U 1202

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Kriegsmarine Unterseeboot U 1202

Typ: VII C
Bauauftrag: 14.10.1941
Bauwerft: F. Schichau Werft GmbH Danzig
Baunummer: 1576
Serie: U 1191 - U 1210
Kiellegung: 28.04.1943
Stapellauf: 11.11.1943
Indienststellung: 27.01.1944
Kommandant: Rolf Thomsen
Feldpostnummer: M - 49 757

Kommandanten

27.01.1944 - 08.05.1945 Kapitänleutnant Rolf Thomsen

Flottillen

27.01.1944 - 31.08.1944 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
01.09.1944 - 08.05.1945 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

21.10.1944 - 24.10.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Horten


Am 21.10.1944 lief U 1202 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Rolf Thomsen von Kiel aus. Das Boot verlegte nach Horten. Nach insgesamt 4 Tagen lief U 1202 am 24.10.1944 in Horten ein. Dort führte es Schnorchelerprobungen im Oslofjord durch.



1. Unternehmung

26.10.1944 - 27.10.1944: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kristiansand

30.10.1944 - 01.01.1945: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Bergen


Am 26.10.1944 lief U 1202 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Rolf Thomsen von Horten zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen in Kristiansand, operierte das Boot im Nordatlantik, um Großbritannien und im Bristol Kanal. Nach 68 Tagen lief U 1202 in Bergen ein. U 1202 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 7.176 BRT versenken. → Erfolge U 1202.

Original Kriegstagebuch U 1202 - 1. Unternehmung



2. Unternehmung

03.03.1945 - 26.04.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Bergen


Am 03.03.1945 lief U 1202 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Rolf Thomsen von Bergen zu seiner 2. Unternehmung aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, südwestlich von Irland und im Ärmelkanal. Nach 55 Tagen, lief U 1202 am 26.04.1945 wieder in Bergen ein. U 1202 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 1202 - 2. Unternehmung


Verbleib

Datum: 09.05.1945
Letzter Kommandant: Rolf Thomsen
Ort: Bergen
Position: 60° 23.34' Nord - 05° 18.44' Ost
Planquadrat: AN 2467
Verlust durch: Außer Dienst gestellt
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 1202

Verbleib im Detail


Am 09.05.1945 wurde U 1202, in Bergen, außer Dienst gestellt. Es wurde britische Beute. Im Oktober 1948 wurde das Boot Norwegen zugesprochen, und am 17.01.1951 als Kinn wieder in Dienst genommen. U 1202 (Kinn) wurde am 01.06.1961 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen und 1963 zum Abbruch nach Hamburg überführt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Clay Blair: "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag - 1999 - S. 738, 778.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 241.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 143, 240.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 406.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag - 2008 - S. 319 - 320.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 95.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - S. 37 - 38.

Jens Rohde: "Die Spur des Löwen - U 1202" - BoD – Books on Demand - 2000.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 170.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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