U 1272

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U 1271
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Kriegsmarine Unterseeboot U 1272

Typ: VII C/41
Bauauftrag: 23.03.1942
Bauwerft: Bremer Vulkan Schiffbau und Maschinenfabrik Bremen-Vegesack
Baunummer: 67
Serie: U 1271 - U 1291
Kiellegung: 31.05.1943
Stapellauf: 23.12.1943
Indienststellung: 28.01.1944
Kommandant: Bernhard Meentzen
Feldpostnummer: M - 49 841

Kommandanten

28.01.1944 - 02.07.1944 Oberleutnant zur See Bernhard Meentzen
03.07.1944 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See Hans Schatteburg

Flottillen

28.01.1944 - 28.02.1945 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
01.03.1945 - 08.05.1945 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

28.01.1945 - 03.02.1945: Ausgelaufen von Danzig - Eingelaufen in Kiel


Am 28.01.1945 lief U 1272 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans Schatteburg von Danzig aus. Das Boot verlegte, bei der Räumung des Stützpunktes, zusammen mit U 827, über Swinemünde nach Kiel. Nach einer Gesamtdauer von 7 Tagen lief U 1272 am 03.02.1945 in Kiel ein.



Verlegungsfahrt

12.04.1945 - 15.04.1945: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Horten


Am 12.04.1945 lief U 1272 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans Schatteburg von Kiel aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 1057, nach Horten. Nach einer Gesamtdauer von 4 Tagen lief U 1272 am 15.04.1945 in Horten ein. Dort führte es Schnorchelübungen im Oslofjord durch.



1. Unternehmung

26.04.1945 - 28.04.1945: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kristiansand

29.04.1945 - 10.05.1945: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Bergen


Am 26.04.1945 lief U 1272 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans Schatteburg von Horten zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen in Kristiansand, operierte das Boot im Nordatlantik und westlich von Großbritannien. Nach einer Gesamtdauer von 15 Tagen lief U 1272 am 10.05.1945 in Bergen ein. U 1272 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 1272 - 1. Unternehmung



Überführungsfahrt

30.05.1945 - 01.06.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Scapa Flow

02.06.1945 - 04.06.1945: Ausgelaufen von Scapa Flow - Eingelaufen in Loch Ryan


U 1272 lief am 30.05.1945 von Bergen aus. Das Boot überführte, über Scapa Flow, nach Loch Ryan. Am 04.06.1945 lief U 1272 in Loch Ryan ein. Dort wurde das Boot den Briten übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft. U 1272 wartete auf seine Versenkung bei der Operation Deadlight.



Operation Deadlight

07.12.1945 - 08.12.1945: Ausgelaufen von Loch Ryan - Versenkt


U 1272, lief am 07.12.1945 von Loch Ryan aus. Das Boot wurde einen Tag später bei der Operation Deadlight versenkt.


Verbleib

Datum: 08.12.1945
Letzter Kommandant: Hans Schatteburg
Ort: Nordatlantik
Position: 56° 10' Nord - 10° 05' West
Planquadrat: AM 5139
Verlust durch: Operation Deadlight
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 1272

Verbleib im Detail


Am 06.12.1945 wurde U 1272 von der britischen Fregatte HMS Rupert (K.561) unter Lieutenant Peter Claud Shipton Black auf die Position der Operation Deadlight geschleppt und am 08.12.1945 um 09.00 Uhr von zwei Fairey Barracuda der FAA Squadron 816 des britischen Geleitflugzeugträgers HMS Nairana (D.05) unter Captain George Henry Beale im Nordatlantik nordwestlich von Irland versenkt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 157, 204.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 143, 220.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 380.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 107.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - S. 76.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 207.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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