U 3503

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Kriegsmarine Unterseeboot U 3503

Typ: XXI
Bauauftrag: 06.11.1943
Bauwerft: F. Schichau Werft GmbH Danzig
Baunummer: 1648
Serie: U 3501 - U 3557
Kiellegung: 17.06.1944
Stapellauf: 27.07.1944
Indienststellung: 09.09.1944
Kommandant: Hugo Deiring
Feldpostnummer: M - 43 302

Kommandanten

09.09.1944 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See Hugo Deiring

Flottillen

09.09.1944 - 15.02.1945 8. U-Flottille, Danzig (Schul- & Versuchsboot)
16.02.1945 - 08.05.1945 5. U-Flottille, Kiel (Schul- & Versuchsboot)

Einsätze


1. Unternehmung

03.05.1945 - 08.05.1945 Ausgelaufen von Kiel - Selbstversenkung


Am 03.05.1945 lief U 3503 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hugo Deiring von Kiel zu seiner 1. Unternehmung aus. Das Boot wurde in der Ostsee, nachdem der Waffenstillstand abgeschlossen war, selbst versenkt. U 3503 konnte auf dieser Fahrt keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 3503 - 1. Unternehmung


Verbleib

Datum: 08.05.1945
Letzter Kommandant: Hugo Deiring
Ort: Ostsee
Position: 57° 39' Nord - 11° 44' Ost
Planquadrat: AO 4549
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 0
Überlebende: 58
Besatzung: Besatzungsliste U 3503

Verbleib im Detail


Am 08.05.1945 wurde U 3503 um 19:20 Uhr, vor dem Leuchtturm Vinga, westlich von Göteborg, selbst versenkt. Die Besatzung wurde von dem schwedischen Zerstörer „Norrköping“ aufgenommen und in Lysekil an Land gebracht. Nach einer überflüssigen Entlausungsaktion kam die Besatzung ins schwedische Internierungslager Backamo und wurde am 03.12.1945 an die Sowjets ausgeliefert. U 3503 wurde am 24.08.1946 von der schwedischen Marine gehoben und im Göteborger Dock bei Nya Varvet Navy Yard 1946/1947 zerlegt und verschrottet.


  • Die ursprüngliche Nachkriegseinschätzung des Verlustes wurde im Oktober 1991 von Axel Niestlé geändert. Der Angriff des Consolidated B-24 Liberator G der RAF Squadron 86, am 05.05.1945 auf Position 56° 45'Nord - 11° 52' Ost, der früher mit dem Verlust von U 3503 in Verbindung gebracht wurde, war tatsächlich für die Versenkung von U 534 verantwortlich. (Dr. Axel Niestlé - S. 231).



Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 50.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 161, 241.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 352, 354.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 164, 231.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - Eigenverlag - S. 157.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 170.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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