U 1224

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U 1223
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Kriegsmarine Unterseeboot U 1224

Typ: IX C/40
Bauauftrag: 25.08.1941
Bauwerft: Deutsche Werft AG Hamburg
Baunummer: 387
Serie: U 1221 - U 1262
Kiellegung: 30.11.1942
Stapellauf: 07.07.1943
Indienststellung: 20.10.1943
Kommandant: Georg Preuss
Feldpostnummer: M - 53 122

Kommandanten

20.10.1943 - 15.02.1944 Kapitänleutnant Georg Preuss
16.02.1944 - 13.05.1944 Kaigun Daii Sadatoshi Norita

Flottillen

20.10.1943 - 15.02.1944 31. U-Flottille, Hamburg (Ausbildungsboot)
15.02.1944 - 13.05.1944 Frontboot - 9. U-Geschwader - Kaigun/Japan

Einsätze


1. Unternehmung

30.03.1944 - 31.03.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

01.04.1944 - 13.05.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Verlust des Bootes


Am 30.03.1944 lief U 1224 (RO-501) unter dem Kommando von Kaigun Daii Sadatoshi Norita von Kiel zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen in Kristiansand, lief das Boot zur Überführungsfahrt nach Japan aus. Es war ein Geschenk Hitlers an die japanische Kaigun. Nach einer Gesamtdauer von 45 Tagen wurde U 1224 (RO-501), von einem amerikanischen Kriegsschiff versenkt. RO-501 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.


Verbleib

Datum: 13.05.1944
Letzter Kommandant: Sadatoshi Norita
Ort: Mittelatlantik
Position: 18° 08' Nord - 33° 13' West
Planquadrat: EH 2145
Verlust durch: Wasserbomben
Tote: 51
Überlebende: 0
Besatzung: Besatzungsliste U 1224

Verbleib im Detail


Am 13.05.1944 wurde U 1224 (RO-501), im Mittelatlantik nordwestlich der Kapverdischen Inseln, durch Wasserbomben des US-Geleitzerstörers USS Francis M. Robinson (DE-220) unter Lieutenant Commander John-Edwin Johansen versenkt.


Zitate aus der Literatur


Busch/Röll schreiben dazu:

Am 13.05.44 im Mittelatlantik nordwestlich der Kapverden von der US-Task Group 22.2 mit dem US-Geleitflugzeugträger USS BOGUE (CVE-9) sowie den Geleitzerstörern USS HAVERFIELD (DE-393), USS JANSSEN (DE-396), USS WILLIS (DE-395), USS FRANCIS M. ROBINSON (DE-220) und USS WILHOITE (DE-397) gestellt und durch Wasserbomben der FRANCIS M. ROBINSON versenkt. U 1224 wurde am 15.02.44 mit japanischer Besatzung in RO-501 umbenannt und befand sich auf
Überführungsfahrt nach Japan.

Aus Busch/Röll - Die deutschen U-Bootverluste - S. 234.



Clay Blair schreibt dazu:

Das letzte im März 1944 in den Fernen Osten auslaufende Boot war Hitlers Geschenk für Tokio: U 1224 vom Typ IXC/40 (Marco Polo II). Das Boot stand bis zur Übergabe an die Japaner unter dem Befehl des 27jährigen Kriegsmarineoffiziers Georg Preuss und hatte danach die neue Bezeichnung RO 501 erhalten. RO 501 lief am 30. März in Kiel mit einer japanischen Besatzung aus. Anhand von Informationen der alliierten Dechiffrierer suchte westlich der Kapverdischen Inseln eine aus der Bogue und fünf neuen Geleitzerstörern bestehende U-Jagdgruppe nach RO 501. In der Dämmerung des 13. Mai erhielt der Geleitzerstörer Francis M. Robinson eine Sonarortung. Der Kommandant John E. Johansen griff mit Wasserbomben und Hedgehog-Geschossen an. Diese vernichteten RO 501 offensichtlich. Von dem Boot und der japanischen Besatzung wurde nichts mehr gefunden.

Aus Clay Blair - Band 2 - Die Gejagten - S. 632.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Clay Blair: "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag - 1999 - S. 632.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 182.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 131, 188, 230.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 234.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 131, 273.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - S. 52.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 188.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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