

06.07.1943 - 07.07.1943: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Tromsø

07.07.1943 - 08.07.1943: Ausgelaufen von Tromsø - Eingelaufen in Hammerfest


Am 29.06.1943 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Kiel zu einer Verlegungsfahrt aus. Nach Abschluss der Ausbildung verlegte das Boot gemeinsam mit U 713 über Marviken zum Befehlsempfang, Lervik, wegen Alarmstufe, Bergen zur Brennstoff- und Proviantergänzung sowie Narvik zum erneuten Befehlsempfang und Tromsø zum Geleitwechsel nach Hammerfest. Nach dieser insgesamt 10 Tage dauernden Fahrt lief das Boot am 08.07.1943 in Hammerfest ein.



1. Unternehmung

09.07.1943 - 12.07.1943: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Hammerfest


Am 09.07.1943 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Hammerfest zu seiner 1. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer, um dort gegen feindliche Schiffsverbände vorzugehen. Während dieser insgesamt 4 Tage dauernden Fahrt wurden 235 sm über und 8 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Am 12.07.1943 lief das Boot wieder in Hammerfest ein, woraufhin vom 13.07.1943 bis zum 14.07.1943 Ortungsübungen mit deutschen Zerstörern im Altafjord durchgeführt wurden. U 307 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 307 - 1. Unternehmung



2. Unternehmung

16.07.1943 - 21.08.1943: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Hammerfest


Am 16.07.1943 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Hammerfest zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer, im Seegebiet um Spitzbergen sowie bei der Bäreninsel, um dort Jagd auf gegnerische Einheiten zu machen. Während dieser insgesamt 37 Tage dauernden Fahrt wurden 4.306 sm über und 90 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Am 21.08.1943 lief das Boot wieder in Hammerfest ein.

Original Kriegstagebuch U 307 - 2. Unternehmung



3. Unternehmung

02.09.1943 - 03.09.1943: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Tromsø

03.09.1943 - 03.09.1943: Ausgelaufen von Tromsø - Eingelaufen in Lødingen

03.09.1943 - 03.09.1943: Ausgelaufen von Lødingen - Eingelaufen in Narvik

04.09.1943 - 04.09.1943: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Ramsund

04.09.1943 - 04.09.1943: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Tromsø

05.09.1943 - 09.10.1943: Ausgelaufen von Tromsø - Eingelaufen in Hammerfest


Am 02.09.1943 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Hammerfest zu seiner 3. Unternehmung aus. Der Einsatz begann mit einer Reihe von Vorbereitungen: Nach der Aufnahme eines Lotsen in Tromsø und dessen Abgabe in Lødingen folgten die Berichterstattung in Narvik, das Nachprüfen der Pi 2-Pistolen in Ramsund sowie die Übernahme von Brennstoffschläuchen in Tromsø. Anschließend operierte das Boot im Nordmeer, bei Spitzbergen und im Gebiet um die Bäreninsel, wobei es den U-Boot-Gruppen Wiking und Monsun angehörte, um gegen feindliche Schiffsbewegungen vorzugehen. Während dieser insgesamt 38 Tage dauernden Fahrt wurden 4.754 sm über und 51 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Am 09.10.1943 lief U 307 wieder in Hammerfest ein.

Original Kriegstagebuch U 307 - 3. Unternehmung



4. Unternehmung

27.10.1943 - 09.12.1943: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Hammerfest


Am 27.10.1943 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Hammerfest zu seiner 4. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer, bei Spitzbergen sowie im Seegebiet um die Bäreninsel und gehörte dabei der Eisenbart an, um gegen alliierte Geleitzugrouten vorzugehen. Während dieser insgesamt 44 Tage dauernden Fahrt wurden 7.188 sm über und 197 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Am 09.12.1943 lief U 307 wieder in Hammerfest ein.

Original Kriegstagebuch U 307 - 4. Unternehmung



Verlegungsfahrt


12.12.1943 - 15.12.1943: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Drontheim


Am 12.12.1943 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Hammerfest zu einer weiteren Verlegungsfahrt aus. Das Boot verlegte in die Werft nach Drontheim, um dort notwendige Arbeiten durchführen zu lassen. Nach dieser insgesamt 4 Tage dauernden Fahrt lief das Boot am 15.12.1943 in Drontheim ein.



5. Unternehmung

23.02.1944 - 25.02.1944: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Ramsund

25.02.1944 - 25.02.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Lødingen

25.02.1944 - 25.02.1944: Ausgelaufen von Lødingen - Eingelaufen in Harstad

26.02.1944 - 27.03.1944: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in Harstad

27.03.1944 - 27.03.1944: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in Ramsund

27.03.1944 - 27.03.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Narvik


Am 23.02.1944 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Drontheim zu seiner 5. Unternehmung aus. Die Vorbereitungen für den Einsatz umfassten die Übernahme von Torpedos in Ramsund, das Anbordnehmen eines Lotsen in Lødingen sowie die Brennstoffergänzung und den Wechsel eines Zylinderdeckels in Harstad. Anschließend operierte das Boot im Nordmeer, wobei es den U-Boot-Gruppen Boreas und Thor angehörte, um gegen den feindlichen Schiffsverkehr vorzugehen. Der Rückmarsch erfolgte über Harstad zur Lotsenabgabe und Ramsund zur Abgabe von Torpedos. Während dieser insgesamt 34 Tage dauernden Fahrt wurden 3.515 sm über und 547 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Am 27.03.1944 lief U 307 in Narvik ein.

Original Kriegstagebuch U 307 - 5. Unternehmung



6. Unternehmung

16.04.1944 - 05.05.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Narvik


Am 16.04.1944 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Narvik zu seiner 6. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer, wobei es den U-Boot-Gruppen Donner und Donner und Keil angehörte, um alliierte Geleitzüge anzugreifen. Während dieser insgesamt 20 Tage dauernden Fahrt wurden 3.231,5 sm über und 253,3 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelang die Versenkung eines Schiffes mit 7.176 BRT. Am 05.05.1944 lief U 307 wieder in Narvik ein. → Erfolge U 307

Original Kriegstagebuch U 307 - 6. Unternehmung



Verlegungsfahrt

25.05.1944 - 25.05.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Harstad

26.05.1944 - 26.05.1944: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in Hammerfest


Am 25.05.1944 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Narvik zu einer weiteren Verlegungsfahrt aus. Das Boot verlegte über Harstad, wo ein Sanitätsobermaat abgegeben wurde, nach Hammerfest. Dort erfolgte die Abgabe der zuvor in Narvik übernommenen Ausrüstungsgegenstände. Nach dieser insgesamt 2 Tage dauernden Fahrt lief das Boot am 26.05.1944 in Hammerfest ein.



7. Unternehmung

30.05.1944 - 12.07.1944: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Harstad

12.07.1944 - 12.07.1944: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in Narvik


Am 30.05.1944 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Hammerfest zu seiner 7. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer, wobei es den U-Boot-Gruppen Grimm und Trutz angehörte, um alliierte Geleitzugrouten zu bekämpfen. Der Rückmarsch erfolgte über Harstad zur Lotsenaufnahme. Während dieser insgesamt 44 Tage dauernden Fahrt wurden 6.770 sm über und 192 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Am 12.07.1944 lief U 307 wieder in Narvik ein. Im Anschluss an die Fahrt ging das Boot vom 15.07.1944 bis zum 17.07.1944 in der Bogenbucht ins Dock, gefolgt von Reparaturarbeiten in Narvik am 18.07.1944. Am 29.07.1944 wurden in Ramsund Proviant übernommen sowie drei T-V-Torpedos gegen drei FAT II-Torpedos getauscht, bevor am 31.07.1944 für das Unternehmen Schneehuhn 10 SS-Männer von U 703 an Bord kamen.

Original Kriegstagebuch U 307 - 7. Unternehmung



Verlegungsfahrt

02.08.1944 - 02.08.1944: Ausgelaufen aus der Bogenbucht - Eingelaufen in Tromsø

03.08.1944 - 03.08.1944: Ausgelaufen von Tromsø - Eingelaufen in Hammerfest


Am 02.08.1944 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle aus der Bogenbucht zu einer weiteren Verlegungsfahrt aus. Das Boot verlegte über Tromsø, wo ein Lotse an Bord genommen wurde, nach Hammerfest. Nach dieser insgesamt 2 Tage dauernden Fahrt lief das Boot am 03.08.1944 in Hammerfest ein. Dort kam der Führer des SS-Stoßtrupps der SS-Division "Wiking", Koehl, an Bord von U 307.



8. Unternehmung

04.08.1944 - 23.08.1944: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Hammerfest


Am 04.08.1944 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Hammerfest zu seiner 8. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer und begleitete im Rahmen des Unternehmen Schneehuhn mehrere Land-Stoßtrupp-Unternehmungen der Waffen-SS. Während dieser insgesamt 20 Tage dauernden Fahrt wurden 1.648 sm über und 104 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelang die Versenkung eines Schiffes mit 50 ts. Am 23.08.1944 lief das Boot wieder in Hammerfest ein. → Erfolge U 307.

Original Kriegstagebuch U 307 - 8. Unternehmung



Verlegungsfahrt

24.08.1944 - 25.08.1944: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Narvik


Am 24.08.1944 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Hammerfest zu einer weiteren Verlegungsfahrt aus. Das Boot verlegte nach Narvik, damit dort notwendige Instandsetzungen vorgenommen werden konnten. Nach dieser insgesamt 2 Tage dauernden Fahrt lief das Boot am 25.08.1944 in Narvik ein, wo vom 25.08.1944 bis zum 28.08.1944 Reparaturarbeiten durchgeführt wurden.



Verlegungsfahrt

29.08.1944 - 29.08.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in die Bogenbucht

29.08.1944 - 29.08.1944: Ausgelaufen aus der Bogenbucht - Eingelaufen in Ramsund

29.08.1944 - 30.08.1944: Ausgelaufen von Ramsund - Eingelaufen in Harstad

30.08.1944 - 31.08.1944: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in Tromsø

01.09.1944 - 01.09.1944: Ausgelaufen von Tromsø - Eingelaufen in Ramfjord


Am 29.08.1944 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Narvik zu einer weiteren Verlegungsfahrt aus. Das Boot verlegte über die Bogenbucht zur Proviantübernahme, Ramsund zur Torpedoübernahme, Harstad zum Lotsenwechsel sowie Tromsø, wo der Lotse von Bord ging, in den Ramfjord. Nach dieser insgesamt 4 Tage dauernden Fahrt lief das Boot am 01.09.1944 in Ramfjord ein.



9. Unternehmung

09.09.1944 - 04.10.1944: Ausgelaufen von Ramfjord - Eingelaufen in Hammerfest

05.10.1944 - 06.10.1944: Ausgelaufen von Hammerfest - Eingelaufen in Tromsø

06.10.1944 - 07.10.1944: Ausgelaufen von Tromsø - Eingelaufen in Narvik


Am 09.09.1944 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Ramsund zu seiner 9. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer und führte im Rahmen des Unternehmen Haudegen Wetteraufgaben zusammen mit dem Wetterbeobachtungsschiff Carl J. Busch durch. Der Rückmarsch zur Basis erfolgte über Hammerfest und Tromsø, wo eine Berichterstattung an den Admiral stattfand. Während dieser insgesamt 29 Tage dauernden Fahrt wurden 2.311 sm über und 4 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Am 07.10.1944 lief U 307 wieder in Narvik ein.

Original Kriegstagebuch U 307 - 9. Unternehmung



Verlegungsfahrt

08.10.1944 - 10.10.1944: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Drontheim


Am 08.10.1944 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich-Georg Herrle von Narvik zu einer weiteren Verlegungsfahrt aus. Das Boot verlegte in die Werft nach Drontheim, um dort modernisiert zu werden. Nach dieser insgesamt 3 Tage dauernden Fahrt lief das Boot am 10.10.1944 in Drontheim ein. In der dortigen Kriegsmarinewerft erfolgte vom 10.10.1944 bis zum 14.01.1945 der Einbau einer Schnorchelanlage. Während dieser Zeit fand zudem ein Kommandantenwechsel statt.



Verlegungsfahrt

15.01.1945 - 20.01.1945: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Narvik


Am 15.01.1945 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Erich Krüger von Drontheim zu einer weiteren Verlegungsfahrt aus. Nach dem Abschluss des Werftaufenthalts verlegte das Boot zurück nach Narvik, um dort für kommende Fronteinsätze bereitzustehen. Nach dieser insgesamt 6 Tage dauernden Fahrt lief das Boot am 20.01.1945 in Narvik ein.



10. Unternehmung

24.01.1945 - 16.02.1945: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Narvik


Am 24.01.1945 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Erich Krüger von Narvik zu seiner 10. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer sowie im Seegebiet um die Bäreninsel, wobei es der Rasmus angehörte, um gegen alliierte Geleitzüge vorzugehen. Während dieser insgesamt 24 Tage dauernden Fahrt gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Am 16.02.1945 lief U 307 wieder in Narvik ein.

Original Kriegstagebuch U 307 - 10. Unternehmung



11. Unternehmung

20.02.1945 - 28.02.1945: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in den Skjomenfjord


Am 21.02.1945 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Erich Krüger zu seiner 11. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer sowie bei der Bäreninsel, um gemeinsam mit U 286 und U 716 gegen vermeintliche Havaristen des RA-64 vorzugehen. Während dieser insgesamt 8 Tage dauernden Fahrt gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Am 28.02.1945 lief das Boot im Skjomenfjord ein.

Original Kriegstagebuch U 307 - 11. Unternehmung



12. Unternehmung

12.03.1945 - 31.03.1945: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Harstad

31.03.1945 - 01.04.1945: Ausgelaufen von Harstad - Eingelaufen in Narvik


Am 12.03.1945 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Erich Krüger von Narvik zu seiner 12. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordmeer sowie im Seegebiet um die Bäreninsel, wobei es der Hagen angehörte, um dort Jagd auf feindliche Schiffsverbände zu machen. Der Rückmarsch zur Basis erfolgte über Harstad. Während dieser insgesamt 21 Tage dauernden Fahrt gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Am 01.04.1945 machte U 307 wieder in Narvik fest.

Original Kriegstagebuch U 307 - 12. Unternehmung



13. Unternehmung

16.04.1945 - 17.04.1945: Ausgelaufen von Narvik - Eingelaufen in Kilbotn

18.04.1945 - 19.04.1945: Ausgelaufen von Kilbotn - Eingelaufen in Hammerfest

19.04.1945 - 29.04.1945: Ausgelaufen von Hammerfest - Verlust des Bootes


Am 16.04.1945 lief U 307 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Erich Krüger von Narvik zu seiner 13. und letzten Unternehmung aus. Nach der Übernahme von Frischproviant in Kilbotn sowie Normalproviant in Hammerfest operierte das Boot im Nordmeer, westlich der Bäreninsel und im Kolafjord. Dabei war es der Faust zugeteilt, um gegen alliierte Geleitzüge vorzugehen. Im Verlauf dieser insgesamt 14 Tage dauernden Fahrt gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Nach massiven Beschädigungen durch ein britisches Kriegsschiff erfolgte am 29.04.1945 die Selbstversenkung von U 307.

Original Kriegstagebuch U 307 - 13. Unternehmung (B.d.U. op.)


Verbleib

Datum: 29.04.1945
Letzter Kommandant: Erich Krüger
Ort: Barentssee
Position: 69° 24' Nord - 33° 44' Ost
Planquadrat: AC 8856
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 37
Überlebende: 14
Besatzung: Besatzungsliste U 307

Verbleib im Detail


Am 29.04.1945 wurde U 307 in der Barentssee vor Murmansk durch den Einsatz von Wasserbomben der britischen Fregatte HMS Loch Insh (K.433) unter dem Kommando von Lieutenant Commander Edward-William Dempster schwer beschädigt. Infolge dieser massiven Beschädigungen erfolgte die Selbstversenkung des Bootes.


Zitate aus der Literatur


Busch/Röll schreiben dazu:

Am 29.94.45 im Barentsmeer vor Murmansk durch Wasserbomben der britischen Fregatte LOCH INSH der 19. Escort Group zum Auftauchen gezwungen. An der Wasseroberfläche wurde U 307 durch Artilleriefeuer der Fregatte eingedeckt. Das Boot wurde von der Besatzung selbst versenkt. Von Loch INSH wurde 14 Mann gerettet, unter ihnen auch der Kommandant. 37 Mann fielen dem Beschuß der Fregatte zum Opfer, oder erfroren zum Teil im eiskalten Wasser. Vor dem Auslaufen des Konvois RA.66 wurden die alliierten Geleitfahrzeuge der 7. und 19. Escort Group unterstützt durch sowjetische U-Jäger und Minensucher, in das Gebiet vor dem Kola-Fjord geschickt, um hier die aufgestellten deutschen U-Boote U 278, U 286, U 307, U 312, U 313, U 318, U 363, U 427, U 481, U 711, U 968, U 992 und U 997 abzudrängen. Dabei wurden U 307 und U 286 durch die Fregatten LOCH INSH, HMS LOCH SHIN (K.421), HMS ANGUILLA (K.500) und HMS COTTON (K.510) der 19. Escort-Group versenkt.

Aus Busch/Röll - Die deutschen U-Bootverluste - S. 346.



Clay Blair schreibt dazu:

In dieser letzten Geleitzugschlacht des Krieges versenkten die britischen Einheiten vor Murmansk zwei U-Boote, beide während der Kampfhandlungen am 29. April. Der von E.W.C. Dempster geführten Fregatte Loch Insh wurde das Verdienst für die Versenkung von Erich Krügers U 307 angerechnet. Die Loch Insh rettete Krüger und 13 weitere Deutsche. Dies waren die letzten Deutschen, die auf See gefangengenommen wurde.

Aus Clay Blair - Band 2 - Die Gejagten - S. 790.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Clay Blair: "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag 1999 - S. 790.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 98, 134

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 94, 238.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 346.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 168, 169.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 53, 269.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 301 - U 374" - Eigenverlag - S. 33 - 45.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 92.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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