U 1277

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Kriegsmarine Unterseeboot U 1277

Typ: VII C/41
Bauauftrag: 13.06.1942
Bauwerft: Bremer Vulkan Schiffbau und Maschinenfabrik Bremen-Vegesack
Baunummer: 72
Serie: U 1271 - U 1291
Kiellegung: 06.08.1943
Stapellauf: 18.03.1944
Indienststellung: 03.05.1944
Kommandant: Ehrenreich-Peter Stever
Feldpostnummer: M - 07 218

Kommandanten

03.05.1944 - 03.06.1945 Kapitänleutnant Ehrenreich-Peter Stever

Flottillen

03.05.1944 - 31.01.1945 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
01.02.1945 - 08.05.1945 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

05.04.1945 - 10.04.1945: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

10.04.1945 - 13.04.1945: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Stavanger


Am 05.04.1945 lief U 1277 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Ehrenreich-Peter Stever von Kiel aus. Das Boot ankerte, beim Warten auf ein Geleit, bis zum 08.04.1945 auf Ankerplatz E. Anschließend verlegte es, zusammen mit U 637, über Kristiansand (Ergänzungen), nach Stavanger. Nach einer Gesamtdauer von 9 Tagen lief U 1277 am 13.04.1945 in Stavanger ein.



1. Unternehmung

21.04.1945 - 22.04.1945: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen

22.04.1945 - 03.06.1945: Ausgelaufen von Bergen - Verlust des Bootes


Am 21.04.1945 lief U 1277 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Ehrenreich-Peter Stever von Stavanger zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen in Bergen, operierte das Boot im Nordatlantik und westlich von Spanien. Schiffe konnten nicht versenken oder beschädigt werden. Nach einer Gesamtdauer von 44 Tagen wurde U 1277, von der Besatzung, selbst versenkt.

Original Kriegstagebuch U 1277 - 1. Unternehmung (B.d.U. op.)


Verbleib

Datum: 03.06.1945
Letzter Kommandant: Ehrenreich-Peter Stever
Ort: Nordatlantik
Position: 41° 09' Nord - 08° 41' West
Planquadrat: CG 2687
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 0
Überlebende: 47
Besatzung: Besatzungsliste U 1277

Verbleib im Detail


Am 03.06.1945 wurde U 1277 nach der Kapitulation Deutschlands, im Nordatlantik nordwestlich von Porto, von der Besatzung selbst versenkt. Die Besatzung wurde in Lissabon interniert, später an die Briten ausgeliefert. Sie kam über Gibraltar nach Großbritannien in Kriegsgefangenschaft.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Clay Blair: "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag - 1999 - S. 783.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 234.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 152, 220.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 359, 372.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 108.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - S. 80.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 207.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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