U 1273

Aus uboot Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
U 1272
   U 1274

Kriegsmarine Unterseeboot U 1273

Typ: VII C/41
Bauauftrag: 23.03.1942
Bauwerft: Bremer Vulkan Schiffbau und Maschinenfabrik Bremen-Vegesack
Baunummer: 68
Serie: U 1271 - U 1291
Kiellegung: 07.06.1943
Stapellauf: 10.01.1944
Indienststellung: 16.02.1944
Kommandant: Karl-Heinz Voswinkel
Feldpostnummer: M - 50 803

Kommandanten

16.02.1944 - 06.07.1944 Oberleutnant zur See Karl-Heinz Voswinkel
07.07.1944 - 17.02.1945 Kapitänleutnant Helmut Knollmann

Flottillen

16.02.1944 - 31.01.1945 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
01.02.1945 - 17.02.1945 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

10.02.1945 - 14.02.1945: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Horten

17.02.1945 - 17.02.1945: Ausgelaufen von Horten - Verlust des Bootes


Am 10.02.1945 lief U 1273 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Helmut Knollmann von Kiel aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 805, U 190 und U 1005, nach Horten. Nach einer Gesamtdauer von 8 Tagen lief U 1273 am 17.02.1945 in Horten ein. Dort führte es Schnorchelübungen im Oslofjord durch. Dabei lief U 1273 auf eine britische Mine und sank.


Verbleib

Datum: 17.02.1945
Letzter Kommandant: Helmut Knollmann
Ort: Oslofjord
Position: 59° 24' Nord - 10° 28' Ost
Planquadrat: AO 1658
Verlust durch: Mine
Tote: 43
Überlebende: 8
Besatzung: Besatzungsliste U 1273

Verbleib im Detail


Am 17.02.1945 um 08:30 Uhr wurde U 1273, im Oslofjord auf dem Weg nach Horten, durch eine Mine des britischen Luftminenfeldes "Onions IV" versenkt.

Am 17.02.1945 um 08:30 Uhr lief U 1273 auf dem Weg nach Horten im Oslofjord auf eine Mine des britischen Luftminenfeldes "Onions IV". Durch die Kollision entstand ein 80 Meter hoher Feuerturm, dem Sekunden später eine massive Folgedetonation im Vorschiff mit einer 150 Meter großen Sprengwolke folgte. Das U-Boot sank augenblicklich auf die Position 59°24′N, 10°32′E, wobei der Kommandant Kapitänleutnant Helmut Knollmann und 42 Besatzungsmitglieder starben. Lediglich acht Männer konnten gerettet werden. Im Jahr 1946 wurde das Wrack von der norwegischen Marine geortet, teilweise gehoben und die verbliebenen Reste zur Sicherung der Schifffahrtsstraße gesprengt.


Zitate aus der Literatur


Busch/Röll schreiben dazu:

Am 17.02.45 um 08:30 h im Oslofjord einlaufend Horten auf eine Mine des britischen Luftminenfeldes Onions IV gelaufen und gesunken. U 1273 verschwand in einem Feuerturm von etwa 80 Metern Höhe. Die kurz darauf folgende Detonation im Vorschiff ließ eine 150-Meter-Sprengwolke in die Höhe schießen. Als diese in sich zusammengefallen war, war auch nichts mehr von U 1273, einschließlich des größten Teils seiner Besatzung zu sehen.

Aus Busch/Röll - Die deutschen U-Bootverluste - S. 316, 317.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 126, 248.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 145, 220.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 316, 317.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 107.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - S. 77.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

U 1272
   U 1274