Herbert Rex
Lebensdaten
| Name: | Rex |
Herbert Rex
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| Vorname: | Herbert | |
| Geburtsdatum: | 27.08.1918 | |
| Geburtsort: | Cöln-Riehl | |
| Geburtsort Lage - Damals: | Stadtteil von Cöln (seit 1888) - Stadtkreis Cöln - Regierungsbezirk Köln - Preußische Rheinprovinz | |
| Geburtsort Lage - Heute: | Stadtteil von Köln - Kreisfreie Stadt - Regierungsbezirk Köln - Bundesland Nordrhein-Westfalen | |
| Todesdatum: | 22.06.1976 (57 Jahre) | |
| Todesort: | - | |
| Todesort - Lage: | - |
Dienstgrade
| 21.09.1937 | Kadett (W) (Ernennung) |
| 01.05.1938 | Fähnrich (W) |
| 01.07.1939 | Oberfähnrich (W) |
| 01.08.1939 | Leutnant (W) |
| 01.09.1941 | Oberleutnant (W) |
| 01.06.1943 | Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.09.1941 |
| 01.03.1944 | Kapitänleutnant mit Wirkung vom 01.03.1944 und Rangdienstalter vom 01.03.1944 (-12-) |
Orden und Auszeichnungen
Militärischer Werdegang
| 03.04.1937 | Eintritt in die Kriegsmarine als Waffenoffiziersanwärter der Crew 37 a. |
| 03.04.1937 - 00.07.1943 | Nicht ermittelt. Wahrscheinlich Infanteristische Grund- und Bordausbildung, Fähnrichslehrgänge und diverse Kommandos. Umschulung vom Waffen- zum Seeoffizier. |
| 30.08.1943 - 23.10.1943 | U-Wachoffizierslehrgang bei der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen. |
| 24.10.1943 - 06.01.1944 | Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik. |
| 07.01.1944 - 29.01.1944 | Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik. |
| 31.01.1944 - 25.03.1944 | U-Flakausbildung an der Marine-Flakschule VII, Swinemünde. |
| 26.03.1944 - 04.06.1944 | Zur Verfügung der 26. U-Flottille, Pillau. |
| 05.06.1944 - 31.10.1944 | Kommandanten-Vorschule bei der 19. U-Flottille, Pillau. |
| 01.11.1944 - 15.12.1944 | Kommandanten-Lehrgang und 78. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Gotenhafen. |
| 16.12.1944 - 08.05.1945 | Ausbildungsoffizier für Marine-Hitlerjugend in der 4. Marine-Ergänzungsabteilung, Wilhelmshaven/Varel. Eventuell Baubelehrung für ?. |
| 08.05.1945 - 08.08.1945 | Britische Kriegsgefangenschaft. |
Es liegt hier eine wichtige Differenzierung in den Quellen vor, die häufig bei Offizieren auftritt, die erst in der absoluten Endphase des Krieges (1944/1945) ihre Kommandanten-Qualifikation erwarben. Herbert Rex wird bei Busch/Röll (Band 1: Die deutschen U-Boot-Kommandanten) als Kommandant geführt, da er die entsprechende Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hatte, jedoch wurde ihm bis Kriegsende kein eigenes Boot zur Indienststellung mehr fest zugewiesen.
Das Herbert Rex eine Baubelehrung absolvierte, ohne dass ein Boot in Dienst gestellt wurde, passt exakt in die Situation der U-Boot-Waffe im Frühjahr 1945. In dieser Phase wurden zahlreiche Kommandanten für die neuen Elektro-U-Boote (Typ XXI oder XXIII) ausgebildet und den Baubelehrungen auf den Werften (z. B. Blohm & Voss, AG Weser oder Deutsche Werke Kiel) zugewiesen. Aufgrund der massiven Bombenangriffe auf die Werften und des allgemeinen Zusammenbruchs der Infrastruktur wurden viele dieser Boote vor ihrer Fertigstellung zerstört oder die Indienststellung musste abgebrochen werden.
Quellen & Literatur
Rainer Busch/Hans Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 192.
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand: "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 293 - S. 53.
Bibliographisches Institut: "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935.
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB
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Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com