U 24

Aus uboot Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
U 23
   U 25

Daten des deutschen Kriegsmarine Unterseebootes U 24

Bezeichnung: U 24
Typ: II B
Bauauftrag: 02.02.1935
Bauwerft: Friedrich Krupp Germaniawerft AG Kiel
Serie: U 17 - U 24
Baunummer: 554
Kiellegung: 21.04.1936
Stapellauf: 24.09.1936
Indienststellung: 10.10.1936
Kommandant: Erwin Sachs
Feldpostnummer: M-24897

Kommandanten

10.10.1936 - 02.07.1937 Korvettenkapitän - Erwin Sachs
03.07.1937 - 30.09.1937 Kapitänleutnant - Heinz Buchholz
08.10.1937 - 17.10.1939 Kapitänleutnant - Udo Behrens
18.10.1939 - 29.11.1939 Kapitänleutnant - Harald Jeppener-Haltenhoff
29.11.1939 - 21.08.1940 Oberleutnant zur See - Udo Heilmann
22.08.1940 - 10.03.1941 Oberleutnant zur See - Dietrich Borchert
11.03.1941 - 31.07.1941 Oberleutnant zur See - Helmut Hennig
01.08.1941 - 18.04.1942 Oberleutnant zur See - Hardo Rodler von Roithberg
00.05.1942 - 13.10.1942 Außer Dienst (Auseinanderbau und Überführung in das Schwarze Meer)
14.10.1942 - 17.11.1942 Oberleutnant zur See - Klaus Petersen
18.11.1942 - 15.04.1943 Oberleutnant zur See - Clemens Schöler
16.04.1943 - 07.04.1944 Kapitänleutnant - Klaus Petersen
07.04.1944 - 17.07.1944 Oberleutnant zur See - Martin Landt-Hayen
18.07.1944 - 25.08.1944 Oberleutnant zur See - Dieter Lenzmann

Flottillen

00.10.1936 - 00.08.1939 U-Flottille Weddigen / U-Flottille Lohs, Kiel (Ausbildungs- und Reserveboot)
01.09.1939 - 17.10.1939 U-Flottille Lohs, Kiel (Frontboot)
18.10.1939 - 31.12.1939 U-Flottille Weddigen, Kiel (Schulboot)
01.01.1940 - 30.04.1940 1. U-Flottille, Kiel (Frontboot)
01.05.1940 - 30.06.1940 1. U-Ausbildungsflottille, Danzig (Schulboot)
01.07.1940 - 30.04.1942 21. U-Flottille, Pillau (Schulboot)
01.05.1942 - 13.10.1942 Außer Dienst (Auseinanderbau und Überführung in das Schwarze Meer)
14.10.1942 - 25.08.1944 30. U-Flottille, Konstanza (Frontboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

24.08.1939 - 24.08.1939: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Udo Behrens lief U 24 am 24.08.1939 von Kiel aus. In Vorbereitung auf den bevorstehenden Kriegsausbruch verlegte das Boot im Verband mit U 12, U 16 und U 20 durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Wilhelmshaven. Am selben Tag, dem 24.08.1939, lief U 24 an seinem neuen Stützpunkt ein, um für die ersten Einsätze in der Nordsee bereitzustehen.



1. Unternehmung

25.08.1939 - 31.08.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven

02.09.1939 - 05.09.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Udo Behrens lief U 24 am 25.08.1939 von Wilhelmshaven zu seiner ersten Unternehmung aus. Das Boot beobachtete in der Nordsee den Dampferverkehr zur Aufklärung der Schifffahrtswege vor Kriegsbeginn. Nach 7 Tagen lief U 24 am 31.08.1939 wieder in Wilhelmshaven ein.

Bereits am 02.09.1939 lief das Boot erneut von Wilhelmshaven aus. Es operierte in der Nordsee und vor der niederländischen Küste. Diese Unternehmung musste jedoch aufgrund des Verdachts auf eine Erkrankung an der Ruhr vorzeitig abgebrochen werden. Nach 4 Tagen lief U 24 am 05.09.1939 wieder in Wilhelmshaven ein, ohne Schiffe versenkt oder beschädigt zu haben.

Original Kriegstagebuch U 24 - 1. Unternehmung



Verlegungsfahrt

06.09.1939 - 06.09.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Udo Behrens lief U 24 am 06.09.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Kiel, um dort den neuen Leitenden Ingenieur an Bord zu nehmen, welcher zuvor von U 1 abgegeben worden war.



2. Unternehmung

13.09.1939 - 29.09.1939: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Udo Behrens lief U 24 am 13.09.1939 von Kiel zu seiner nächsten Unternehmung aus. Nach dem Marsch durch die Ostsee operierte das Boot in der Nordsee sowie im Moray Firth zur Aufklärung und Bekämpfung feindlicher Seestreitkräfte. Nach 17 Tagen lief U 24 am 29.09.1939 ohne Versenkungserfolge wieder in Kiel ein.

Original Kriegstagebuch U 24 - 2. Unternehmung



3. Unternehmung

12.10.1939 - 12.10.1939: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Brunsbüttel

12.10.1939 - 14.10.1939: Ausgelaufen von Brunsbüttel - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Udo Behrens lief U 24 am 12.10.1939 von Kiel aus. Nach der Passage durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal sowie einer Geleitaufnahme in Brunsbüttel befand sich das Boot auf dem Marsch in die Nordsee. Aufgrund einer plötzlichen Erkrankung des Kommandanten musste die Unternehmung jedoch vorzeitig abgebrochen werden. Nach 3 Tagen lief U 24 am 14.10.1939 ohne Versenkungserfolge in Wilhelmshaven ein.

Original Kriegstagebuch U 24 - 3. Unternehmung



4. Unternehmung

23.10.1939 - 29.10.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven

30.10.1939 - 30.10.1939: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Harald Jeppener-Haltenhoff lief U 24 am 23.10.1939 von Wilhelmshaven zu seiner nächsten Unternehmung aus. Das Boot legte insgesamt 9 Minen vor Hartlepool an der englischen Ostküste. Der Rückmarsch führte über Wilhelmshaven und durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Kiel. Nach 8 Tagen lief U 24 am 30.10.1939 wieder in seinem Stützpunkt ein. Auf dieser Unternehmung konnte das Boot 1 Schiff mit 961 BRT durch Minentreffer versenken. → Erfolge U 24

Original Kriegstagebuch U 24 - 4. Unternehmung



5. Unternehmung

06.01.1940 - 06.01.1940: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Brunsbüttel

07.01.1940 - 12.01.1940: Ausgelaufen von Brunsbüttel - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Udo Heilmann lief U 24 am 06.01.1940 von Kiel aus. Nach der Passage durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal sowie einer Geleitaufnahme in Brunsbüttel operierte das Boot in der Nordsee und vor der schottischen Ostküste zur Bekämpfung des feindlichen Handelsverkehrs. Nach 7 Tagen und dem erneuten Marsch durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal lief U 24 am 12.01.1940 ohne Versenkungserfolge wieder in Kiel ein.

Original Kriegstagebuch U 24 - 5. Unternehmung



6. Unternehmung

27.01.1940 - 27.01.1940: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Helgoland

28.01.1940 - 09.02.1940: Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Udo Heilmann lief U 24 am 27.01.1940 von Kiel aus. Nach der Passage durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal und der Abgabe des Eisschutzes in Helgoland operierte das Boot in der Nordsee sowie vor der englischen Ostküste. Nach 14 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 1.458 sm über und 207 sm unter Wasser lief U 24 am 09.02.1940 ohne Versenkungserfolge in Wilhelmshaven ein.

Original Kriegstagebuch U 24 - 6. Unternehmung



7. Unternehmung

14.03.1940 - 20.03.1940: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Udo Heilmann lief U 24 am 14.03.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee sowie westlich des Skagerraks gezielt zur Abwehr und Bekämpfung britischer U-Boote. Nach 7 Tagen sowie einer Fahrstrecke von zirka 580 sm über und 144 sm unter Wasser lief U 24 am 20.03.1940 ohne Versenkungserfolge wieder in Wilhelmshaven ein.

Original Kriegstagebuch U 24 - 7. Unternehmung



8. Unternehmung

25.03.1940 - 26.03.1940: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Kiel

09.04.1940 - 10.04.1940: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Wilhelmshaven

13.04.1940 - 05.05.1940: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven

06.05.1940 - 07.05.1940: Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Brunsbüttel

07.05.1940 - 07.05.1940: Ausgelaufen von Brunsbüttel - Eingelaufen in Kiel


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Udo Heilmann lief U 24 am 25.03.1940 von Wilhelmshaven aus und verlegte durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Kiel, wo es am 26.03.1940 eintraf. In der folgenden Zeit führte das Boot Übungen in der Ostsee mit Schülern der technischen Laufbahn durch, bevor es vom 28.03.1940 bis zum 08.04.1940 zu einem Werftaufenthalt bei den Deutschen Werken AG in Kiel ging. Nach Abschluss der Arbeiten verlegte das Boot am 09.04.1940 erneut durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Wilhelmshaven und lief dort am 10.04.1940 ein.

Am 13.04.1940 lief U 24 im Rahmen des Unternehmens Weserübung von Wilhelmshaven zu seiner nächsten Unternehmung aus. Das Boot operierte in der Nordsee, vor Bergen sowie im Seegebiet östlich der Shetland-Inseln. Der Rückmarsch führte über Wilhelmshaven und Brunsbüttel durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal zurück nach Kiel. Nach 25 Tagen sowie einer Fahrstrecke von zirka 1.500 sm über und 408 sm unter Wasser lief U 24 am 07.05.1940 ohne Versenkungserfolge in Kiel ein.

Im Anschluss an diesen Einsatz verlegte U 24 von Kiel nach Neustadt und später nach Gotenhafen, um dort als Schul- und Ausbildungsboot zu dienen. Im Jahr 1942 verlegte das Boot zur Vorbereitung des Landtransports erneut in die Werft nach Kiel. Dort wurde es am 25.05.1942 offiziell außer Dienst gestellt, in Sektionen zerlegt und auf dem Land- und Wasserweg über die Elbe sowie die Donau in das Schwarze Meer verbracht. Nach dem Wiederzusammenbau in Galatz wurde das Boot der 30. U-Flottille in Konstanza zugeteilt.

Original Kriegstagebuch U 24 - 8. Unternehmung



9. Unternehmung

15.10.1942 - 15.10.1942: Ausgelaufen von Galatz - Eingelaufen in Sulina

16.10.1942 - 16.10.1942: Ausgelaufen von Sulina - Eingelaufen in Konstanza

27.10.1942 - 09.11.1942: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Klaus Petersen lief U 24 am 15.10.1942 von Galatz aus. Das Boot verlegte nach dem Wiederzusammenbau über Sulina zu seinem Einsatzhafen nach Konstanza, wo es am 16.10.1942 eintraf. Am 27.10.1942 lief U 24 von Konstanza zu seiner ersten Unternehmung im Schwarzen Meer aus. Das Boot operierte zur Aufklärung und Bekämpfung feindlicher Seestreitkräfte in diesem Seegebiet. Nach 14 Tagen sowie einer Fahrstrecke von zirka 1.720 sm über und 61,6 sm unter Wasser lief das Boot am 09.11.1942 ohne Versenkungserfolge wieder in Konstanza ein.

Original Kriegstagebuch U 24 - 9. Unternehmung



10. Unternehmung

24.11.1942 - 16.12.1942: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Clemens Schöler lief U 24 am 24.11.1942 von Konstanza zu seiner nächsten Unternehmung aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer zur Überwachung der feindlichen Schifffahrtswege und zur Bekämpfung sowjetischer Seestreitkräfte. Nach 23 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 2.350 sm über und 206,8 sm unter Wasser lief das Boot am 16.12.1942 ohne Versenkungserfolge wieder in seinem Stützpunkt ein.

Original Kriegstagebuch U 24 - 10. Unternehmung



11. Unternehmung

18.01.1943 - 08.02.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Feodosia

09.02.1943 - 18.02.1943: Ausgelaufen von Feodosia - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Clemens Schöler lief U 24 am 18.01.1943 von Konstanza zu seiner nächsten Unternehmung aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer sowie vor der kaukasischen Küste zur Bekämpfung des sowjetischen Nachschubs. Am 08.02.1943 erfolgte in Feodosia eine Ergänzung von Brennstoff, Proviant und Trinkwasser, woraufhin das Boot die Fahrt unmittelbar fortsetzte. Nach 32 Tagen sowie einer Fahrstrecke von zirka 4.000 sm über und 292 sm unter Wasser lief U 24 am 18.02.1943 ohne Versenkungserfolge wieder in seinem Stützpunkt ein.

Original Kriegstagebuch U 24 - 11. Unternehmung



12. Unternehmung

14.03.1943 - 03.04.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Feodosia

10.04.1943 - 15.04.1943: Ausgelaufen von Feodosia - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Clemens Schöler lief U 24 am 14.03.1943 von Konstanza zu seiner nächsten Unternehmung aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer sowie vor der kaukasischen Küste zur Bekämpfung des feindlichen Schiffsverkehrs. Am 03.04.1943 erfolgte in Feodosia eine Ergänzung von Brennstoff und Proviant, woraufhin die Fahrt unmittelbar fortgesetzt wurde. Nach 27 Tagen sowie einer Fahrstrecke von zirka 3.280 sm über und 267 sm unter Wasser lief das Boot am 15.04.1943 wieder in seinem Stützpunkt ein. Im Anschluss an diese Unternehmung absolvierte U 24 vom 16.04.1943 bis zum 29.05.1943 eine Werftliegezeit in Konstanza. Auf dieser Fahrt konnte das Boot 1 Schiff mit 7.176 BRT beschädigen. → Erfolge U 24

Original Kriegstagebuch U 24 - 12. Unternehmung



13. Unternehmung

05.06.1943 - 26.06.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Feodosia

27.06.1943 - 29.06.1943: Ausgelaufen von Feodosia - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Klaus Petersen lief U 24 am 05.06.1943 von Konstanza zu seiner nächsten Unternehmung aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer vor der kaukasischen Küste zur Bekämpfung feindlicher Seestreitkräfte. Am 26.06.1943 erfolgte in Feodosia eine Ergänzung von Brennstoff, woraufhin der Rückmarsch nach Konstanza angetreten wurde. Nach 25 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 2.727,3 sm über und 283,9 sm unter Wasser lief das Boot am 29.06.1943 wieder in seinem Stützpunkt ein. Auf dieser Unternehmung konnte U 24 insgesamt 1 Minenleger mit 441 ts versenken. → Erfolge U 24

Original Kriegstagebuch U 24 - 13. Unternehmung



14. Unternehmung

26.07.1943 - 17.08.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Feodosia

18.08.1943 - 23.08.1943: Ausgelaufen von Feodosia - Eingelaufen in Feodosia

23.08.1943 - 25.08.1943: Ausgelaufen von Feodosia - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Klaus Petersen lief U 24 am 26.07.1943 von Konstanza zu seiner nächsten Unternehmung aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer sowie vor der kaukasischen Küste zur Bekämpfung des sowjetischen Nachschubs. Am 17.08.1943 erfolgte in Feodosia eine Ergänzung von Brennstoff, Proviant, Kalipatronen und Sauerstoff, woraufhin die Fahrt unmittelbar fortgesetzt wurde. Auf dem Rückmarsch wurden in Feodosia Kriegsgefangene abgegeben, bevor das Boot den Stützpunkt Konstanza ansteuerte. Nach 32 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 2.688 sm über und 385 sm unter Wasser lief U 24 am 25.08.1943 wieder in seinem Heimathafen ein. Auf dieser Unternehmung konnte das Boot insgesamt 1 Schiff mit 7.896 BRT sowie 2 Landungsschiffe mit zusammen 37,8 t versenken. → Erfolge U 24

Original Kriegstagebuch U 24 - 14. Unternehmung



15. Unternehmung

30.09.1943 - 18.10.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Sewastopol

20.10.1943 - 04.11.1943: Ausgelaufen von Sewastopol - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Klaus Petersen lief U 24 am 30.09.1943 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer sowie vor der kaukasischen Küste zur Bekämpfung des sowjetischen Nachschubs. Am 18.10.1943 lief das Boot zu notwendigen Dieselreparaturen und zur Übernahme neuer Torpedos in Sewastopol ein, bevor es die Fahrt fortsetzte. Nach 35 Tagen auf See sowie einer Fahrstrecke von 3.187,9 sm über und 482,7 sm unter Wasser lief U 24 am 04.11.1943 wieder in Konstanza ein. Auf dieser Unternehmung konnte das Boot 1 Patrouillenboot mit 55,8 ts versenken. → Erfolge U 24

Original Kriegstagebuch U 24 - 15. Unternehmung



Verlegungsfahrt

07.11.1943 - 08.11.1943: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Galatz


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Klaus Petersen lief U 24 am 07.11.1943 von Konstanza aus. Das Boot verlegte zur Durchführung einer großen Werftliegezeit nach Galatz, wo es am 08.11.1943 eintraf.



Verlegungsfahrt

05.01.1944 - 07.01.1944: Ausgelaufen von Galatz - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Klaus Petersen lief U 24 am 05.01.1944 von Galatz aus. Das Boot verlegte nach Abschluss der großen Werftliegezeit zur Restausrüstung zurück nach Konstanza, wo es am 07.01.1944 eintraf.



16. Unternehmung

15.01.1944 - 10.02.1944: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Klaus Petersen lief U 24 am 15.01.1944 von Konstanza zu seiner nächsten Unternehmung aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer sowie vor der kaukasischen Küste zur Bekämpfung des feindlichen Schiffsverkehrs. Nach 27 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 2.924,4 sm über und 300,5 sm unter Wasser lief das Boot am 10.02.1944 ohne Versenkungserfolge wieder in Konstanza ein.

Original Kriegstagebuch U 24 - 16. Unternehmung



17. Unternehmung

04.03.1944 - 02.04.1944: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Klaus Petersen lief U 24 am 04.03.1944 von Konstanza zu seiner nächsten Unternehmung aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer zur Überwachung der feindlichen Seewege. Nach 30 Tagen auf See sowie einer Fahrstrecke von 2.202,4 sm über und 524,4 sm unter Wasser lief das Boot am 02.04.1944 ohne Versenkungserfolge wieder in Konstanza ein.

Original Kriegstagebuch U 24 - 17. Unternehmung



18. Unternehmung

02.05.1944 - 30.05.1944: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Martin Landt-Hayen lief U 24 am 02.05.1944 von Konstanza zu seiner nächsten Unternehmung aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer vor der kaukasischen Küste zur Bekämpfung des sowjetischen Nachschubs. Nach 29 Tagen sowie einer Fahrstrecke von 1.792,4 sm über und 573,9 sm unter Wasser lief das Boot am 30.05.1944 wieder in seinem Stützpunkt ein. Auf dieser Unternehmung konnte U 24 insgesamt 1 Patrouillenboot mit 55,8 ts versenken. → Erfolge U 24

Original Kriegstagebuch U 24 - 18. Unternehmung



19. Unternehmung

11.07.1944 - 11.07.1944: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza

13.07.1944 - 04.08.1944: Ausgelaufen von Konstanza - Eingelaufen in Konstanza


Unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Dieter Lenzmann lief U 24 am 11.07.1944 von Konstanza aus. Aufgrund eines Maschinenschadens musste das Boot noch am selben Tag in seinen Stützpunkt zurückkehren. Nach erfolgter Reparatur und erneutem Auslaufen operierte das Boot im Schwarzen Meer zur Überwachung der feindlichen Seewege. Nach insgesamt 24 Tagen lief U 24 am 04.08.1944 ohne Versenkungserfolge wieder in Konstanza ein.

Original Kriegstagebuch U 24 - 19. Unternehmung


Verbleib


Datum: 25.08.1944
Letzter Kommandant: Dieter Lenzmann
Ort: Schwarzes Meer
Position: 44° 12' Nord - 28° 41' Ost
Planquadrat: CL 1455
Verlust durch: Selbstsprengung
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 24

Verbleib im Detail



Nachdem U 24 bereits am 20.08.1944 bei einem sowjetischen Luftangriff durch Bombentreffer schwer beschädigt worden war, erfolgte am 25.08.1944 um 19:00 Uhr die endgültige Vernichtung. Das Boot wurde vom Leitenden Ingenieur und dem II. Wachoffizier auf der Reede von Konstanza im Schwarzen Meer gesprengt, um eine Kaperung durch vorrückende sowjetische Truppen zu verhindern.

Am 07.06.1945 wurde das Wrack von den sowjetischen Streitkräften gehoben und nach Sewastopol eingebracht. Nach einer längeren Liegezeit erfolgte die offizielle Aufnahme in die sowjetische Schwarzmeerflotte, jedoch misslang der Versuch, U 24 wieder vollständig in Dienst zu stellen. Infolgedessen wurde das Boot am 26.05.1947 als Zielschiff durch einen Torpedo des sowjetischen U-Bootes M 120 im Schwarzen Meer vor Sewastopol auf der Position 44° 21' Nord – 33° 22' Ost (Planquadrat CL 5551) versenkt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 26, 34, 40, 94, 97, 114, 138, 144, 178, 194.

Rainer Busch/Hans Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 19, 24, 194.

Rainer Busch/Hans Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 288.

Rainer Busch/Hans Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 26, 27.

Gerd Enders: "Auch kleine Igel haben Stacheln" - Koehler in Maximilian Verlag GmbH &. Co. KG 1984.

Gerd Enders: "Deutsche U-Boote zum Schwarzen Meer" - Koehler in Maximilian Verlag GmbH &. Co. KG 1984.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 33.

Herbert Ritschel : Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1 - U 50" - Eigenverlag - S. 123-138.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 41.


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

U 23
   U 25