U 328

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Kriegsmarine Unterseeboot U 328

Typ: VII C/41
Bauauftrag: 02.04.1942
Bauwerft: Flender Werke AG Lübeck
Serie: U 317 - U 330
Baunummer: 328
Kiellegung: 15.05.1943
Stapellauf: 15.07.1944
Indienststellung: 19.09.1944
Kommandant: Peter Lawrence
Feldpostnummer: M - 43 571

Kommandanten

19.09.1944 - 30.11.1944 Oberleutnant zur See - Peter Lawrence
01.12.1944 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See - Hans-Ulrich Scholle

Flottillen

19.09.1944 - 00.05.1945 4. U-Flottille, Stettin (Ausbildungsboot)
00.05.1945 - 08.05.1945 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

16.12.1944 - 17.12.1944 Ausgelaufen von Rixhöft - Eingelaufen in Swinemünde


Am 16.12.1944 lief U 328 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Peter Lawrence von Rixhöft zu einer Verlegungsfahrt nach Swinemünde aus, wo es nach 2 Tagen am 17.12.1944 einlief. Später erfolgte eine weitere Verlegung nach Kiel.



Verlegungsfahrt

23.04.1945 - 28.04.1945 Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

28.04.1945 - 29.04.1945 Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Farsund

29.04.1945 - 30.04.1945: Ausgelaufen von Farsund - Eingelaufen in Egersund

30.04.1945 - 01.05.1945: Ausgelaufen von Egersund - Eingelaufen in Stavanger


Am 23.04.1945 lief U 328 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Ulrich Scholle von Kiel zu einer weiteren Verlegungsfahrt nach Stavanger aus, wo es über Kristiansand zur Durchführung eines Geleitwechsels sowie über Farsund und Egersund aufgrund von Luftgefahr nach 9 Tagen am 01.05.1945 einlief. Dort lag das Boot bis zum Kriegsende und kam nicht mehr zum Einsatz.



Verlegungsfahrt

05.05.1945 - 06.05.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen


Am 05.05.1945 lief U 328 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Ulrich Scholle von Stavanger zu einer weiteren Verlegungsfahrt nach Bergen aus, wo es nach 2 Tagen am 06.05.1945 einlief. Dort kapitulierte das Boot am 09.05.1945 zusammen mit 36 weiteren U-Booten.



Überführungsfahrt

30.05.1945 - 31.05.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Scapa Flow

02.06.1945 - 04.06.1945: Ausgelaufen von Scapa Flow - Eingelaufen in Loch Ryan


Am 30.05.1945 lief U 328 von Bergen zu einer Überführungsfahrt nach Loch Ryan aus, wo es über Scapa Flow nach 6 Tagen am 04.06.1945 einlief. Dort wurde das Boot den britischen Streitkräften übergeben und die verbliebene Besatzung ging in Kriegsgefangenschaft. In der Folgezeit wartete U 328 auf seine Zerstörung im Rahmen der Operation Deadlight.



Operation Deadlight

28.11.1945 - 30.11.1945: Ausgelaufen von Loch Ryan - Versenkt


Am 28.11.1945 lief U 328 von Loch Ryan zu seiner letzten Fahrt aus. Das Boot wurde am 30.11.1945 im Rahmen der Operation Deadlight im Nordatlantik nordwestlich von Irland versenkt.


Verbleib

Datum: 30.11.1945
Letzter Kommandant: Hans-Ulrich Scholle
Ort: Nordatlantik
Position: 55° 50' Nord - 10° 05' West
Planquadrat: AM 5169
Verlust durch: Operation Deadlight
Tote: 0
Überlebende:
Besatzung: Besatzungsliste U 328

Verbleib im Detail


Am 28.11.1945 wurde U 328 vom britischen Zerstörer HMS Southdown (L.25) unter Lieutenant Archibald-Norman MacPherson auf die Position der Operation Deadlight geschleppt. Dort wurde das Boot am 30.11.1945 im Nordatlantik nordwestlich von Irland durch Luftangriffe von Flugzeugen der FAA versenkt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 141

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 161, 162, 238.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 376.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 99.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 301 - U 374" - Eigenverlag - S. 118.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 93.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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