U 1278

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Kriegsmarine Unterseeboot U 1278

Typ: VII C/41
Bauauftrag: 13.06.1942
Bauwerft: Bremer Vulkan Schiffbau und Maschinenfabrik Bremen-Vegesack
Baunummer: 73
Serie: U 1271 - U 1291
Kiellegung: 12.08.1943
Stapellauf: 15.04.1944
Indienststellung: 31.05.1944
Kommandant: Erich Müller-Bethke
Feldpostnummer: M - 30 549

Kommandanten

31.05.1944 - 17.02.1945 Kapitänleutnant Erich Müller-Bethke

Flottillen

31.05.1944 - 30.11.1944 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
01.12.1944 - 17.02.1945 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

31.01.1945 - 02.02.1945: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Horten


Am 31.01.1945 lief U 1278 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Erich Müller-Bethke von Kiel aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 857 und U 1307, nach Horten. Nach einer Gesamtdauer von 3 Tagen lief U 1278 am 02.02.1945 in Horten ein. Dort führte es Schnorchelübungen im Oslofjord durch.



1. Unternehmung

10.02.1945 - 11.02.1945: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kristiansand

15.02.1945 - 17.02.1945: Ausgelaufen von Kristiansand - Verlust des Bootes


Am 10.02.1945 lief U 1278 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Erich Müller-Bethke von Horten zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen in Kristiansand, operierte das Boot in der Nordsee und dem Nordmeer. Nach einer Gesamtdauer von 8 Tagen wurde U 1278 von britischen Kriegsschiffen versenkt. U 1278 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 1278 - 1. Unternehmung (B.d.U. op.)


Verbleib

Datum: 17.02.1945
Letzter Kommandant: Erich Müller-Bethke
Ort: Nordmeer
Position: 61° 32' Nord - 01° 36' Ost
Planquadrat: AF 7928
Verlust durch: Wasserbomben und Hedgehog
Tote: 48
Überlebende: 0
Besatzung: Besatzungsliste U 1278

Verbleib im Detail


Am 17.02.1945 wurde U 1278, im Nordmeer nordwestlich von Bergen, durch Wasserbomben und Hedgehog der britischen Fregatten HMS Bayntun (K.310) unter Lieutenant Commander Leo Patrick Bourke und HMS Loch Eck (K.422) unter Lieutenant Commander Ronald Clifford Freaker versenkt.


Zitate aus der Literatur


Busch/Röll schreiben dazu:

Am 17.02.45 im Nordmeer nordwestlich von Bergen durch Wasserbomben und Hedgehog der britischen Fregatten BAYNTUN, HMS BRAITHWAITE (K.468), LOCH ECK und HMS LOCH DUNVEGAN (K.425) der 10. Escort Group versenkt. Die BAYNTUN erfaßte mit Asdic das U-Boot und konnte es mit einem Hedgehog-Angriff versenken. In einem Ölteppich schwamm nur noch ein Schlauchboot auf.

Aus Busch/Röll - Die deutschen U-Bootverluste - S. 317.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 165.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 154, 155, 230.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 317.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 108, 267, 270.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - S. 81.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 207.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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