U 3017

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Kriegsmarine Unterseeboot U 3017

Typ: XXI
Bauauftrag: 06.11.1943
Bauwerft: Deschimag AG Weser Bremen
Baunummer: 1176
Serie: U 3001 - U 3063
Kiellegung: 02.09.1944
Stapellauf: 05.11.1944
Indienststellung: 05.01.1945
Kommandant: Rolf Lindschau
Feldpostnummer: M - 49 880

Kommandanten

05.01.1945 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See - Rolf Lindschau

Flottillen

05.01.1945 - 30.04.1945 4. U-Flottille, Stettin (Ausbildungsboot)
01.05.1945 - 08.05.1945 4. U-Flottille, Stettin (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

02.05.1945 - 06.05.1945 Ausgelaufen von Travemünde - Eingelaufen in Horten


Am 02.05.1945 lief U 3017 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Rolf Lindschau von Travemünde aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 3523, U 3503 und U 534, nach Horten. Nach einer Gesamtdauer von 5 Tagen lief U 3017 am 06.05.1945 in Horten ein.



Überführungsfahrt

18.05.1945 - 18.05.1945 Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Oslo | 03.06.1945 - 07.06.1945 Ausgelaufen von Oslo - Eingelaufen in Lisahally


U 3017 lief am 18.05.1945 von Horten aus. Das Boot überführte, über Oslo nach Lisahally. Dort wurde das Boot den Briten übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft.



Verlegungsfahrt

08.08.1945 - 17.08.1945 Ausgelaufen von Lisahally - Eingelaufen in Barrow

00.00.1945 - 21.10.1945 Ausgelaufen von Barrow - Eingelaufen in Lisahally


U 3017, lief am 08.08.1945 von Lisahally aus. Das Boot verlegte nach Barrow und anschließend zurück nach Lisahally. Es wurde als Versuchsboot eingesetzt.


Verbleib

Datum: 07.06.1945
Letzter Kommandant: Rolf Lindschau
Ort: Lisahally
Position: 55° 01' Nord - 07° 16' West
Planquadrat: AM 5665
Verlust durch: Übergabe an Großbritannien
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 3017

Verbleib im Detail


U 3017 kapitulierte am 08.05.1945 in Horten. Anschließend wurde das Boot nach Lisahally überführt. Dort wurde es britische Beute. Nach einer Batterieexplosion in der Werft von Barrow wurde das Boot unter der Bezeichnung N 41 zu Versuchszwecken genutzt. U 3017 wurde am 30.10.1949 bei Messr. John Cashmore Limited in Newport abgebrochen und verschrottet.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 146.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 173, 213.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 352, 354, 400.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 161.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - S. 148.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 109.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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